Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?18347

Das Flugzeugbanner warnte davor, dass Schwule und Lesben "nicht so geboren wurden".

Mit einem Flugzeugbanner haben christliche Aktivisten bei einem Konzert von Lady Gaga für die Heilung von Homosexualität geworben.

Zum Auftakt der Nordamerikatour von Lady Gaga hat die Florida Family Association (FFA) am Montag in Tacoma (US-Bundesstaat Washington) ein Flugzeugbanner mit der Aufschrift "Not Born This Way" über die Besucher fliegen lassen. Damit spielen die christlichen Aktivisten auf den 2011 veröffentlichten Toleranz-Song "Born this Way" an.

Wie die "Tacoma News" berichten, haben tausende Menschen, die vor einer Veranstaltungsarena auf Einlass warteten, den Banner gesehen. Das Flugzeug flog insgesamt vier Stunden lang um die Arena und kostete nach Angaben der FFA 1.900 Dollar (rd. 1450 Euro). Außerdem protestierten eine Kirchengemeinde gegen das Konzert und warnte die Besucher, dass deren Seelen in Gefahr seien.

Lady Gaga hat "gottlose Botschaft"


Lady Gaga gehört zu den Hauptfeinden von christlichen Fundamentalisten

Die FFA hat sich dem Kampf gegen Homo-Rechte verschrieben. Insbesondere Lady Gaga gehört zu den Hauptfeinden der Aktivisten. So haben sie der 26-Jährigen vor wenigen Monaten vorgeworfen, mit ihrer Anti-Mobbing-Stiftung gezielt Kinder schwul machen zu wollen (queer.de berichtete). Auf ihrer Website beklagt die FFA, dass Gaga eine "hedonistische, gottlose Botschaft" in ihren Konzerten verbreite.

Den Flugzeugbanner hatte die FFA bereits im letzten Sommer über Disney World in Florida genutzt. Damals "warnte" die Organisation die Besucher, dass der Freizeitpark seinen jährlichen "Gay Pride Day" abhielt.

Wie viele andere homophobe Gruppen listet die Bürgerrechtsorganisation "Southern Poverty Law Center" die FFA als "Hassgruppe". Diesen Titel erhalten alle Organisationen, die Menschengruppen wegen Eigenschaften, die nicht in ihrer Kontrolle liegen, verunglimpfen oder angreifen.

Lady Gaga wurde im vergangenen Jahr für ihren Einsatz für Homo-Rechte mit dem GLAAD-Award ausgezeichnet (queer.de berichtete). Anfang März hatte der Popstar ihre "Born This Way"-Stiftung vorgestellt, die gemobbten Teenagern Mut machen soll (queer.de berichtete). (dk)



#1 JoonasAnonym
  • 17.01.2013, 12:25h
  • Die Wahnsinnigen stellen ihren Fanatismus immer wieder neu unter Beweis.

    Die können sich einfach nicht mit Demokratie und Grundrechten wie Meinungsfreiheit der anderen abfinden.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 RaffaelAnonym
  • 17.01.2013, 12:37h
  • Aha, die Fundamentalisten frohlocken mal wieder.

    Ich dachte immer, es ginge um eine frohe Botschaft und nicht um das Verbreiten von Hass.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 David ZAnonym
  • 17.01.2013, 13:04h
  • Hätten die nicht so viel Macht und Einfluss, könnte man sich über diese lächerlichen Witzfiguren nur noch amüsieren...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 FrikandelAnonym
#5 anonymusAnonym
  • 17.01.2013, 15:42h
  • Natürlich sind deren Seelen in Gefahr!
    Die Musik ist derart grottenschlecht daß auch ich vor einem Konzertbesuch warnen muss!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 schwarzerkater
  • 17.01.2013, 18:04h
  • FFA, bitte rettet mich!, uns!! und einen Teil der Bundesregierung!!! (und nicht zu vergessen, den privatsekretär vom papst - furchtbar, das lauert überall )
  • Antworten » | Direktlink »
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.01.2013, 00:28h
  • Hier hilft nur noch eins: einen Maulwurf in die FFA einschleusen und deren Aktionen sabotieren!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 giliattAnonym
  • 18.01.2013, 02:31h
  • Klopfen wir Lady Gaga dankend auf die Schulter für ihr Eintreten für lesbisch-schwule Belange! Das war es dann aber auch.

    Sämtliche Extrovertiertheiten hat sie von MADONNA abgekupfert. Musikalisch hat sie ehedem kein Neuland beschritten. Vielmehr wirkt ihr Sound so, als wäre er von Dieter Bohlen und Inge Meysel in deren Küche in Bullenhusen im Suff am Muttertag erzeugt worden.

    Ein Flugzeug für vier Stunden zu mieten zu Werbezwecken: Das scheint mir bei 1.450,00 Euro doch sehr preiswert.
  • Antworten » | Direktlink »