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Kommentare zu:
Piraten-Idee: Mehr Staatskohle mit CSD-Wagen


#34 ickeAnonym
  • 05.02.2013, 17:49h
  • Hm, machen die nicht schon seit mehreren Jahren in Berlin und anderen Städten mit? Damals wurden sie nur nicht wahrgenommen und jetzt wird mit einer doch relativ armseligen Überschrift so getan, als ob die sich da bereichern würden. Erst irgendwo mitten im Text widerspricht sich der Autor dann selber, da 500,- eh pauschal für die Veranstaltung bereit gestellt werden. Außerdem wird so getan, als ob damit Geld zu verdienen sei, obwohl der Nebensatz dann lautet, dass man für den 1 Euro nur 0,38 Euro bekommt.

    Soll ich das jetzt nochmal vorrechnen?
    +1,00 Spende
    +0,38 Parteienfinanzierung (in 2 Jahren!)
    =1,38 Einnahme

    -1,00 gehen direkt in die Veranstaltung
    -1,00 Spende aus den eigenen Mitteln
    =2,00 Ausgabe
    Den letzten Schritt verkneif ich mir mal...

    Selbst plus dem Zuschuss aus der Gesamtfinanzierung (für die Rechnung gibts dann hoffentlich mal Belege?) minus die feste Ausgabe kommt da keine Bereicherung raus bei der es nur um Geld für die Partei geht, wie behauptet wird. Bzw. das es sogar "nur" um "Staatskohle" geht (1. Absatz) kann womit belegt werden? Im verlinkten Artikel (den offensichtlich die meisten *nicht* gelesen haben) steht das Gegenteil.

    Es ist zwar kein "hochoffizielles" Presseprodukt hier, aber so ein wenig journalistische Grundsätze wären dann doch als eigener Anspruch ans Niveau drin, oder? Sowas wie vollständige Angaben (schon seit Jahren dabei) oder richtige Rechnungen die nicht irgendwo versteckt und verschwurbelt dann versteckt korrigiert sind? Auch der Zusammenhang zwischen Mitgliederstärke und Spendenaufkommen, der mal kurz angeschnitten wird, dürfte erst noch erklärt werden müssen. Ja, die Piraten nehmen keine Großspenden per Satzung an. Ja, sie bekommen mal eben nicht 60.000 vom Arbeitgeberverbandes Südwestmetall (nach einem Regierungswechsel). Aber hey, wenn es möglich ist, hat jede*r seinen/ihren Preis...

    Vielleicht sollten die Parteien auch einfach sich gar nicht außerhalb der Parlamente zeigen, ansprechbar sein oder engagieren. Aus welchen Gründen sollten sich auch politische Parteien für (diese) Themen stark machen...? Gaaanz großes Kino! Kann man danach auch wieder schön behaupten, man würde politisch nicht weiter kommen... Wie weit es geht, wenn andere Parteien an der Regierung sind (nicht nur schwarzgeld), war ja schon zu sehen. Auch ob es in dem Moment wichtiger war, ein Thema richtig durchzubringen, im Gesetz zu verankern und damit Position zu beziehen, oder lieber nicht über Parteigrenzen hinweg zusammenzuarbeiten und dabei die Ziele nicht zu erreichen. Your choice!

    PS: Die Parteienfinanzierung benachteiligt nicht "die Piraten" sondern alle kleinen Parteien, insbesondere die jungen ohne große Mäzene dahinter. Und wenn dann noch durch Schwarz-rot-grün-gelbe Änderung der Parteienfinanzierung Mittel von den vielen kleinen Parteien zur NPD gelenkt werden...
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#33 finkAnonym
  • 25.01.2013, 12:49h
  • Antwort auf #32 von Nico
  • "Die Piratenpartei fordert nicht mehr als Grüne und Linkspartei!"

    bei linken/grünen habe ich bisher nichts über die anerkennung und förderung von mehrfachbeziehungen gehört oder gelesen.

    und von der abschaffung der geschlechts-erfassung durch den staat ist da auch keine rede.

    mein eindruck ist aber, dass der größere teil der piraten (die nicht gerade in den entsprechenden queer-arbeitsgruppen sitzen) bisher die gesellschaftliche realität von lgbti* noch nicht so richtig verstanden hat. die sind halt immer noch sehr auf die "informations-ebene" fokussiert. dass z.b. mit der abschaffung des geschlechtes in behördlichen formularen die diskriminierung nicht automatisch wegfällt und was hinter konkreten antidiskriminierungsmaßnahmen steckt - das müssen, fürchte ich, die queeren arbeitsgruppen den anderen noch ein bisschen deutlicher verklickern.
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#32 NicoAnonym
  • 25.01.2013, 11:32h
  • Antwort auf #30 von Basispirat
  • 1.
    Die Piratenpartei fordert nicht mehr als Grüne und Linkspartei!

