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Kommentare zu:
Schiedsrichter mit "schwuler Geste" beleidigt


#1 TheDadProfil
  • 23.12.2012, 20:00hHannover
  • Ich bin selbst ja nicht Hetero, habe aber viele heterosexuelle Freunde und Freundinnen, die ich nicht nur respektiere sondern in ihrem Lebensentwurf unterstütze..
    Dazu gehört sogar ein ehemaliger Fußballer der Vierten Liga, der es beinahe mal in´s Profigeschäft geschafft hat..

    Die Geldstrafe ist, gemessen an der gerade für den Profi Suso verhängten viel zu gering..

    Wer so viel Kohle scheffelt und einen so gut dotierten Vertrag hat, kann mehr bezahlen, und den umgerechneten Verdienst für die gesperrten Spiele an die Istanbuler Coming-Out-Gruppe für Jugendliche spenden..
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#2 Ein GastAnonym
  • 23.12.2012, 22:32h
  • "Die hohe Strafe des Verbands nannte er einen "Anschlag auf meine Menschenrechte"."
    Soso, dann ist Beleidigung und Körperveletzung (denke mal, dass Bespucken auch als Körperverletzung gewertet wird) also ein Anschlag auf seine Menschenrechte. Ich frage mich bei sowas immer, was denn mit den Menschrechten der Opfer ist: z.B. dem Recht auf Leben, wenn einer mal seinem Mörder begegnet ist, oder das Recht auf körperliche Unversehrtheit, wenn jemand einem Menschen mit "schwerer Kindheit" über den Weg gelaufen ist und dieser dann meinte seinen Frust an dem "schwarzen Kaffer" oder dieser dummen Tunte abzubauen.
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#3 lucdfProfil
  • 23.12.2012, 23:41hköln
  • Diese Schwulenhasser, die bei Bedarf behaupten, sie hätten 10 bis 20 Schwule als Freunde, sind mir mehr als suspekt. Eine bisschen wie die Rassisten die behaupten: "ich bin kein Rassist, meine Putzfrau kommt sogar aus Schwarzafrika."
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#4 Mister_Jackpot
  • 24.12.2012, 05:58h
  • Also auch auf die Gefahr hin, dass ich mir jetzt zur Abwechslung mal rote Kästchen einhandele muss ich doch mal bemerken, dass ihr hier schnell mir Vorverurteilungen seid. Ich denke keiner von uns weiss was da auf dem Feld wirklich abgelaufen ist und so lang das nicht zu 100 Prozent erwiesen ist kann man dazu noch überhaupt nichts sagen. So Begriffe wie "dumme Schwuchtel" (oder "schwule" Handgesten als Beleidigung) sind allerdings immer noch normal an der Tagesordnung, grad im Profifussball. Ob damit nun direkt wirkliche Schwule gemeint sein sollen wage ich aber zu bezweifeln. Wir müssen immer mit einrechnen, dass Heteros oft nicht darüber nachdenken, wenn sie solche Begriffe nutzen ....für uns ist es natürlich beleidigend, aber es sagt überhaupt nichts über die Haltung eines Heteros zu einem Schwulen aus, wenn ein Hetero jemand anderen auch mal als Schwuchtel bezeichnet. By the way....ich sag auch manchmal, dass mir die ganzen dummen oberflächlichen Schwuchteln aufen Sack gehen! Darf ich das jetzt auch nicht? Ach nee ich vergas...ich darf das ja...denn ich bin ja selbst ne Schwuchtel! Manchmal muss man Dinge differnezierter sehen. Darauf hinweisen sollte man zwar schon immer, aber nie mit erhobenem Zeigefinger, denn das macht uns als Schwule viel souveräner, wenn wir hier auch mal z.B. mit mehr Humor rangehen. Und einen schwulen Freund hat er sowieso ganz sicher...Cristiano heisst der glaub ich! So und nu konnt ihr auf mir rumhacken!
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#5 BjörnarAnonym
  • 24.12.2012, 06:30h

  • Was zum Henker ist denn bitteschön eine "schwule Geste"? Der Colliergriff oder das gebrochene Handgelenk?
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#6 David77Anonym
  • 24.12.2012, 11:21h
  • Antwort auf #4 von Mister_Jackpot
  • Dem würde ich zustimmen. Aber nur "würde".
    Wenn das alles nicht ernst gemeint ist und man das mit Humor nehmen soll, warum darf es dann keine (offenen) schwulen Fussballer geben?!? Komisch, dann wird es plötzlich bitterernst und es wird beteuert dass es keine gäbe, aber man nichts dagegen hätte. Klar doch... Oder man reagiert bei der Vermutung, dass es statistisch welche geben müsste, sehr empfindlich. Da ist von der
    Souveränität nichts mehr zu merken, aber von UNS wird sie verlangt...
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#7 TheDadProfil
  • 24.12.2012, 11:27hHannover
  • Antwort auf #4 von Mister_Jackpot
  • Im Grundsatz hast Du sicher Recht..

    Aber bei den Heten, zumal den hochbezahlten Profifußballern ist homophobes rassistisches gestikulieren auf dem Platz, oftmals hinter dem Rücken des Schiedsrichters quasi schon so eine Art "Ausgleichssport"..

    Wenn es denn so "viele schwule Freunde" hat, dann kann er sich ja auch mal mit denen öffentlich solidarisieren in dem er diesen "Anschlag auf seine Menschenrechte" klaglos hin nimmt..

    Übrigens ist das bespucken des "Gegners" in einer solchen Situation ziemlich zickiges, um nicht zu sagen, Mädchenhaftes Verhalten, das Mann von kleinen Kinder kennt die sich in der Sandkiste um Backförmchen streiten..
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#8 daVinci6667
  • 24.12.2012, 11:31h
  • Antwort auf #4 von Mister_Jackpot

  • "es sagt überhaupt nichts über die Haltung eines Heteros zu einem Schwulen aus, wenn ein Hetero jemand anderen auch mal als Schwuchtel bezeichnet."

    Kann sein, trotzdem ist es homophobe Sprache. Viele verwenden auch Wichser als beleidigendes Schimpfwort. Dabei wäre Nichtwichser viel schlimmer. Zu blöd um zu wichsen, Hallo?

    Die Strafe ist trotzdem völlig ok. Diese Unsitten gehören bestraft- und zwar schon im Kindergarten!
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#9 Sveni-MausiAnonym
  • 24.12.2012, 12:04h
  • Naja, die Geldstrafe findet er bestimmt nicht als zu hoch. Die Spielsperre ist da der viel größere finanzielle Verlust.
    Kein Spiel - Kein Einkommen, geringeres Einkommen
    je nachdem, wie der Verein den Vertrag gestaltet hat.
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#10 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.12.2012, 16:04h
  • Die Spielsperre geht in Ordnung, die mickrige und lasche Geldstrafe aber nicht! Hier hätte der TFF ruhig fünfstellig werden dürfen!
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