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Bischof Hall predigte früher selbst gegen Homosexuelle

Der baptistische Bischof Simeon B. Hall hat heimlich schwule Priester mit der Dominanz in Verbindung gebracht, mit der Kirchen sich auf das Thema Homosexualität fokussieren.

Es ist etwas, was jeder weiß, zumindest in Kirchenkreisen aber nicht laut gesagt wird: "Wenn 133 Sünden in der Bibel aufgelistet sind, und ein Priester nur über eine davon predigt, dann kann es sehr wohl sein, dass er dieses Problem selbst hat", so der Bischof aus den Bahamas. "Wenn nicht praktizierend, dann zumindest schlummernd."

Der frühere Vorsitzende des Bahamas Christian Council (BCC) sagte in einer Erklärung weiter, die "Verteufelung von Homosexuellen durch einige Priester ist das größte Hindernis vor einem positiven Dialog" mit den Betroffenen.

Überraschender Meinungswandel

"Die Öffentlichkeit und Priester müssen vorsichtig sein, was wir verteufeln und gegen was wir protestieren. Psychologen sagen uns, dass wie manchmal Dinge besonders bekämpfen, weil ein Teil von ihnen unterschwellig in uns steckt", so der Bischof. Das Bahamas Christian Council stecke voller Leute, "die äußerst homophob" seien und nur bei diesem Thema geradezu zum Leben erweckten.

Hall hatte sich in der Vergangenheit selbst homophob geäußert, erst im November 2011 hatte er in Bezug auf steigende HIV-Raten auf den Bahamans über Homosexualität gesagt: "Diese sexuelle Praktik produziert nichts (…) Sie ist gegen die Familie gerichtet und geht gegen Gottes Befehl. Sie ist tödlich." Zu seinem Meinungswandel äußerte sich der Priester ansonsten nicht. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Das Bahamas Christian Council hatte kürzlich Priestern, die eine Ehezeremonie für gleichgeschlechtliche Paare durchführen, mit Konsequenzen gedroht. Auf den Bahams werden Homo-Partnerschaften nicht anerkannt, auch gibt es keine Antidiskriminierungsgesetze aufgrund sexueller Orientierung. (nb)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 31.12.2012, 15:21h
  • Wie Recht er hat! Die Katholische Kirche ist - auch wenn sie es nicht wahrhaben will - mit reichlichen Schrankschwestern gesegnet!
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#2 antos
  • 01.01.2013, 12:31h
  • Erst wettert er gegen die 'unproduktive', 'tödliche' 'sexuelle Praktik' da draußen, dann setzt er - ein bisserl Kirchenkalenderpsychologie kann doch nie schaden und sie schmeichelt auch immer so schön dem Checker-Selbstbild - noch einen drauf und unterstellt, selbst seine Kirche sei ja vom Virus dieser "Risikogruppe" infiziert: top homophobe Problempriester [selber schwul, aber hallo!] trieben ihr Unwesen und hielten damit auch innerhalb dieser Kirche das Unproduktive, Tödliche lebendig. Kennt man ja: der Teufel taucht immer wieder in anderen Verkleidungen auf und auf den größten Haufen scheißt er auch immer.

    Ein "überraschender Meinungswandel"? Ein gewöhnlicher Exorzismus?
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#3 SebiAnonym
  • 01.01.2013, 14:15h
  • Schön, dass er seine Meinung geändert hat! Und in der Sache teile ich seine Einschätzung, dass die Homohasser der Kirchen ein Problem mit sich selbst haben und unter schwersten psychischen Störungen leiden.

    Aber um das, was auch er angerichtet hat, wieder gut zu machen, muss er schon noch deutlich mehr leisten.
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#4 womenProfil
  • 01.01.2013, 23:31hfulda
  • Äh ,was genau ist eigentlich eine Schrankschwester ????? Ich meine die Frage ernst ???
    Eine Schwester ,die im Schrank steht ?
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#5 CapsulcomProfil
  • 02.01.2013, 07:41hHeidelberg
  • Antwort auf #4 von women
  • Jemand, der schwul ist, aber es sich in der öffentlichkeit (und sich selbst) nicht eingesteht.
    dadurch, dass er mit sich selbst nicht klarkommt oder von sich ablenken will, bekämpft er im inneren und in der öffentlichkeit die homosexuellen.
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