    Teilweise sogar weniger, wie man immer an den vom LSVD veröffentlichten "Wahlprüfsteinen" ablesen kann.

    2.
    Ja, die Piraten sind immer noch besser als Union oder FDP. Aber da gehört nun echt nicht viel dazu.

    Und nur weil sie besser als Union und FDP sind, sind sie noch lange nicht die beste Partei. Denn es gibt noch zahlreiche weitere Parteien. (siehe 1)

    3.
    In vielen Punkten haben die Piraten ein ähnlich verquertes Freiheitsverständnis wie die FDP. Da gilt dann plötzlich das Recht des Stärkeren.

    4.
    Wenn die Piraten ins Parlament kommen, kann es gut sein, dass es dann aufgrund der Verhältnisse doch wieder für Schwarz-Gelb reicht. Oder eine große Koalition. Und das kann beides niemand wollen!

    Wer Piraten wählt, wählt indirekt Schwarz-Gelb!
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#31 Gay PowerAnonym
  • 25.01.2013, 10:39h
  • Antwort auf #29 von abhijay
  • @abhijay
    @Basispirat
    @Schmiddie
    @Micha Schulze

    Wie wäre es denn, meine Herren, wenn Sie hier bei Queer.de einen neuen Blog eröffnen würden und sich (vielleicht ergänzt durch einige andere von Piraten und Queer.de Redaktion) ein sachlich gehaltenes, faires Streitgespräch lieferten?

    Ich würde es jedenfalls mit großem Interesse verfolgen, andererseits habe ich bereits gesagt (geschrieben), was ich sagen wollte und werde mich deshalb mit weiteren Kommentaren zurückhalten.

    PS
    @abhijay - @Basispirat - @Schmiddie
    Micha Schulze habe ich vorgeschlagen, weil er sowohl Verfasser des, hier diskutierten, Queer.de-Artikels, als auch einer der Queer.de-Geschäftsführer ist:

    www.queer.de/unternehmen_impressum.php
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#30 BasispiratAnonym
  • 24.01.2013, 23:22h
  • Ausgerechnet auf den Piraten wird hier rumgehackt, die meiner Meinung nach eines der radikalsten Gleichstellungsprogramme haben und bei denen Lesben, Schwule, Bi-, Inter-, Trans-, und A-Sexuelle ganz selbstverständlich dazugehören. Geht's noch Leute?

    Nicht die Piratenpartei ist der politische Gegner, sondern die reaktionäre CDU und die verlogene FDP.
  • Antworten » | Direktlink »
#29 abhijayProfil
  • 24.01.2013, 23:03hMünchen
  • Antwort auf #24 von Gay Power
  • @GayPower @Fink
    was wir als piraten (noch) nicht schaffen zu kommunizieren, ist genau das: wir wollen ein grundsätzliches update der politischen strukturen, wir wollen bürger-mitbestimmung, wir wollen sachorientierte politik ohne fraktionszwang.

    hätte ich die münchner csd-namensschilder-aktion mit dem piratenlogo versehen, hätte nicht ein bruchteil der leute mitgemacht. und es wäre dann auch eine andere aktion geworden, nämlich piratenwerbung, was der sache an sich nicht gedient hätte. mir/uns gings um ehrliches abstimmungsverhalten im bundestag, fertig.

    die öffentliche wahrnehmung der piraten wird leider maßgeblich durch artikel wie den obigen geprägt. dies macht mich einfach manchmal traurig, weil wir echt intelligente leute haben, coole ideen, mutige utopien und visionen - nur halt leider kein geld, um diese entsprechend zu kommunizieren. klar können wir pressemitteilungen raushauen, aber was ist, wenns keiner druckt? und ich gebe ganz ehrlich zu: wir liefern ja auch definitiv genug anderen boulevard-stoff über twitter-gezanke und xyz-gate, täglich... völlig klar, dass die medien dies lieber aufgreifen als zum x-ten mal einen link aufs parteiprogramm. das meine ich ganz ehrlich und selbstkritisch.

    unser programm "vergammelt" in den partei-wiki-seiten, weil wir es nicht schaffen es den leuten rüberzubringen.

    eine ansprechende präsentation kostet aber geld, sei es auf dem csd, sei es auf plakaten, was auch immer.

    das soll jetzt kein gejammer sein. aber in einem fairen artikel über die o.g. angelegenheit würde ich mir folgende infos wünschen (2011er zahlen circa, nagelt mich nicht fest):
    - die grünen beziehen 11 millionen euro aus der staatlichen parteienfinanzierung.
    - die spd z.b. 37 millionen
    - die piraten 300000
    da tut's mir einfach weh, wenn ich einen artikel übertitelt sehe mit "piraten-idee: mehr staatskohle mit dem csd-wagen"

    unsere grundlegendste gleichstellungsforderung geht weit über ehegattensplittung und solche klein-klein geschichten hinaus. wir wollen, dass der staat das geschlecht nicht mehr erfasst. wir wollen über jede art von von partnerschaft reden dürfen, nicht nur zu zweit, liebe ist liebe. woimmer menschen verantwortung füreinander übernehmen, ist das gut!

