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  • 23.01.2013           40      Teilen:   |

Dschungelcamp-Gossip

Georgina, die Alibi-Frau für den Gay-Fußballer

Artikelbild
Nur das Bild rauschte, der Ton war ganz klar: Von welchem schwulen Profi-Fußballer reden die Beiden? (Bild: RTL)

Im RTL-"Dschungelcamp" wurden die Mikros hochgedreht: Georgina erzählt Olivia, wie sie einmal angefragt wurde für eine Fakebeziehung mit einem Profispieler.

Sankt-Pauli-Mutti Olivia und Ex-"Bachelor"-Kandidatin Georgina sitzen in der Nacht zum Dienstag am Lagerfeuer und halten Nachtwache. In der Sendung vom Mittwoch strahlt RTL aus, was die beiden sich nur flüsternd erzählen. Haarscharf schrammen die beiden Tratsch-Schwestern an einem Outing vorbei. Doch – leider – fällt kein Name. Dabei wäre es gut, wenn mal endlich offiziell ein Name genannt würde, damit der lang ersehnte Durchbruch im Profisport endlich beginnen kann. Noch immer warnen alle davor, als Fußballer ein Coming-out zu wagen. Welche Ironie wäre es gewesen, wenn statt auf dem grünen Rasen in der grünen Dschungel-Gerüchteküche das erste Outing-Tor gefallen wäre.

Stimmt die Story so, wie Georgina sie erzählt hat, zeigt sie, wie unfassbar groß noch immer die Angst der Sportler ist. Und wie unbegreiflich abgebrüht die Männerclique in dieser Branche ist. Einen Headhunter losschicken, um eine Frau zu finden, die bereit ist, gegen Geld eine verlogene Fassade aufrecht zu erhalten? Olivia hat recht: Das ist ganz schön abgefahren. Wir dokumentieren hier ganz genüsslich und in voller Länge den kleinen Dialog. (cs)

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Die interessantesten Frauengespräche finden nachts statt - Quelle: RTL
Die interessantesten Frauengespräche finden nachts statt (Bild: RTL)

Georgina: "Da gibt's doch so Leute, die machen dir was mit den Beziehungen klar, um gewisse Leute zu pushen. Ich war auch für so was angefragt für so einen schwulen Fußballer."

Olivia: "Echt?"

G: "Ich weiß aber den Namen nicht von dem."

O: "Du warst angefragt als Freundin für einen schwulen Fußballer? Weißt du denn, aus welchem Verein?"

G: "Weiß ich nicht. Das geht über so eine Art Agenten, der hat mich gefragt."

O: "Da gibt es Agenten?!? Was kriegt man denn da?"

G: "Ich war essen mit dem in Frankfurt."

O: "Und hatte der noch andere, oder nur diesen schwulen Fußballer? Kann man sich die aussuchen?"

G: "Ne, ne, das war ja nicht meine Idee, die sind zu mir gekommen. Da haben die mich mit zu einer Bambi-Verleihung genommen. Da kriegst du schon Geld und geile Events."

Fern der Hamburger Zivilisation, doch die Gerüchteküche funktioniert auch hier
Fern der Hamburger Zivilisation, doch die Gerüchteküche funktioniert auch hier (Bild: RTL)

O: "Aber dann musste doch mit dem zusammen wohnen, oder?"

G: "Wir haben dann offiziell erst mal eine Beziehung, ob du zusammenwohnst oder nicht. Ich dachte mir, es gibt doch nichts Geileres als eine Beziehung zu einem schwulen Fußballer. Die schwulen Männer sind immer die am besten aussehenden."

O: "Aber am Ende isser schwul, für dich ist das doch langweilig."

G: "Ich hab nen geilen Typen, der voll viel Geld hat. Und ich kann ja trotzdem nen anderen Typen haben, ist ja nicht schlimm."

O: "Das ist ja abgefahren. Aber so outen sich die Fußballer ja nicht, weil das so eine Männerdomäne ist. Was meinste, was da unter der Dusche los ist, wenn das Spiel vorbei ist. Da fummeln die doch alle ineinander rum."

G: "Wahrscheinlich haben sie mich im Endeffekt deshalb nicht ausgewählt, weil ich bin so ne Plappertasche. "

O: "Ja, so was kannst du doch gar nicht für dich behalten…"

Links zum Thema:
» Mehr Infos zur Sendung bei RTL
» Die Sendung nochmal bei RTl Now ansehen
Wochen-Umfrage: Welcher Favorit soll am 26.1. DschungelkönigIn 2013 werden? (Ergebnis)

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Tags: dschungelcamp, ich bin ein star, olivia jones, sonja zietlow, georgina, rtl
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Reaktionen zu "Georgina, die Alibi-Frau für den Gay-Fußballer"


 40 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
23.01.2013
16:28:36


(+6, 6 Votes)

Von Luca


Ist ja nichts neues, dass es genug schwule Profi-Fußballer gibt, die Alibi-Frauen haben.

Wenn die meinen, nicht zu sich selbst stehen zu können, ist das deren Ding. Aber dann müssen die auch mit den Folgen dieses lächerlichen Schmierentheaters leben.

