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  • 06.01.2013           5      Teilen:   |

Antwort auf Kleine Anfrage

Intersexualität: Bundesregierung überlegt noch

Intersexuelle beim Gay Pride in Taiwan
Intersexuelle beim Gay Pride in Taiwan

In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen nahm die Bundesregierung zur Umsetzung der Empfehlungen des Deutschen Ethikrates zu den medizinischen Aspekten von Intersexualität Stellung.

Darin heißt es, die Regierung stimme mit dem Ethikrat überein, dass es sich bei einer Operation, die die Fortpflanzungsfähigkeit oder die sexuelle Empfindungsfähigkeit eines Kindes dauerhaft beeinträchtigen könnte, um einen gravierenden Eingriff in dessen Rechte handele. Deshalb müsse bei der Entscheidung über eine solche Operation der Wille des Kindes angemessen berücksichtigt werden. Dies gilt nach Auffassung der Bundesregierung auch dann, wenn das Kind nicht einwilligungsfähig sei und die Entscheidung daher von den Sorgeberechtigten getroffen werden müsse.

"Der Vorschlag des Deutschen Ethikrats zur Einschaltung des Familiengerichts bei einem Auseinanderfallen der Wünsche oder Erklärungen des Kindes und der Sorgeberechtigten bei der Entscheidung über medizinische Maßnahmen ist jedoch nicht frei von Bedenken", betont die Bundesregierung. Die Meinungsbildung hierzu sei innerhalb der Bundesregierung allerdings noch nicht abgeschlossen. (hib/cw)

Links zum Thema:
» Die Antwort auf die Kleine Anfrage der Grünen als PDF
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Tags: intersex, intersexualität, ethikrat
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Reaktionen zu "Intersexualität: Bundesregierung überlegt noch"


 5 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
06.01.2013
10:56:44


(+2, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Die Bundesregierung überlegt also noch - ich nenn sowas Hinhalten!


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#2
06.01.2013
16:18:27


(+4, 4 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Jede gesetzliche Grundlage in der vorgesehen wird das die "Rechte" der Eltern über die Rechte und Wünsche des betroffenen Kindes gestellt werden ist als verfassungswidrig abzulehnen, das es das Recht des Kindes auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und die körperliche Unversehrtheit verstößt..

Es darf keine "verstümmelnden" Operationen geben in denen intersexelle Kinder zwangsweise einem Geschlecht zugeordnet werden, nur um einem rückständigem Personenstandsgesetz genüge zu tun..

Was genau noch mal spricht dagegen das ein Kind sowohl Penis und Hoden, als auch Scheide und Eileiter hat ???

Wozu muß einem Kind der Penis amputiert werden und es kastriert werden weil aussenstehende Menschen glauben, der sei zu klein, und die Operation zu einem Mädchen sei "technisch" einfacher ???

Alles was operativ dazu getan werden muß kann zu einer Zeit erfolgen wenn das Kind alt genug ist für sich selbst zu entscheiden, und weiß wer es ist und wie es fühlt..


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#3
07.01.2013
10:11:02


(+3, 5 Votes)

Von florian234


Link-Hinweis:

Link zu www.queer.de

"Intersexualität
Argumente gegen die Empfehlung des Ethikrats
Der Biologe Dr. Heinz-Jürgen Voß hat ein kleines, sehr gut lesbares Buch zur Intersex-Diskussion geschrieben. ..."


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#4
10.01.2013
05:55:52


(+2, 2 Votes)

Von JMAM


"dass es sich bei einer Operation, die [...] die sexuelle Empfindungsfähigkeit eines Kindes dauerhaft beeinträchtigen könnte, um einen gravierenden Eingriff in dessen Rechte handele. Deshalb müsse bei der Entscheidung über eine solche Operation der Wille des Kindes angemessen berücksichtigt werden. Dies gilt nach Auffassung der Bundesregierung auch dann, wenn das Kind nicht einwilligungsfähig sei"

Beim Beschneidungsgesetz ist der Wille des Kindes überhaupt nicht berücksichtigt worden.


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#5
19.08.2013
22:58:23


(0, 0 Vote)

Von Timm Johannes


Link zu www.sueddeutsche.de

Übrigens in der Sueddeutschen gibt es aktuell einen sehr guten Artikel zur Intersexualität.

Im November 2013 tritt eine Reform des Personenstandsgesetzes in bezug auf intersexuelle Menschen in Kraft, die im Mai von der Bundesregierung nach entsprechendem Urteil des BVerfG verabschiedet wurde.

Künftig wird bei intersexuellen Deutschen, die weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden, der Personenstandsfall ohne eine solche Angabe in das Geburtenregister eingetragen.

Diese bisher wenig beachtete Reform bezüglich des Personenstandsgesetzes bei Intersexuellen sollte den Queer-Autoren ein Artikel wert sein.


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