    und wenn irgendeine andere partei diese forderungen übernimmt: nichts lieber als das, das bringt uns doch unserer vision von einem gerechten staat ein riesenstück näher.

    vielleicht hat ja einer bis hierher gelesen und leiht unseren ideen künftig mal ein ohr.
    unser politischer gegner ist nämlich weder grün, noch rot, noch links, sondern schwarz-gelb.
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#28 finkAnonym
  • 24.01.2013, 20:05h
  • Antwort auf #23 von abhijay
  • nachträglich noch einmal danke für die anti-fdp-aktion. ich fand die sehr sehr super!

    und ich finde, sie ist auch ein tolles beispiel dafür, wie jede_r von uns mit relativ geringem aufwand den CSD als bühne für seine_ihre botschaft nutzen kann.

    alle jammern immer rum, dass es "zu unpolitisch" sei. einfach mal selber was machen!
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#27 finkAnonym
  • 24.01.2013, 20:01h
  • Antwort auf #18 von Gay Power
  • oje, das ist eine vielschichtige angelegenheit. ich will nur mal kurz was rausgreifen: "stolz und lebensfreude als politische botschaft" - das kann ich völlig akzeptieren, und das scheint sich ja so auch zu bewähren, sowohl für die teilnehmer_innen als auch für die besucher_innen.

    eine frage wäre, ob und wie man auch mit weniger knete und z.b. ohne 150 dezibel stolz und lebensfreude darstellen könnte.

    was mich an der parteien-teilnahme vor allem stört, ist, dass es ohnehin in letzter zeit einen verengten blick auf den parteipolitischen / parlamentarischen aspekt von politik gibt. alle starren auf die gesetzgebung zum ehegattensplitting und das abstimmungsverhalten der politiker_innen, aber kaum eine_r merkt noch, dass gesellschaftspolitik vor allem jenseits des parlamentes stattfindet.

    okay, das ist ein generelles problem. aber ich finde, dass gerade eine veranstaltung, die es wirklich schafft, hunderte oder zigtausende (je nach stadt) zu mobilisieren, eine gute gelegenheit sein könnte, den blick dafür zu schärfen, dass wir alle "politik machen" können. und eben nicht nur parteien wählen, die dann gesetze machen. dafür wäre es sinnvoll, wenn die parteien mal explizit draußen blieben.
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#26 Gay PowerAnonym
#25 finkAnonym
  • 24.01.2013, 19:46h
  • Antwort auf #24 von Gay Power
  • "Wenn niemand mitbekommt, dass sich da ein Pirat mächtig in's Zeug legt für LGBT-Rechte, dann wird das auch nicht auf dem Haben-Konto der Piraten verbucht werden."

    naja, ich finde es bei öffentlichen aktionen sehr sinnvoll, wenn das entweder als offizielle partei-aktion markiert wird (dann reicht es aber nicht aus, dass sie von einem parteimitglied privat organisiert wird), oder es eben als eine privat-aktion erkennbar bleibt.

    sonst könnten auch ein paar tolerantere unions-wähler_innen lustige aktionen mit cdu-logo machen und damit über die offizielle unions-haltung hinweglügen.

    ich möchte wissen, was wirklich unter partei-verantwortung passiert und was nicht.
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#24 Gay PowerAnonym
  • 24.01.2013, 18:49h
  • Antwort auf #23 von abhijay
  • Hi abhijay,
    danke für deinen Kommentar.

    Zu den Stichworten:
    "... hier müssen wir besser werden, vor allem ganz ganz dringend unsere kommunikation nach außen verbessern"

    ... und damit in unmittelbarem Zusammenhang stehend, das hier ...

    "... für diese aktion habe ich bewusst auf jedes piraten-outfit, jede beflaggung etc. verzichtet ..."

    Letzteres finde ich, als Privatmann gesprochen, ausgesprochen sympathisch! Allerdings, als politisch denkender Mensch, sieht meine Einschätzung ganz anders aus:

    Wenn niemand mitbekommt, dass sich da ein Pirat mächtig in's Zeug legt für LGBT-Rechte, dann wird das auch nicht auf dem Haben-Konto der Piraten verbucht werden.

    Soll heißen:
    Es wird von Schwulen und Lesben, genauso wie von den (lokalen) Medien, fälschlich "lediglich" als Aktion einiger Privatleute wahrgenommen werden, aber überhaupt nicht mit den Piraten in Zusammenhang gebracht. Im politischen Überlebenskampf ist das nicht gut!

