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Auch schwules Blut ist nicht grundsätzlich infiziert (Bild: Latente / flickr / by-sa 2.0)

Zu Weihnachten sind in Mexiko neue medizinische Regelungen in Kraft getreten, die nun auch Schwulen wieder eine Blutspende ermöglichen.

Das Ende des in Folge der Aids-Krise vor rund 20 Jahren eingeführten Verbots war bereits im August beschlossen worden, ohne großes Medieninteresse nach sich zu ziehen. Nach einer Veröffentlichung der Richtlinien im Okotber traten diese nun in Kraft.

Bisher waren Homosexuelle allgemein aufgrund ihrer "Praktiken" und der "erhöhten Wahrscheinlichkeit einer HIV- oder Hepatitis-Infektion" von der Blutspende ausgeschlossen. Nun gilt das Verbot für HIV-Infizierte und deren Partner sowie "Personen mit sexuellen Risikokontakten", ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung.

Dazu zählen "Kontakt mit oder der Austausch von Blut, sexuellen Ausscheidungen oder anderen körperlichen Ausscheidungen" mit einer Person, die eine übertragbare Krankheit haben könnte.

Das nationale Antidiskriminierungskomitee begrüßte den Schritt. Anfang Dezember hatte bereits das argentinische Parlament eine Neufassung des Bultspendegesetzes beschlossen, die Schwulen wieder eine Blutspende erlaubt (queer.de berichtete). (nb)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.12.2012, 19:11h
  • Sehr gut und wieder ein Beweis dafür, daß Mexiko in Sachen Abschaffung des Blutspendeverbotes für Schwule fortschrittlicher als alle anderen Staaten der Welt ist!
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