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Keine Staatsknete für "Bündnis Faires Brandenburg"

Schwuso Jirka Witschak tritt aus SPD aus


Hat bereits Angebote anderer Parteien bekommen: Jirka Witschak

Die Entscheidung des brandenburgischen Sozialministeriums, das schwul-lesbische "Bündnis Faires Brandenburg" in diesem Jahr nicht zu fördern, hat Konsequenzen: Aus Protest trat der bekannte Potsdamer Aktivist und führende Schwuso Jirka Witschak aus der SPD aus. Das Sozialministerium wird von dem Sozialdemokraten Günter Baaske geleitet.

"Die Politik des Sozialministeriums wird von zahlreichen Schwusos nicht mehr verstanden", sagte Witschak gegenüber der "Märkischen Allgemeinen". "Es kann ja nicht sein, dass immer nur eine 'Regenbogenflaggen-hissungspolitik' betrieben wird. Für so eine Feigenblattpolitik will ich nicht mehr geradestehen."

Hintergrund des Streits ist die Ungleichbehandlung der beiden schwul-lesbischen Landesverbände "Andersartig e.V." und "Bündnis Faires Brandenburg" in der Förderpolitik. "Noch Ende 2012 hieß es, dass die Gelder zwischen uns und dem anderen Verein aufgeteilt werden sollten", kritisierte Witschak. "Auf dieser Grundlage hatten wir die Jahresplanung gemacht. Nun sehen wir uns außerstande, die Miete zu zahlen." (cw)



#1 Timm JohannesAnonym
  • 05.01.2013, 11:45h
  • Vollkommen unverständlich und typisches selbstverliebtes egozentrisches Verhalten.

    Da erhält ein Verein keine Fördermittel und schwups wird aus einer Partei ausgetreten.

    Der Nichterhalt von Fördermitteln für einen Verein ist sicherlich kein Austrittsgrund aus einer Partei.

    Entweder wird aus inhaltlichen Gründen ausgetreten (Atompoltik, Landwirtschaftspolitik, Umweltpolitik, usw.) oder weil einem viele Köpfe in einer Partei nicht mehr passen.

    So für mich eher nicht als Parteiaustrittsgrund nachvollziehbar, wenn es nur um den Nichterhalt von Fördermitteln geht.
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#2 ZeitfensterAnonym
  • 05.01.2013, 12:35h
  • @ Timm Johannes
    Hast Du Dir schon einmal überlegt, dass die Förderung oder eben Nicht-Förderung eines Verbandes (und damit seiner Anliegen) tatsächlich eine politische Frage ist?

    Eine Landesregierung macht dadurch deutlich, welche Themen ihr wichtig sind und was ihrer Meinung nach förderungswürdig ist, um bestimmte Ziele (bspw. gesellschaftspolitischer Art) zu erreichen.

    Wofür Geld ausgegeben wird und wofür nicht, ist grundsätzlich eine absolut politische Frage!

    Sorry, aber Dein Kommentar ist blanker Unsinn und zeugt von wenig politischem Verstand.
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#3 bastapapsta
  • 05.01.2013, 13:30h
  • Ich finde, Jirka Witschak hat eine gesundeEinstellung. Dies kann man vom linken Flügel innerhalb der SPD ( zumindest von einem Großteil deises linken Flügels ) leider nicht behaupten. Peer Steinbrück war bislang dagegen, sich zB. für einen Mindestlohn stark zu machen. Jetzt scleimte er sich bei der SPD Linken ein, um sie für die Zeit bis nach der 2013 Wahl auf seine Seite zu bekommen. Die SPD begeht mit Steinbrück einen Fehler. Der Mann steht für leere Inhalte und wird an sozialen Forderungen Merkel leider nicht viel entgegenzusetzen haben. Die SPD unter Schröder hat die soziale Armut in Deutschland zementiert, zB. durch Hartz 4. Leider ist die SPD nicht zu einem inhaltlichen Umschwenken bereit. Sie will anscheinend noch immer nicht einsehen, dass Schröder ein Unfall war. Das Aufstellen von Steinbrück beweist ebendies.
    Jirka Witschak ist sozial engagiert und steht hinter der Sache. Man sollte eine Partei / Institition nicht über ( im besonderen soziale) Inhalte stellen. Ebendies macht Jirka anscheinend nicht. Auch wenn namhafte SPD Politiker, wie einst Schröder herumposauene, man solle auf die Argumente hören, während man vor den Argumentesn des Volkes die Ohren auf Durchzug stellt. Das Streichen der Gelder für das Bündnis Faires Brandenburg ist ein Beispiel von vielen, wie die Menschen, bzw. das Soziale in Deutschland verraten werden. Und da tun sich CDU/FDP und SPD heute leider nicht mehr viel. Die SPD hat kein Profil und die CDU lacht sich ins Fäustchen.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 PascalAnonym
  • 05.01.2013, 20:22h
  • Respekt, der Mann hat Rückgrat!