    Wenn ich Euch noch einen Rat geben darf:
    Tut etwas und vor allem REDET AUCH ÖFFENTLICH DARÜBER!!! Was meint Ihr wohl wie viele Presserklärungen Eure politischen Mitbewerber so pro Woche 'raushauen? Zu allen möglichen und unmöglichen Themen senden sie Massen-Mails an alle großen und kleinen Redaktionen und Verbände (von der Tagesschau-Redaktion über SPIEGEL und Süddeutsche Zeitung, bis zu LSVD und Zentralrat der Juden), ob die alle gelesen werden, ist eine andere Frage, aber sie lassen sich im Archiv der Medien und Verbände auffinden und zuordnen!

    Also, nichts für ungut, wenn ich etwas harsch mit meiner Kritik war. Vielleicht werdet Ihr wirklich etwas professioneller, denn Gegengewichte gegen den Rechtsruck von Union und RKK sind wichtig.

    Gruß
    Gay Power
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#23 abhijayProfil
  • 24.01.2013, 17:36hMünchen
  • Antwort auf #17 von Gay Power
  • @gay power - danke für deine konstruktive kritik. damit setze ich mich gern auseinander, denn du zeigst (im gegensatz zum queer.de artikel) unsere tatsächlichen schwachpunkte auf. hier müssen wir besser werden, vor allem ganz ganz dringend unsere kommunikation nach außen verbessern.

    ich unterschreibe fast alles, was du sagst und bin froh, dass du es auf den tisch bringst!

    ich spreche hier übrigens als ganz normaler basis-pirat, ohne jedes amt oder mandat.

    zum thema solidarität: vielleicht hast du von der münchner csd-aktion am fdp wagen was mitgekriegt - diese aktion habe ich ins leben gerufen (wir haben die namen aller fdp-abgeordneten rund um den fdp wagen spazieren getragen, die gegen lesbisch-schwule gleichstellung gestimmt haben). für diese aktion habe ich bewusst auf jedes piraten-outfit, jede beflaggung etc. verzichtet, um eine breite unterstützung von allen seiten zu ermöglichen - und es war großartig. linke, spd, grüne, parteilich ungebundene - alle haben mitgemacht. riesen resonanz bei den passanten übrigens. so stelle ich mir politik vor: sachorientiert, parteiübergreifend.

    dies schreibe ich jetzt nicht, um mir auf die schulter zu klopfen, sondern nur um zu zeigen, dass da schon was kommt von uns "azubi-politikern"

    und ich hoffe zusammen mit dir, dass wir unseren (für uns total selbstverständlichen) support für die queer-community noch viel viel lauter machen! nicht nur in den parlamenten, sondern/vor allem auch außerhalb. ich arbeite dran, und viele andere piraten auch.

    www.queer.de/detail.php?article_id=16931
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#22 YannickAnonym
  • 24.01.2013, 17:28h
  • Antwort auf #10 von Schmiddie
  • " wenns nicht wichtig wäre zu kommunizieren das es ne Partei gibt die wirklich mal was fordert."

    Die Piraten fordern nichts, was Grüne und Linkspartei nicht auch schon längst fordern.

    -------------

    "Momentan sind queerthemen aber in keinem Parlament auf der Tagesordnung, daher befasst man sich eher mit anderen Themen."

    Hat die Piratenpartei es jetzt schon nötig zu lügen?

    Die Grünen und die Linken beschließen in Länderparteien (oft gemeinsam mit der SPD) Gleichstellungen im Landesrecht. Und auf Bundesebene stellen Grüne und Linke (und eingeschränkt auch die SPD) immer Anträge, die dann aber an Union und FDP scheitern.

    Du tust so, als seien alle Parteien bei Homorechten untätig. Für Union und FDP mag das stimmen. Für SPD, Grüne und Linkspartei definitiv nicht!!

    Wenn eine Partei schon Lügen über andere verbreiten muss, um sich selbst besser dastehen zu lassen, ist das der Anfang vom Ende...
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#21 TheDadProfil
  • 24.01.2013, 17:14hHannover
  • Antwort auf #18 von Gay Power
  • ""Vor Jahren, wir waren Teilnehmer in Köln, hat mir eine sehr junge Lesbe gesagt:
    "Ich bin auf dem CSD so glücklich, weil ich einmal im Jahr nicht in der Minderheit bin und mich zwischen tausenden fröhlichen und selbstbewussten Schwulen und Lesben bewegen kann, ohne mich als unterdrückte Minderheitenangehörige fühlen zu müssen.""..

    Solche Aussagen und Statements hab ich auch schon zuhauf gehört, weil ich eigentlich auf jeden CSD den ich besuche immer versuche Junge Menschen "mitzuschleppen" um ihnen zu zeigen das sie nicht alleine sind..

    Ich mache das seit Jahren und bislang haben sich die Mühen auch immer gelohnt, denn die meisten Jungs haben danach den Mut gefasst sich zu Haus oder wenigstens bei ihren "Freunden" zu outen..

