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  • 26.12.2012           8      Teilen:   |

Christmas Avenue

120.000 Besucher kamen zum 1. Kölner Gay-Weihnachtsmarkt

Knackig nackig beworben, der erste schwul-lesbische Weihnachtsmarkt - Quelle: christmas-avenue.de
Knackig nackig beworben, der erste schwul-lesbische Weihnachtsmarkt (Bild: christmas-avenue.de)

Am 24. Dezember endete der erste schwul-lesbische Weihnachtsmarkt Kölns. Die Veranstalter ziehen eine durchaus positive Bilanz. Über 120.000 Besucher kamen nach deren Angaben zur "Christmas Avenue" zwischen Sparkasse KölnBonn und Westgate am Rudolfplatz. Mit 16 Ständen präsentierte sich die schwul-lesbische Community der Öffentlichkeit. Besonders überrascht waren die Veranstalter über das riesige Medieninteresse. So berichteten u.a. der "Express", der "Kölner Stadtanzeiger", RTL, SAT1 regional, WDR, Radio RPR1 und viele andere.

Thomas Fasshauer, einer der Veranstalter der Christmas Avenue resümiert: "Besucht wurde der Markt von Menschen jeder Neigung und dies sorgte für eine bunte, gemütliche und besondere Atmosphäre. Viele heterosexuelle Kölnerinnen und Kölner sowie Touristen haben einen Besuch abgestattet." Durch gemeinsame Aktionen mit Verbänden, Prominenten und Politikern konnten hohe Charity-Erlöse erzielt werden, die nun unterschiedlichen Verbände wie zum Beispiel der Kölner Aids-Hilfe, dem Jugendzentrum Anyway und anderen zufließen. Eine Wiederholung für 2013 ist geplant. (pm)

Links zum Thema:
» www.christmas-avenue.de
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Tags: weihnachtsmarkt, köln, christmas avenue
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Reaktionen zu "120.000 Besucher kamen zum 1. Kölner Gay-Weihnachtsmarkt"


 8 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
26.12.2012
23:27:40


(+5, 5 Votes)

Von Peer


Schön, dass jetzt viele Erlöse der AIDS-Hilfe, schwul-lesbischen Jugendgruppen, etc. zugute kommen...

Damit hat dieser Weihnachtsmarkt wohl mehr vom Geist der Weihnacht als so manch anderer Weihnachtsmarkt.


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#2
27.12.2012
12:41:48


(-3, 5 Votes)

Von BBPZ


"Besonders überrascht waren die Veranstalter über das riesige Medieninteresse."

Dass so viele Medien über diesen Weihnachtsmarkt berichtet haben, hat nur dazu geführt, dass Vorurteile gegenüber Schwulen und Lesben in der Gesellschaft noch stärker verankert wurden. Homosexualität wird nie(!) ein normaler Bestandteil unserer Gesellschaft sein, wenn wir meinen, in jedem Bereich etwas eigenen haben zu müssen. Hört endlich auf mit dem Aufbau dieser scheiß Parallelgesellschaft und integriert euch in die normale. Ich könnt kotzen, wenn ich sowas sehe.


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#3
27.12.2012
15:42:47


(+2, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Der Gay-Weihnachtsmarkt hat seine "Feuertaufe" gut bestanden. Auf nächstes Jahr!


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#4
27.12.2012
18:28:35


(-1, 3 Votes)

Von ehemaligem User Darkpaw
Antwort zu Kommentar #2 von BBPZ


Danke! Ich dachte schon ich wäre der einzigste der so denkt.


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#5
27.12.2012
21:41:17


(+1, 3 Votes)

Von Gentle Husband


Solange ich nicht mit meinem Partner Hand in Hand über den Weihnachtsmarkt am Rudolfplatz oder am Neumarkt laufen kann, ohne dumm angestarrt zu werden (und das in Köln!), hat ein schwul-lesbischer Weihnachtsmarkt eine Berechtigung. Wer's nicht mag, muss nicht dorthin. Aber wer einfach mal die Hand seines Partners halten mag, der freut sich vielleicht über 20 Minuten Normalität inmitten der "normalen Gesellschaft".


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#6
27.12.2012
22:05:21


(0, 2 Votes)

Von ehemaligem User ererer
Antwort zu Kommentar #5 von Gentle Husband


Das hast Du sehr gut argumentiert, danke! Und wenn irgendwann Schwulsein in der Oeffentlichkeit zumindest in den deutschen Grossstaedten kein Problem mehr sein wird, dann zieht so ein Weihnachtsmarkt nach Fulda, Goerlitz und Altoetting. Und nach Marktl am Inn.


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#7
27.12.2012
22:54:34


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User ererer
Antwort zu Kommentar #2 von BBPZ


Warum meinst Du, dass alle schwul-lesbischen Veranstaltungen ganz unbedingt eine gewisse gesellschaftliche Funktion haben muessen, und nur nach diesem Mass gemessen werden: 'gut', nicht gut'; 'nuetzlich', nicht nuetzlich'; sinnvoll', 'unsinnvoll' etc.? Was ist verkehrt am Wunsch schwuler Maenner, irgendwo ganz unter sich zu sein, auch in der Weihnachtszeit? Sind auch andere 'Schwulentreffs' wie Bars, Cafes usw. aus eben diesem Wunsch auch nicht aufgestanden? Wenn die Integration in die 'normale', wie Du sagst, Gesellschaft (sic!) so eine unglaublich grosse Prioritaet waere, dann sollte das alles schon laengst verschwunden sein, spaetestens seit 1994 bzw. 2001. Und doch existiert diese schwule 'Parallelgesellschaft' irgendwie weiter - wie auch die der religioesen Schulen oder der Vegetaren-Restorans. Warum eigentlich?


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#8
31.12.2012
19:08:36


(+2, 2 Votes)

Von UweBerlin
Aus Berlin
Mitglied seit 20.06.2010
Antwort zu Kommentar #1 von Peer


2005 gab es einen schwulen Weihnachtsmarkt in Berlin am Nollendorfplatz.'
Erst mal waren da nicht nur Schwule und Lesben/Transgender, sondern auch viele positiv gestimmte Heterosexuelle.
Und ich fand die Stimmung dort besonders gelöst. Es gab ein witziges Bühnenprogramm und die Angebote, Stimmung war etwas anders als auf den üblichen Märkten (Opernpalais, Gendarmenmarkt etc).
Aber insgesamt scheint es sich nicht gelohnt zu haben. Dieses Jahr gab es zumindest wieder keinen.
Ich fand s schade, denn es war mal etwas anderes.


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