    Das zeigt aber auch wieder mal, dass die SPD auch nicht wirklich unsere Partei ist. Besser als Union und FDP - ja. Wobei das ja auch nicht schwer ist. Aber wirklich optimal ist die SPD auch nicht.
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#6 ZeitfensterAnonym
#7 PascalAnonym
  • 05.01.2013, 21:03h
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • Da spricht der typische FDP-Wähler.

    Nur weil die FDP voller machtgeiler Opportunisten ist, die bereit sind, ihr Rückgrat bis zur Unkenntlichkeit zu verbiegen und so ziemlich alles mitzutragen, muss das in anderen Parteien nicht auch der Fall sein.

    Wenn man die Politik einer Partei nicht mehr mittragen kann, ist der Austritt weder selbstverliebt noch egozentrisch, sondern nur konsequent. Alles andere wäre unmoralisch.

    Dass Du Ethik, Gewissen und politischen Anstand als egozentrisch und selbstverliebt ansiehst, zeigt wieder mal, wie FDP-Wähler ticken.
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#8 XDASAnonym
  • 05.01.2013, 21:26h
  • Antwort auf #2 von Zeitfenster
  • "Sorry, aber Dein Kommentar ist blanker Unsinn und zeugt von wenig politischem Verstand."

    Das braucht man auch als FDP-Wähler. Denn Leute, die Ahnung von Politik haben oder auch nur ein bisschen Restintelligenz wählen nicht die FDP.

    Insofern ist Timm Johannes bei seiner FDP genau richtig aufgehoben.
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#9 bastapapsta
  • 05.01.2013, 22:31h
  • Antwort auf #7 von Pascal
  • "Nur weil die FDP voller machtgeiler Opportunisten ist, die bereit sind, ihr Rückgrat bis zur Unkenntlichkeit zu verbiegen und so ziemlich alles mitzutragen, muss das in anderen Parteien nicht auch der Fall sein."

    Korrekt, das mit dem Rückgrat. Man kann es auch so formulieren: Phillip Rösler hat die Funktion einer Marionette, deren Fäden die CDU/CSU, bzw. Frau Merkel in der Hand haben. Es wird im September wohl das übliche mit Rösler passieren, was mit allen Marionetten passiert, wenn die Aufführung vorbei ist. Nachdem man seitens der CDU/CSU bei Rösler die Fäden im Bezug auf zB.auf die Herdprämie sowie das Verhindern der Gleichstellung gezogen hat wird er bei einer für die FDP gescheiterten Wahl im Schrank landen.
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#10 finkAnonym
  • 06.01.2013, 12:16h
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • "Der Nichterhalt von Fördermitteln für einen Verein ist sicherlich kein Austrittsgrund aus einer Partei."

    ... sagt der mann, der hier seit gefühlten äonen wiederholt, dass seine wahlentscheidung einzig und allein daran hängt, ob am ende der wahlperiode seine paarbeziehung (unnötigerweise) fördergelder erhalten wird oder nicht, und zwar ganz unabhängig davon, ob es eine parteientscheidung oder ein gerichtsurteil sein wird, das es in seinem beutel klingeln lassen wird.

    niedlich. solche "werbung" für fdp-wähler brauchen wir wirklich.

    dem beitrag von zeitfenster ist ansonsten nichts hinzuzufügen.
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