    Einige haben danach einige "Freunde" verloren, aber eben halt ihre Freiheit gefunden offen und selbstbestimmt zu leben, und bislang gab es nicht eine Familie wo es große Probleme mit den Outing gab..
    Die krasseste Reaktion war bislang die einer Mutter auf das Outing ihres Sohnes, der dann eines Morgens in der Küche den Eltern sagte :
    "Ich muß euch mal was sagen"..
    und sie antwortete :
    "Wie kommst Du denn jetzt auf diese Idee ?"..

    Ich meine, es lohnt sich immer diese jungen Menschen zu unterstützen..
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#20 DavidJacobEhemaliges Profil
#19 TheDadProfil
  • 24.01.2013, 17:01hHannover
  • Antwort auf #15 von Gay Power
  • Ääh,ja..Berlin war natürlich gemeint..
    Hab ich wohl unterschlagen..

    Keine Ahnung ob´s davon "Archivbilder" gibt, ich hab das da nur gelesen, aber slbst nicht dokumentiert..
    Die Bratwurstbude gehört auf jeden Fall einem Anbieter aus der Region, erinnere ich noch..
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#18 Gay PowerAnonym
  • 24.01.2013, 16:38h
  • Antwort auf #16 von fink
  • "... wenn man CSDs nach dem bekannten scheme durchführen muss, dann führt um sponsoring wohl nichts vorbei. man könnte aber auch überlegen, ob man mal alles auf andere füße stellen könnte - mit weniger geld, weniger angeboten, dafür mit mehr politischer autonomie, weniger zentralisiert, und mit teilnehmer_innen, die noch wissen, weshalb sie da eigentlich mitlatschen ,,,"

    Ja, für diese Diskussion sollten "wir" offen sein und jede/r ist mit Sicherheit hochwillkommen der oder die sich und seine Ideen einbringen will bei der Vorbereitung von derartigen Paraden (im Internet finden sich die Kontaktadressen der Initiatoren aller CSDs in Deutschland, von Köln, über München, Frankfurt, bis Berlin) und die Organisatoren suchen jedes Jahr händeringend Leute, die bereit sind, nicht nur zu kritisieren, sondern zu organisieren, zu arbeiten und sich die Freizeit um die Ohren zu schlagen (für lau).

    Zum politischen Charakter des CSD:
    Wenn er weniger Stolz und Lebensfreude ausdrücken soll, als politisches Statement sein, so finde ich das genauso berechtigt und diskussionswürdig, wie einen selbstbewusst präsentierten Hedonismus - also die Sichtbarmachung der eigenen etwas andersartigen Existenz.

    Sicher weißt du, dass es in Berlin, neben der großen CSD-Parade, auch einen kleiner "alternativen" CSD in Berlin-Kreuzberg gibt. Diejenigen, denen zu viel Kommerz auf den Wecker geht, die laufen in Kreuzberg mit. Vielleicht auch ein Konzept für Köln, Frankfurt am Main, München, Hamburg usw.?

    Vor Jahren, wir waren Teilnehmer in Köln, hat mir eine sehr junge Lesbe gesagt:
    "Ich bin auf dem CSD so glücklich, weil ich einmal im Jahr nicht in der Minderheit bin und mich zwischen tausenden fröhlichen und selbstbewussten Schwulen und Lesben bewegen kann, ohne mich als unterdrückte Minderheitenangehörige fühlen zu müssen."

    Damals habe ich begriffen:
    Es geht auch darum stolz zu zeigen, wir sind hier, es gibt uns und wir sind selbstbewußt und stolz, weil es nichts gibt wofür wir uns zu schämen hätten ...
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#17 Gay PowerAnonym
  • 24.01.2013, 16:22h
  • Antwort auf #10 von Schmiddie
  • @Schmiddie
    @ abhijay

    "... Momentan sind queerthemen aber in keinem Parlament auf der Tagesordnung, daher befasst man sich eher mit anderen Themen ..."

    Das ist jetzt ein (schlechter) Scherz von Euch Piraten, oder?

    Wenn etwas das vergangene Jahr bestimmt hat, wie kaum ein anderes Thema, dann waren es verbittert gegen unsere Rechte kämpfende Politiker und Klerikale. Die Kämpfe fanden keineswegs nur im Internet (Euer ureigenes Terrain, oder?) statt, sondern in nahezu allen Landesparlamenten sowie in Bundestag und Bundesrat.

    Es gab Initiativen von 13 sog. "Rebellen" in der CDU gegen ihre eigene Parteispitze, es gab div. Urteile des Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu LGBT-Themen.

    Es gab widerliche Internet-Hetzkampagnen gegen Schwule und Lesben (kreuz.net - kreuzgang.org), es gab "Kriegserklärungen" des Papstes und seiner Fußtruppen gegen uns.

    Etwa 20 reaktionäre Köpfe der CDU machten Front gegen uns (Stichworte: Katherina Reiche - Karl-Josef Laumann - Steffen Flath etc.), es gab Dutzende Internet-Blogs zu diesen Themen (von ZEIT-ONLINE, über SPIEGEL-ONLINE, der Freitag, Süddeutsche Zeitung bis zu TELEPOLIS). Man bekam kaum noch Luft zum Atmen, so sehr strengte es an, sich permanent gegen übelste (Internet-) Hetze zur Wehr zu setzen.