Es ist nicht peinlich, schwul zu sein. Es ist nur peinlich, sich selbst zu verleugnen und so ein Versteckspiel zu spielen...


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#2
23.01.2013
16:30:56
Via Handy


(+7, 7 Votes)

Von FOX News


Stimmt sicherlich. Allerdings hat der schwule Fussballer sie wahrscheinlich wegen ihrer offensichtlichen Dummheit nicht genommen.


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#3
23.01.2013
16:47:57


(+1, 5 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Langsam wird das mit den gescripteten Geständnissen aber immer abstruser. Jeden Tag ein neuer Skandal


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#4
23.01.2013
16:55:40


(+1, 5 Votes)

Von abcdefgh


Das gibt es das in der Fußballwelt wirklich, aber mir scheint es ein wenig so als hätte RTL das frei erfunden und seine C-Promis per Vertrag sagen lassen, damit die Quote stimmt. Ist aber nur ne Vermutung, kann natürlich auch stimmen.

Es gibt sehr seriöse Leute, die bestätigen, dass es diese Praxis in der Fußballwelt gibt.

Ich würde mich für nichts auf der Welt selbst verleugnen, selbst wenn ich Profifußballer wäre. Mir wäre es dann egal was andere denken, denn ich bin ja so wie ich bin und warum sollte ich das verstecken? Ich glaube nicht, dass die Fans besonders homophob reagieren würden. Wir leben ja im Jahr 2013 und überall auf der Welt ist der Prozess der Gleichstellung ingange. Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung will, dass Schwule und Lesben gleiche Rechte haben. Auf jeden Fan, der sich homophob verhält, entfallen drei bis vier Fans, die dem homophoben Fan dann in seine Schranken weisen werden. Außerdem machen sich die homophoben Fans doch dann nur selbst lächerlich und würden von den Medien so richtig runtergeputzt werden. Wenn man sich überlegt, dass die große Mehrheit der Bevölkerung hinter einem schwulen Fußballprofi stünde, und dass ein Coming Out eines schwulen Fußballprofis auch dazu beiträgt, dass die Gesellschaft insgesamt weniger homophob wird und es letztlich auch den indirekten Effekt hätte schwule oder lesbische Jugendlichen vor einem etwaigen Suizid zu bewahren, dann würde ich mich als schwuler Fußballprofi erst recht outen. In anderen Ländern gab es ja auch schon Coming Outs von schwulen Profisportlern z. B. im Rugby in Großbritannien, und da gab es nicht wirklich irgendwelche besonderen negativen Reaktionen. Aber überleg mal welch positive Auswirkungen das auf die Psyche von schwulen und lesbischen Jugendlichen in Großbritannien hatte. Das hat sicher das ein oder andere Leben gerettet. Und wenn man dann noch überlegt wie ein Coming Out eines Fußballprofis auch die rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben in Deutschland beschleunigen kann, dann sieht man, dass unter dem Strich praktisch nur Positives bei einem Coming Out eines Fußballprofis herauskäme, für den Fußballprofi selbst, für seine anderen schwulen Kollegen, die sich dann vielleicht auch trauen sich zu outen, für schwule und lesbische Jugendliche und letztlich für die ganze Gesellschaft. Auch der Platz in den Geschichtsbüchern wäre gesichert und kommende Generationen werden da dann ebenfalls positiv drauf zurückblicken.


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#5
23.01.2013
17:01:47
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von Foxie


Wenn eines Tages die Allianz-Arena in Regenbogenfarben erstrahlt, würde ich sogar hingehen.


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#6
23.01.2013
17:06:15


(-1, 5 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ich denke, daß die Bachelortorte (Georgina) zwar den Namen der Schrankschwester kennt, aber zu Stillschweigen verpflichtet wurde, ansonsten wird nämlich eine Sanktionswelle auf sie zukommen.


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#7
23.01.2013
17:25:35
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von Foxie
Antwort zu Kommentar #4 von abcdefgh


Das ewige Problem: Einer muss den Anfang machen.
Wer weiss, wo dann das Eis noch bricht.
Und glaubt es mir, diese Befreiung fühlt sich unglaublich gut an!


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#8
23.01.2013
18:05:46


(+1, 3 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Mh, ich kenn das Mädel nicht privat, kann also nicht abschätzen, ob sie lügt bzw. gerne Geschichten erfindet, doch sie macht auf mich eher einen authentischen Eindruck.
Vorbild Hollywood: Tom Cruise soll seine "Heterobeziehungen" casten lassen.


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#9
23.01.2013
19:07:20
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von Foxie


Gut, dass die Klatschtanten keinen Namen genannt haben. Ob und wann sich einer outet, ist ganz allein seine Entscheidung!
Wie gesagt, dieses Gefühl danach ist herrlich befreiend.
Los, Männer, traut euch!


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#10
23.01.2013
19:08:21


(+3, 5 Votes)

Von Derrick
Antwort zu Kommentar #4 von abcdefgh


Träum weiter. Wurde nicht letztens der eine Boateng von der Masse als Nigger beschimpft bis er den Platz verlassen hat?!


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