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Lisa B. wird die Zeit bis zu ihrer Rente hinter schwedischen Gardinen verbringen

Beruflich hat Lisa B. als Anwältin für einen christlichen Anwaltsverein gearbeitet, der gegen die Homo-Gleichstellung kämpft. In ihrer Freizeit drehte sie einen Pornofilm mit ihrer minderjährigen Tochter – und muss dafür jetzt mindestens 25 Jahre ins Gefängnis.

Ein Geschworenengericht in Manchester (US-Bundesstaat New Hampshire) hat die 43-jährige Lisa B. vergangene Woche schuldig gesprochen, in Kanada einen Pornofilm mit einer 14 Jahre alten Darstellerin gedreht zu haben. Nach AP-Angaben handelt es sich bei dem Mädchen um die leibliche Tochter der christlichen Aktivistin. Sie soll mit zwei Männern vor der Kamera Sex gehabt haben, während ihre Mutter filmte. B. soll die Teenagerin mit Alkohol und Marihuana gefügig gemacht haben.

Das Strafmaß wird erst im April verkündet, auf die Tat steht eine Mindesthaftstrafe von 25 Jahren. Die Geschworenen haben weniger als eine Stunde Beratungszeit gebraucht, um die Anwältin zu verurteilen.

B. arbeitete für "Alliance Defending Freedom" (früherer Name: Alliance Defense Fund), einen Zusammenschluss gläubigen Anwälte. Der Ziel der Vereinigung ist es laut ihrer Website, "das Evangelium zu verbreiten, indem das Rechtssystem verändert wird. Wir sprechen uns für Religionsfreiheit, die Unantastbarkeit des Lebens und für Ehe und Familie aus". Zuletzt hat die ADF vergangenen Monat einen Erfolg gegen Homo-Aktivisten errungen, als sie eine fünfstellige Abfindung für eine Psychologiestudentin durchsetzte, die sich geweigert hatte, Homosexuelle zu behandeln und dafür von einer Universität verwiesen wurde (queer.de berichtete).

ADF: Homosexualität führt zu Kindesmissbrauch

Hauptanliegen von Alliance Defending Freedom ist die Festlegung der Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau. Der Verein warnt davor, dass die "homosexuelle Agenda" dazu führen werde, dass Kindesmissbrauch gesellschaftsfähig wird, weil Homosexualität und Pädophilie "unzertrennlich zusammengehören".

Alliance Defending Freedom hat inzwischen jeglichen Hinweis auf Lisa B von der Website gelöscht. Der Fall wird von der christlichen Gruppe nicht kommentiert. (dk)



#1 chrisProfil
  • 14.01.2013, 18:01hDortmund
  • 'weil Homosexualität und Pädophilie "unzertrennlich zusammengehören"'

    Ich habe da eher den Gesamteindruck, als würde christlicher Glaube häufiger zu Pädophilie und Kindesmissbrauch führen.
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#2 SebiAnonym
  • 14.01.2013, 19:12h
  • Wer am lautesten gegen Schwule und Lesben hetzt, will damit nur von sich selbst ablenken...

    Das ist bei diesen ganzen Pfaffen so und offenbar auch bei ihren Anhängern.

    Schön, dass diese pädophile, faschistische Kuh endlich weg ist und für mindestens 25 Jahre in den Knast muss. Hoffentlich versauert sie da.
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#3 TheDad
  • 14.01.2013, 19:22h
  • Da kann Mann nur hoffen das die Richter das Urteil zugunsten der abgefundenen Psychologiestudentin revidieren und sich anständige Anwälte finden die diesen "Verein" auflösen lassen..

    Das Urteil gegen diese Frau ist ganz sicher gerecht, auch wenn es den erlittenen Schaden des Mädchens (der eigenen Tochter) nicht aufwiegt..
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#4 terrinoAnonym
  • 14.01.2013, 19:50h

  • wie kann man sich nur an einem Kind vergreifen...dazu noch an seinem eigenen. ekelhaft
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 RalfAnonym
  • 14.01.2013, 20:34h
  • Ich fürchte, wenn man jeden homophoben Menschen der Jungen oder Mädchen missbraucht aufzählt, hat man viel zu tun

    Oft ( nicht immer) sind Jene die am lautesten gegen Homos schreien verkappt schwul/ lesbisch oder im Extremfall pädophil ( ironischerweise häufig mit Tendenz zum eigenen Geschlecht).
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#7 alexander
  • 14.01.2013, 22:25h
  • wieder so ein beispiel für eine christliche, liebende mutter !!!
    pfui deibel !
    (das ist nun wirklich nicht mehr nachvollziebar!)
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#8 TheDad
  • 14.01.2013, 22:29h
  • Antwort auf #6 von Ralf
  • ""pädophil ( ironischerweise häufig mit Tendenz zum eigenen Geschlecht)""..

    Das läßt sich statistisch nicht halten und ist ganz sicher ein Vorurteil..

    Sicher gibt es angeblich heterosexuelle die sich als pädosexuell auf ´s eigene Geschlecht gerichtet entpuppen..

    Aber die Mehrheit ist eben gegengeschlechtlich pädosexuell, und da bilden die Männer die Hauptgruppe..
    Dies ist nicht zuletzt durch die offensive Berichterstattung bekannt, die diese Gruppe "bevorzugt" darstellt, und auch die Arbeit der Kinderschutzorganisationen stellt diese Menschen in den Vordergrund..

    Dabei werden sowohl die "anderen" Opfer als auch die TÄTERINNEN gerne mal vergessen, oder nur am Rande erwähnt..

    Jungen sind nun mal nicht die "typischen" Opfer von Frauen, und Frauen keine Täter..