    In Nordrhein-Westfalen griffen erzkonservative Evangelikale das NRW-Projekt "Schule ohne Homophobie" der rot-grünen Landesregierung an.

    Usw, usw. usw. (provoziert mich jetzt lieber nicht, sonst hagelt es hier Dutzende von Links und ihr seid dann die nächsten Tage nur noch mit dem Lesen von Blogs, Kommentaren und Artikeln beschäftigt )

    Und nun, liebe Piraten, verratet mir doch einmal wo IHR denn gewesen seit, als wir Eure (moralische, mediale und argumentative) Unterstützung hätten so dringend brauchen können???

    Alles verschlafen, weil Ihr Euch mit Personalproblemen herumgeschlagen habt, Euch mit dem Vorwurf Neo-Nazis und Antisemiten in den eigenen Reihen zu dulden, beschäftigtet?

    Niemand, da weit und breit, bei den Piraten, der einmal etwas solidarisches zu unserem Kampf gegen Neo-Nazis, Katholiban, evangelikale Fundamentalisten, reaktionäre CDU-Abgeordnete (Berliner Kreis in der CDU, CDU-Kreisverband Fulda, Erika Steinbach usw.) beigetragen hat?

    Wenn Ihr hier jetzt von "Solidarität" schwafelt, dann beweist erst einmal, dass Ihr wisst was der Ausdruck bedeutet und wie man ihn in eigenes Handeln umsetzt.
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#16 finkAnonym
  • 24.01.2013, 16:06h
  • Antwort auf #9 von Gay Power
  • danke für die ausführliche antwort auf meine frage.

    mir leuchten immerhin zwei argumente einigermaßen ein: mit der größe der veranstaltung wächst die aufmerksamkeit und die öffentliche wahrnehmung der "wichtigkeit" des themas.
    und man kann missliebige parteien aussperren. dieses argument gefällt mir sogar recht gut.

    was aber die finanzierung angeht, bin ich doch unschlüssig. einerseits kenne ich die finanzierungsnot aus eigener erfahrung. andererseits frage ich mich, ob man denn so völlig unkritisch davon ausgehen muss, dass CSDs so ablaufen (in der größe und mit diesem aufwand), wie wir das heute meistens sehen. müssen unbedingt dutzende wagen mitfahren? müssen unbedingt irgendwelche c-promis auf der bühne rumturnen?

    wenn man CSDs nach dem bekannten scheme durchführen muss, dann führt um sponsoring wohl nichts vorbei. man könnte aber auch überlegen, ob man mal alles auf andere füße stellen könnte - mit weniger geld, weniger angeboten, dafür mit mehr politischer autonomie, weniger zentralisiert, und mit teilnehmer_innen, die noch wissen, weshalb sie da eigentlich mitlatschen.

    ich muss zugeben, ich habe keine endgültige antwort parat, ob das heute noch funktionieren würde. ein gedankenspiel ist es m.e. aber mal wert.
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#15 Gay PowerAnonym
  • 24.01.2013, 16:02h
  • Antwort auf #12 von TheDad
  • "... Auf dem CSD 2010 gab es in Richtung Bühne gesehen auf der rechten Seite ziemlich weit vorne einen Getränke-und Bratwurststand ..."

    Inzwischen finden in jeder größeren (und auch in zahlreichen kleineren) deutschen Städten jährlich PRIDE-/CSD-Paraden statt.

    Verrätst du mir, von welchem CSD (also in welcher Stadt) im Jahre 2010 du sprichst? Ich würde mir das gern mal auf dem Archivmaterial selbst ansehen und mich darüber amüsieren
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#14 rantAnonym
  • 24.01.2013, 15:08h
  • Antwort auf #10 von Schmiddie
  • "Momentan sind queerthemen aber in keinem Parlament auf der Tagesordnung, daher befasst man sich eher mit anderen Themen."

    Hm, in Bundestag und Bundesrat war einiges los. In Sachsen-Anhalt gibt es die Diskussion um die Zwangstestung von HIV-Positiven. In den letzten Monaten war kreuz.net ein großes Thema.

    Das nur mal als Beispiele, wo man NICHTS von den Piraten hörte.

