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Der Brite David Cecil lebt bereits seit mehreren Jahren in Uganda

Ein ugandischen Gericht hat ein Verfahren gegen den Produzenten David Cecil eingestellt. Dem Briten war vorgeworfen worden, ein homofreundliches Theaterstück trotz Verbots aufgeführt zu haben.

Cecil sagte gegenüber der BBC, dass die Anklage "wegen fehlenden Willens und fehlenden Beweisen" fallengelassen worden sei. Ihm war vorgeworfen worden, eine Anweisung der Zensurbehörde "Media Council" missachtet zu haben, die sein Theaterstück "The River and the Mountain" verboten hatte (queer.de berichtete). In dem Stück geht es um einen jungen Schwulen, der in einer homophoben Umwelt aufwächst. Cecil war bereits im September 2012 auf Kaution freigelassen worden (queer.de berichtete).

Das Verfahren gegen den Briten kann jederzeit wieder eröffnet werden, da er nicht rechtskräftig freigesprochen wurde. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu zwei Jahre Haft.

In Uganda ist Homosexualität eine "Straftat wider der Moral", die maximal mit lebenslanger Haft geahndet werden kann. Derzeit berät das Parlament in Uganda darüber, die Gesetze gegen Schwule und Lesben noch weiter zu verschärfen. Deshalb hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) im November 2012 die Budgethilfen für das Land ausgesetzt (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Carsten ACAnonym
  • 03.01.2013, 09:16h
  • "Deshalb hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) im November 2012 die Budgethilfen für das Land ausgesetzt"

    Nein, Dirk Niebel hat die Hilfen ausgesetzt, um die Bilanz für die FDP aufzubessern. Und dann hat er versucht es als Akt für Homorechte hinzustellen.

    Länder, mit denen deutsche Konzerne Geschäfte machen, dürfen ruhig homophob sein, da hat die FDP dann nicht dagegen.

    Das ist so, wie wenn die schwarz-gelbe Regierung von Gerichten zu Gleichstellung gezwungen wird und die FDP tut so, als hätte sie das erreicht.
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