    Jungen und Männer "können" in der öffentlichen Wahrnehmung nicht vergewaltigt werden, und wenn, dann ist der Täter nicht pädosexuell, sondern vorurteilsbelastet schwul, weil in einen Topf geschüttet wird was nicht zusammen gehört..

    Daran muß in der Öffentlichkeit dringend gearbeitet werden, und es ist unerheblich wie groß die Diskrepanz innerhalb der Opfer-verteilung ist..
    Auch wenn uns die Kriminalstatistiken erklären wollen, die Zahl der Opfer sei im letztem Jahrzehnt rückläufig, erfasst sie nur die tatsächlich angezeigten Taten, und geht mit keinem Wort auf die geschlechtsspezifische Situation ein..
    Ferner ist die Dunkelziffer laut seriösen Schätzungen aktuell wenigstens Zehn mal so hoch wie die in 2011 angezeigten 14918 Straftaten..

    Pädosexualität ist nicht per se zu verurteilen..

    Gewalttätige Übergriffe auf Menschen egal welchen Alters auf andere Menschen egal welchen Alters sind es, die es zu verurteilen gilt..
    Sogenannte Sexualstraftaten sind GEWALT-Taten an teils sexual-unmündigen Opfern die sich gegen diese GEWALT nicht wehren können, nicht zu wehren wissen..

    Dabei findet die überwiegende Mehrzahl der Taten im familiärem Umfeld statt und die Täter sind Familienangehörige, Freunde, Bekannte der Eltern, Stiefeltern, Lehrer, Pfarrer, Trainer oder sonstige "Vertrauenspersonen"..

    Und da ist gerade die Schule gefordert durch frühzeitigen Aufklärungsunterricht den Kindern das Rüstzeug an die Hand zu geben NEIN zu sagen, sich wehren zu können und sich ohne Scham hilfesuchend an Lehrer, Sozialarbeiter und das Jugendamt zu wenden..

    Fatalerweise wird genau dieser wichtige Schritt von konservativen und religiösen Gruppen nach Kräften verhindert, weil damit ein Machtmittel verloren geht..

    Diese provozierte und geförderte "Unwissenheit" der potentiellen Opfer über ihre Sexualität und die Selbstbestimmung darüber ist ein chauvinistisches Machtmittel, ebenso wie die Scham, die von Männern erzieherisch angewendet wird um Kinder und Frauen unter Kontrolle zu halten..

    Die Angst vor Kontrollverlust treibt auch die Gegner einer Gleichstellungspoltik an immer absurdere "Ausreden" für ihre Diskriminierung zu erfinden..
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#9 InfosAnonym
  • 15.01.2013, 01:01h
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • Du must unterscheiden zwischen "Ersatztätern" und echter Pädophilie/ Hebephilie.

    Das es in der Mehrzahl der Fälle gar nicht um Pädophilie ( bezogen auf die Neigung) geht, stimmt. Wenn man sich einliest erfährt man folgendes:

    Der Anteil pädophiler Täter am sexuellen Missbrauch von Kindern wird auf 2 bis 10 Prozent eingeschätzt. Sexueller Missbrauch ist überwiegend ein Phänomen hetero- und homosexueller Orientierung.
    (Kinsey-Report Lautmann Brongersma Groth)

    Die meisten Missbrauchstaten werden also von Ersatztätern begangen, also in der Mehrzahl von Heterosexuellen ( weil es die in der Gesamtbevölkerung häufiger gibt als Homos!)

    Wie sieht es bei den echten Pädophilen und Hebephilen aus? Gibt es mehr Homo- oder Heteropädophile/ Hebephile?
    Da variieren die Zahlen etwas, je nach Quelle.

    - Über 80 Prozent der Pädophilen sollen auf Jungen fixiert sein. Unklar ist ob auf Mädchen orientierte Pädophile lediglich in geringerer Zahl öffentlich in Erscheinung treten und so eine Gleichverteilung der Geschlechtspräferenz unter Berücksichtigung dieses Dunkelfeldes vorliegt.
    (Coxell et al.)

    - Anhand einer statistischen Auswertung zum Präventionsprojekt Dunkelfeld der Charité zeigte sich, dass der Anteil bisexueller Pädophiler gering ist. Die meisten sind entweder auf Mädchen oder auf Jungen orientiert, wobei der Anteil der homosexuellen Pädophilen geringfügig größer war.

    Bei den nicht-ausschließlich Pädophilen zeigte sich eine Verteilung von jeweils etwa einem Drittel homosexuell, heterosexuell und bisexuell orientierter Patienten.
    Wikipedia (Stichwort Pädophilie)

    Um den Homophoben den Wind aus den Segeln zu nehmen:
    Da die Pädophilie eine eigenständige Neigung ist und weder etwas mit erwachsener Heterosexualität, noch mit erwachsener Homosexualität zu tun hat,
    kann es den Schwulen schon der Logik nach nicht vorgeworfen werden, das Pädophile die auf Jungen orientiert sind, häufiger sind oder aber zumindest häufiger in Erscheinung treten/ politisch engagierter sind.
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#10 MarekAnonym
  • 15.01.2013, 09:38h
  • Da sieht man wieder mal, dass dieses ganze fundamentalistische Pack nur von sich selbst ablenken will.

    Ist ja bei der katholischen Kirche auch nicht anders. Die hetzen ja auch nur, um von ihren Verbrechen abzulenken.

    Die religiöse Unterdrückung ist nötig, um Menschen gefügig zu machen. Ist und bleibt halt "Opium fürs Volk".

    Ich hoffe, die Alte Schabracke wird nicht vorzeitig entlassen, weil sie da irgendwas von religiöser Erleuchtung faselt.
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