    Ist das wieder alles redundant? (So euer Hinweis in NRW, warum man in einem Landeswahlprogramm nicht Schwule und Lesben erwähnen muss - sie sind ja schon im bundesweiten enthalten).
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#13 abhijayProfil
  • 24.01.2013, 14:43hMünchen
  • queer.de, seriously???

    warum macht queer.de so konsequent wahlkampf gegen die piraten?

    ein internetmagazin, das für die queere community sprechen will und stattdessen permanent auf eine partei eindrischt, die sich zu 100% hinter die lgbti* stellt - für mich unbegreiflich. das parteiprogramm der piraten geht in punkto gleichstellung/lgbti*-rights weiter als das der grünen oder der linken.

    wir piraten haben programmpunkte wie z.b.
    - die piratenpartei lehnt die erfassung des merkmals "geschlecht" durch staatliche behörden ab.
    - die piraten setzen sich ein für die vollständige rechtliche gleichstellung von ehe und eingetragener partnerschaft.
    - die eingetragene partnerschaft ist für alle formen der partnerschaft zu öffnen; konzepte der erweiterung der eingetragenen lebenspartnerschaft zu einer eingetragenen lebensgemeinschaft auch von mehr als zwei personen müssen erarbeitet und verwirklicht werden.

    es möge sich jeder selbst sein bild machen, aber ich bitte eindringlich darum, dass wir uns alle zusammen FÜR die interessen der community einsetzen, statt hier die eigene bewegung zu kannibalisieren. BITTE!

    wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Geschlechter-_und_Famil
    ienpolitik
  • Antworten » | Direktlink »
#12 TheDadProfil
  • 24.01.2013, 13:47hHannover
  • Antwort auf #9 von Gay Power
  • Auf dem CSD 2010 gab es in Richtung Bühne gesehen auf der rechten Seite ziemlich weit vorne einen Getränke-und Bratwurststand bei dem neben der Getränkepreisliste ein Schild prangte :

    ""Wir sind nicht Schwul oder Lesbisch, wir sind nur wegen eurer Kohle hier ""..

    Ziemlich ehrlich fand ich..

    Der CSD und die LGBT-Kommunity sind auch ein Wirtschaftsfaktor..

    Den muß Mann zumindest perönlich auch zu nutzen wissen, und sich dann bestimmter Produkte und angebotener Dienstleistungen zu enthalten wissen, wenn gewahr wird das diese Firmen sich rassistisch verhalten..

    Wer zusätzlich während der Demo ein Zeichen setzen will kann dabei sehr gut auf die "Give-Away´s" der Parteien verzichten und zu deren Wagen einen gebührenden Abstand einhalten..

    Ich lauf eh lieber bei Gruppen mit die durch ihr öffentliches Auftreten ein deutliches Zeichen setzen (wie Leute aus der Leder und Fetisch-Szene) um den am Rande stehenden Heten zu zeigen :
    ""Kuckt ruhig her, wir kämpfen auch für Deine Rechte, nur Du versteckst Dich im Hobbykeller""..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#11 nicht überzeugtAnonym
  • 24.01.2013, 13:37h
  • Naja, lieber die Piraten auf dem CSD als die Bildzeitung.
    Aber so richtig verloren haben dort weder Parteien die auf Stimmenfang aus sind was, noch Boulevard- Blätter die mehr Tittenstories als Politik und LGBT relevantes in ihren Blättern zum Thema haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 SchmiddieAnonym
  • 24.01.2013, 13:28h
  • Antwort auf #5 von Marek
  • Zu den Themen auf dem CSD haben ich Queer.de hier hin geschickt. wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Geschlechter-_und_Familienpolitik

    Unsere Beschlusslage ist extrem eindeutig und progressiv. Der Berliner Landesverband würde nicht 5-10% vom gesamten Jahresbudget (nicht Wahlkampfbudget) für den CSD ausgeben wollen wenns nicht wichtig wäre zu kommunizieren das es ne Partei gibt die wirklich mal was fordert. Momentan sind queerthemen aber in keinem Parlament auf der Tagesordnung, daher befasst man sich eher mit anderen Themen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#9 Gay PowerAnonym
  • 24.01.2013, 12:55h
  • Antwort auf #6 von fink
  • @fink
    "... mir fällt gar kein argument ein, weshalb parteien überhaupt an csds teilnehmen sollten ..."

    Obwohl ich bei dieser Frage auch kein wirklich überzeugter Befürworter der Teilnahme von politischen Parteien an den PRIDE-/CSD-Paraden bin, versuche ich mal einige Argumente pro zu formulieren:

    - Bei allem ehrenamtlichen (unbezahlten) Engagement für die Emanzipation von LGBT-Leuten, Kosten entstehen trotzdem - und die steigern sich (weil auch die Umzüge größer werden) von Jahr zu Jahr

    - Neben dem (äußerst umstrittenen) Thema Sponsering, was immer auch im Zusammenhang mit entstehenden Abhängigkeiten gesehen werden muss, führt auch die reine Quantität (also die Anzahl von Parade-Teilnehmern: Wagen, Fußgruppen etc.) zu mehr Einnahmen und dadurch auch zu einem wirtschaftlichen Interesse bei Wirten, Getränkebuden, Frittenständen etc. - ja, ich weiß ganz schlimm , aber ... solange wir den Sozialismus nicht erreicht haben ... , brauchen wir Einnahmen, Unterstützung durch wirtschaftlich davon Profitierende und mediales Interesse.

