Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?18225

In der Rede nach seiner Wiederwahl hatte US-Präsident Barack Obama auch Schwule und Lesben erwähnt.

US-Präsident Obama unterstützt die Ehe-Öffnung in seinem Heimatstaat Illinois. Das regionale Parlament debattiert ab Januar einen solchen Schritt.

Shin Inouye, ein Sprecher des Weißen Hauses, sagte der "Chicago Sun-Times" am Wochenende, wäre der Präsident noch Mitglied des Parlaments von Illinois, "würde er diese Maßnahme unterstützen, die alle Paare aus Illinois gleich behandeln würde". Der Präsident glaube daran, "Personen fair und gleich zu behandeln, mit Würde uns Respekt."

Vor eineinhalb Jahren hatte der Bundesstaat bereits Lebenspartnerschaften eingeführt. Für den neuen Schritt gibt es die Unterstützung vom demokratischen Gouverneur Pat Quinn und Umfragen zufolge der Mehrheit der Bevölkerung. In beiden Kammern des Parlaments stellen die Demokraten eine Mehrheit. Es wäre die erste Öffnung der Ehe durch den Gesetzgeber im mittleren Westen der USA.

Vor den US-Präsidentschaftswahlen im November hatte sich Obama bereits auf die Seite der Ehe-Öffnung bei Referenden in Maine, Maryland und Washington geschlagen (die in der historischen Wahlnacht aus Sicht der LGBT-Bewegung alle gut ausgingen). Nach langem Zögern hatte sich der Präsident zuvor erstmals im Mai zur Öffnung der Ehe bekannt, als erster amtierender US-Präsident. (nb)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 31.12.2012, 15:23h
  • Gute Neuigkeiten zum Jahresende! Wieder einmal sind die christlichen Fundamentalisten erfolgreich kaltgestellt worden!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Timm JohannesAnonym
  • 05.01.2013, 12:14h
  • In der neuen Legislaturperiode wird sicherlich nunmehr im demokratisch kontrollierten Illinois die Ehe geöffnet werden.

    Neben Illinois dürften auch die Bundesstaaten Rhode Island, Delaware, Minnesota, Hawaii, Nevada, Colorado und Oregon folgen, da alle diese Bundesstaaten demokratische Mehrheiten und demokratischen Gouverneur haben. Im Bundesstaat New Jersey dürfte wohl der republikanische Gouverneur nicht mitmachen.

    Also ich rechne mit 17 bis 20 von 50 Bundesstaaten, die bis zum Ende der Legislaturperiode von Barack Obama, die Ehe dann geöffnet haben. Das wäre dann etwas mehr als 1/3 der Bundesstaaten am Ende der Amtszeit von Barack Obama.

    Es werden dann wohl weiterhin alle Südstaaten sowie Teile der Rocky Mountain-Staten und Teile der Staaten des Mittleren Westen in den Vereinigten Staaten fehlen. Ebenso dürften Kentucky, Tennessee, Indiana und Ohio fehlen.

    Als LGBT Swing-States im politischen Sinne würde ich dann in vier Jahren Pennsylvania, Michigan und Florida einstufen.

    -------------
    Vielleicht kommt aber auch alles ganz anders, falls der Supreme Court die Eheöffnung zwingend für alle Bundesstaaten vorgeben würde, wie dies bereits bei der Entkriminalisierung durch Urteil Lawrence v. Texas erfolgte.
  • Antworten » | Direktlink »