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Rom Der Vatikan befürchtet eine internationale Offensive gegen das Christentum in der Europäischen Union. Nach der Ablehnung des designierten, homophoben italienischen EU-Justizkommissars Rocco Buttiglione durch Europaparlamentarier beklagte ein hoher Vatikanvertreter am Montag "neue Inquisitionen voller Geld und Arroganz". Der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, Kardinal Renato Martino, kritisierte ein "Vorurteil gegen alles, was christlich ist". "Mächtige kulturelle, politische und wirtschaftliche Lobbys" setzten sich für eine "Verwirrung der Geschlechteridentitäten" ein und verhöhnten die Ehe zwischen Mann und Frau, erklärte Martino. Hauptangeklagte dieser "neuen Inquisition" seien die katholische Kirche und die Christen. Auch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) sieht hinter der Kritik an Buttiglione den Versuch "bestimmter Kreise, ein laizistisches Europa zu erzwingen". ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer erklärte am Dienstag in Bonn, einige Abgeordnete des EU-Parlaments versuchten offenbar, den italienischen Katholiken wegen seiner Beziehungen zu den USA und zum Vatikan zu diskreditieren. Derweil hat der künftige EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Durao Barroso seine uneingeschränkte Unterstützung für den designierten Innenkommissar Rocco Buttiglione am Montag nicht noch einmal wiederholt. Damit rückte Barroso offenbar vorsichtig von dem Italiener ab. Der stellvertretende SPD- Bundestagsfraktionsvorsitzende Michael Müller sagte der dpa: "Es ist für ein Land wie Italien eine Schande", wenn es in Brüssel von Rocco Buttiglione vertreten werde. "Dieser Herr zeigt nicht einmal Mindeststandards an Liberalität." (nb/pm)



Italienischer Ex-Minister: Schwulsein ist "falsch"

Der frühere italienische Europaminister Rocco Buttiglione rüstet wieder verbal gegen Schwule auf.

11 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 19.10.2004, 16:01h
  • diese pharisäer, man muss sich wundern, plötzlich findet sich die katholische kirche in der opferrolle wieder und fühlt sich von inquisition bedroht ? das geld und die arroganz plant eine offensive gegen christliche kirchen und werte ?

    genau diese argumente, die man dieser kirche vorwerfen muss, verwendet diese gegen befürworter liberaler gesetze !

    woher nehmen diese menschenverachtenden (inquisition) herren eigentlich ihre unverfrorenheit andersdenkende wie vollidioten zu behandeln und im gleichen atemzug noch volksverhetzung zu betreiben, indem sie sich, wie so oft, auf die dummheit ihrer gläubigen verlassen ?
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#2 PhilippAnonym
  • 19.10.2004, 16:05h
  • Es sind doch die Kleriker, die die Debatten um Gleichstellung immer wieder Anheizen, und wenn dann endlichmal auch aus den Nicht-Homo-Fraktionen gegen diese Tiraden etwas gesagt wird wird ... ist gleich die gesammte Gesellschaft fegefeuerreif? ECHT LACHHAFT
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#3 mezzoAnonym
  • 19.10.2004, 16:50h
  • Vergesst nicht Jungs, der Papst ist unfehlbar!!!! Was gibts da eigentlich zu diskutieren ;-)
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#4 Pütz GilbertAnonym
  • 19.10.2004, 17:53h
  • Ja, die Kirche,sprich Vatikan hatt es schom immer verstanden mitzuhelhen die Meinungen zu manipuleren,Hauptsache die Kohle stimmt am ende.Das hatt 2000 jährige tradition in diesem Altherrenclub.Und die Rechnung geht ja meistens auch auf.Haben ein solides Fundament.Die Dummheit der Menschen
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#5 adrianAnonym
  • 19.10.2004, 18:25h
  • ja ja die kirche, dieses thema geht mir mittlerweile echt auf die nerven. Aber da die katholische kirche ja milliarden euros an schulden hat können wir hoffen das sie endlich bankrott geht!!
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#6 ThomasAnonym
  • 19.10.2004, 20:53h
  • Schade... wirklich schade, dass man da nur einmal austreten kann... sage ich mir mittlerweile alle paar Tage, wenn ich die Nachrichten lese.
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#7 GerdAnonym
  • 20.10.2004, 00:09h
  • Wichtig ist aber die Kirchen nicht "alle in einen Topf zu werfen", denn die EKD beispielsweise grenzt sich wohltuend mittlerweile von der Haltung der katholiischen Kirche ab.
    1. Die EKD hat gelebteHomosexualität in den Schriftsätzen von 1996 und 2000 für ethisch verantwortbar erklärt.
    2. Die EKD steht hinter dem Modell der Lebenspartnerschaft.
    3. 11 Landeskirchen der EKD haben mittlerweile öffentliche Segnungsgottesdienste/Segnungsandachten durchgesetzt.

    Daher wenn schon gegen Kirche Kritik geäußert wird, dann
    1. In islamischen Organisationen sieht es zur Zeit am Schlimmsten für homosexuelle Rechte aus; so gilt dort bei Islamisten, die die Scharia anwenden, immer noch die Todesstrafe.
    2. Mit Abstand folgen dahinter einige evangelische FREIkirchen, wie die Zeugen Jehova, Mormonen, ... sowie bestimmte Strömungen im Judentum und die orthodoxen Kirchen..
    3. Dann erst kommt die katholische Kirche in ihrer Haltung.
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#8 Björn BauerAnonym
  • 20.10.2004, 01:01h
  • die katholische kirche schulden?
    na, vielleicht einzelne bistümer, aber die kirche insgesamt ist finanziell sehr gut abgesichert.
    so kriegst du sie nicht klein, da kannst du auch austreten, so oft du willst...
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#9 rogerAnonym
  • 20.10.2004, 02:12h
  • was soll man dazu sagen?
    die kirche besteht eben nur aus einem dummen pack, das sich immer und überall einmischen muß! leben wir denn eigentlich noch im mittelalter, als die kirche noch das sagen hatte? zum glück nein! aber das christentum hat es immer noch nicht richtig kapiert!--oder will es nicht kapieren!
    aber glücklicherweise, verlieren sie nach und nach an einfluß, sie wie dieses beispiel aus dem eu parlament zeigt. vor 10 jahren, wäre so etwas wohl noch undenkbar gewesen.......--und so etwas macht mich nun doch stolz auf unser europäisches parlament!
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#10 Jürgen FriedenbergAnonym