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Lala Süsskind engagiert sich bereits seit Jahren im Kampf gegen Homophobie (Bild: Jüdische Gemeinde Berlin)

Die frühere Leiterin der Jüdischen Gemeinde in Berlin, Lala Süsskind, wird in einem am Mittwoch gegründeten Gremium den LSVD Berlin-Brandenburg beraten und unterstützen.

Der Lesben- und Schwulenverband hat bislang lediglich Süsskind und Christa Arnet, die frühere Referentin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, in das LSVD-Kuratorium berufen. Den Vorsitz hat die 66-jährige Süsskind übernommen.

Das Gremium soll den Verband bei der Bekämpfung von Homophobie aktiv unterstützen und die Rolle des Verbandes sowohl gegenüber Politik und Verwaltung als auch in der Zivilgesellschaft weiter stärken.

Lala Süsskind ist Vorsitzende des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus und war mehrere Jahre Vorsitzende der zionistischen karitativen Frauenorganisation WIZO und Mitglied des Präsidiums des Zentralrats der Juden in Deutschland. Als Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin war sie u.a. an der Gründung des Bündnisses gegen Homophobie beteiligt. Zu ihrer neuen Tätigkeit im Kuratorium erklärte sie: "Homosexuellenfeindlichkeit darf nicht gleichgültig ignoriert werden. Vorhandene Projekte gegen Homophobie sind zwingend auszubauen."

Für ihr Engagement gegen Homophobie hatte Süsskind bereits 2011 den Tolerantia-Preis erhalten (queer.de berichtete). (pm/dk)