    - Politische Parteien, die sich tatsächlich für den Abbau unserer rechtlichen Schlechterstellung und für die Akzeptanz unserer Minderheit einsetzen, sind mir persönlich auf den Paraden hochwillkommen, weil deren Teilnahme (medienwirksam) symbolisieren kann, dass wir keine "gesellschaftspolitisch unwichtige und daher von der Politik zu vernachlässigende 'Randgruppe' " sind, deren Rechte man mit Füßen treten kann.

    - Politische Parteien, die wiederholt ganz dreist gegen uns agiert haben (Beispiel: Die FDP mit ihrem - hier bei Queer.de dokumentierten - Abstimmungsverhalten gegen gleiche Rechte von Schwulen und Lesben), sollten zu unerwünschten Teilnehmern erklärt werden und ihre Teilnahme von einem sog. Prüfstein der eigenen Unterstützung von LGBT-Rechten abhängig gemacht werden.

    Und für unseren "trolligen Freund" @Kevin, hier kannst du deine Allgemeinbildung ein wenig verbessern :

    de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Street_Day
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#8 FelixAnonym
  • 24.01.2013, 12:49h
  • Was für eine lächerliche Partei.

    Sucht sich den CSD nur aus, weil es das "Event mit dem höchsten Werbeabsatz ist" und (damit verbunden) viel Geld aus der Steuerkasse winkt. (Die Geldgeilheit ist wohl auch bei denen schon höher als die Ideale.)

    Nicht nur, dass die Piraten von den meisten Politikfeldern null Ahnung haben und größtenteils auch eine erschreckend geringe Allgemeinbildung haben, sondern dann zeigt sich auch noch, dass die nicht aus Überzeugung handeln, sondern nur taktisch um den eigenen Nutzen zu maximieren.

    Piraten? Nein danke!
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#7 KevinAnonym
#6 finkAnonym
  • 24.01.2013, 11:59h
  • mal unabhängig von den piraten - mir fällt gar kein argument ein, weshalb parteien überhaupt an csds teilnehmen sollten. ein paar argumente DAGEGEN aber schon.

    vielleicht kann es mir jemand erklären.
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#5 MarekAnonym
  • 24.01.2013, 11:45h
  • Na toll!

    Homorechte sind den Piraten egal. Es geht also nur um die werberelevante Zielgruppe und Geld.

    Würde man die beiden Dinge besser mit einer Demo GEGEN Schwule und Lesben erreichen, würden sie sich wohl da einreihen...

    Wie die FDP:
    die Hure der Politik, die denen nach dem Mund redet, wo es am meisten zu holen gibt.

    Aber wenn man nicht mit seinem Herzen hinter den Themen steht bleibt es halt bei Blabla, dem keine Taten folgen.
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#4 Gay PowerAnonym
  • 24.01.2013, 11:11h
  • Ich habe gerade einen Lachanfall bekommen, angesichts dieser Blödheit bei den Piraten.

    Herr Schlömer & Co., für wie dämlich halten Sie uns schwule Männer und lesbische Frauen eigentlich?

    Glauben Sie wirklich, wir fallen darauf herein, wenn sich eine "Partei", die sich "im freien Fall" befindet (siehe Niedersachsen-Wahl), bei uns einschleimen will - ohne sich wirklich um LGBT-Themen zu kümmern?

    Wenn Sie "Stimmvieh" brauchen, sind Sie bei uns absolut an der falschen Adresse - wir haben ein gutes kollektives Gedächtnis und wissen genau, wer nur große Töne spuckt und wer wirklich engagiert für unsere legitimen Menschen- und Bürgerrechte eintritt. Fragen Sie zu diesem Thema doch 'mal ihre KollegInnen von der FDP und was sie auf den CSD-Paraden im vergangenen Jahr erlebt haben:

    Sie bekamen Buh-Rufe und es gab viele Stimmen, die deren Teilnahme ablehnten, weil sie wiederholt - trotz anderslautender FDP-Beschlüsse (Parteiprogramm, Koalitionsvertrag mit der Union etc.) im Bundestag ganz dreist gegen den Abbau unserer rechtlichen Schlechterstellung gestimmt haben und das weiterhin tun, siehe hier:

    www.queer.de/detail.php?article_id=18349
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#3 FOX-NewsAnonym
#2 -hw-Anonym
  • 24.01.2013, 09:20h
  • Nichts auslassend, alle Einzelheiten enthaltend:

    Spenden und Mitgliedsbeiträge an Parteien mindern sogar unmittelbar zu 50 Prozent die zu zahlende Einkommensteuer.

    Dies gilt für Beträge bis zu 825 Euro bei Einzelpersonen und bei zusammenveranlagten Ehegatten bis zu 1.650 Euro pro Jahr.

    Mit nur Ponaders bringt das natürlich nichts.
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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil

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