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Azealia Banks gehört zu den neuen Stars der Rapper-Szene

Die bisexuelle Sängerin Azealia Banks wird von Homo-Aktivisten scharf kritisiert, weil sie den schwulen Blogger Perez Hilton als "Schwuchtel" beschimpft hat.

Die 21-Jährige hatte sich mit der Rapperin Angel Haze auf Twitter einen Streit darum geliefert, wer eine echte New Yorkerin ist. Als Hilton den Streit kommentierte, antwortete Banks: "Was für eine unordentliche Schwuchtel du bist". Nachdem der Blogger diese Aussage als homophob kritisiert hatte, verteidigte sich Banks zunächst mit einer eigenwilligen linguistischen Analyse: "Eine Schwuchtel (faggot) bedeutet nicht homosexueller Mann. Jeder Mann, der sich wie eine Frau verhält, ist eine Schwuchtel. Es gibt hier einen großen Unterschied". Als bisexuelle Frau wisse sie über die Verwendung dieser Worte Bescheid, allerdings hätte sie besser das Wort "cunt" (Fotze) verwenden sollen.

Später schrieb Banks eine Entschuldigung, die allerdings eher als Witz gemeint ist: "Es tut mir sehr leid, wenn ich irgendjemand mit meinen Kraftausdrücken indirekt beleidigt habe. Von der Entschuldigung ist Perez aber ausgenommen. Lol."

GLAAD: Rapperin macht schwulen Schülern das Leben schwer


Perez Hilton gehört zu den populärsten Bloggern in den USA (Bild: greginhollywood / flickr / by 2.0)

Die Homo-Gruppe Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) übte scharfe Kritik an der Rapperin: "Unabhängig von ihrer Intention oder persönlichen Definition ist entscheidend, wie die Worte von der Öffentlichkeit aufgenommen werden und welchen Schaden sie anrichten." Ihre Leser würden beim Wort "faggot" sofort an einen schwulen Mann denken. "Dieses Wort wird gerne von Rabauken verwendet, die Schwule mobben. Dieses Wort schadet unseren Kids, unabhängig davon, wie Banks es gemeint hat." In den USA sind in den letzten Jahren viele Fälle von schwulen Schülern bekannt geworden, die sich nach Mobbing das Leben genommen haben.

Die Befürchtungen von GLAAD zeigen sich auch an der Reaktion der Fans von Azealia Banks, die ihrerseits Hilton mit homophoben Sprüchen beschimpften: So beklagte ein Kommentar auf Twitter, dass der Blogger "fett wie ein Pferd und hässlich mit Aids" sei.

Banks landete vergangenes Jahr mit dem Song "212" ihre erste erfolgreiche Single. Sie konnte sich in Europa und den USA in den Charts platzieren, in Großbritannien kam sie bis auf Platz 12. Kritiker feiern Banks als großes Talent. Sie hat sich in Interviews öffentlich als bisexuell geoutet, erklärte aber gegenüber der "New York Times": "Ich versuche nicht, eine bisexuelle oder lesbische Rapperin zu sein. Ich lebe nicht nach den Regeln anderer Menschen." (dk)



#1 gniwerjProfil
  • 07.01.2013, 15:26hdortmund
  • Aber Perez Hilton IST eine Schwuchtel. Und der Nervsack macht tatsächlich homo-, wie heterosexuellen Schüler_innen das Leben schwer. Wer will sich bei dem Gekratze und Gebeiße über Nichtigkeiten denn ernsthaft auf den Unterricht konzentrieren.
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#2 MomentAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 GuterRatAnonym
#5 gniwerjProfil
  • 07.01.2013, 20:08hdortmund
  • Antwort auf #2 von Moment
  • Ich merk schon: Das Wort Zynismus ist dir fremd. Macht aber nix und wundert mich nicht. Leute: Jugendliche von heute (egal ob homo, bi oder hetero) gehen mit Sprache im Normalfall so unverkrampft um, dass ihnen egal ist, welche Beleidigung dahinter stehen könnte. Einfach weil Sprache wandelbar ist. Niemand würde doch heutzutage ernsthaft das Wort "Tunte" als Beleidigung auffassen. Dieser Mr. Hilton wirft einfach mal 'n ganz mieses Licht auf - egal welche - "community". Der soll sich mal 'n anständigen job besorgen. Zieht mal den Stock aus 'm Hintern, echt..
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#6 SchettsettAnonym
#7 gniwerjProfil
  • 07.01.2013, 20:11hdortmund
  • Antwort auf #3 von FoXXXyness
  • Jo. Und sobald es hier um irgend 'nen E-Promi geht, wird wieder abgewägt, wen man eher "reinlassen" würde. Es lebe der Sexismus.
    Perez Hilton oder Volker Beck... Mein ehrlichstes Mitleid, du armer Junge.
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#8 antos
#9 gniwerjProfil
#10 antos