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Kommentare zu:
Piraten-Idee: Mehr Staatskohle mit CSD-Wagen


#31 Gay PowerAnonym
  • 25.01.2013, 10:39h
  • Antwort auf #29 von abhijay
  • @abhijay
    @Basispirat
    @Schmiddie
    @Micha Schulze

    Wie wäre es denn, meine Herren, wenn Sie hier bei Queer.de einen neuen Blog eröffnen würden und sich (vielleicht ergänzt durch einige andere von Piraten und Queer.de Redaktion) ein sachlich gehaltenes, faires Streitgespräch lieferten?

    Ich würde es jedenfalls mit großem Interesse verfolgen, andererseits habe ich bereits gesagt (geschrieben), was ich sagen wollte und werde mich deshalb mit weiteren Kommentaren zurückhalten.

    PS
    @abhijay - @Basispirat - @Schmiddie
    Micha Schulze habe ich vorgeschlagen, weil er sowohl Verfasser des, hier diskutierten, Queer.de-Artikels, als auch einer der Queer.de-Geschäftsführer ist:

    www.queer.de/unternehmen_impressum.php
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#32 NicoAnonym
  • 25.01.2013, 11:32h
  • Antwort auf #30 von Basispirat
  • 1.
    Die Piratenpartei fordert nicht mehr als Grüne und Linkspartei!

    Teilweise sogar weniger, wie man immer an den vom LSVD veröffentlichten "Wahlprüfsteinen" ablesen kann.

    2.
    Ja, die Piraten sind immer noch besser als Union oder FDP. Aber da gehört nun echt nicht viel dazu.

    Und nur weil sie besser als Union und FDP sind, sind sie noch lange nicht die beste Partei. Denn es gibt noch zahlreiche weitere Parteien. (siehe 1)

    3.
    In vielen Punkten haben die Piraten ein ähnlich verquertes Freiheitsverständnis wie die FDP. Da gilt dann plötzlich das Recht des Stärkeren.

    4.
    Wenn die Piraten ins Parlament kommen, kann es gut sein, dass es dann aufgrund der Verhältnisse doch wieder für Schwarz-Gelb reicht. Oder eine große Koalition. Und das kann beides niemand wollen!

    Wer Piraten wählt, wählt indirekt Schwarz-Gelb!
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#33 finkAnonym
  • 25.01.2013, 12:49h
  • Antwort auf #32 von Nico
  • "Die Piratenpartei fordert nicht mehr als Grüne und Linkspartei!"

    bei linken/grünen habe ich bisher nichts über die anerkennung und förderung von mehrfachbeziehungen gehört oder gelesen.

    und von der abschaffung der geschlechts-erfassung durch den staat ist da auch keine rede.

    mein eindruck ist aber, dass der größere teil der piraten (die nicht gerade in den entsprechenden queer-arbeitsgruppen sitzen) bisher die gesellschaftliche realität von lgbti* noch nicht so richtig verstanden hat. die sind halt immer noch sehr auf die "informations-ebene" fokussiert. dass z.b. mit der abschaffung des geschlechtes in behördlichen formularen die diskriminierung nicht automatisch wegfällt und was hinter konkreten antidiskriminierungsmaßnahmen steckt - das müssen, fürchte ich, die queeren arbeitsgruppen den anderen noch ein bisschen deutlicher verklickern.
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#34 ickeAnonym
  • 05.02.2013, 17:49h
  • Hm, machen die nicht schon seit mehreren Jahren in Berlin und anderen Städten mit? Damals wurden sie nur nicht wahrgenommen und jetzt wird mit einer doch relativ armseligen Überschrift so getan, als ob die sich da bereichern würden. Erst irgendwo mitten im Text widerspricht sich der Autor dann selber, da 500,- eh pauschal für die Veranstaltung bereit gestellt werden. Außerdem wird so getan, als ob damit Geld zu verdienen sei, obwohl der Nebensatz dann lautet, dass man für den 1 Euro nur 0,38 Euro bekommt.

    Soll ich das jetzt nochmal vorrechnen?
    +1,00 Spende
    +0,38 Parteienfinanzierung (in 2 Jahren!)
    =1,38 Einnahme

    -1,00 gehen direkt in die Veranstaltung
    -1,00 Spende aus den eigenen Mitteln
    =2,00 Ausgabe
    Den letzten Schritt verkneif ich mir mal...

    Selbst plus dem Zuschuss aus der Gesamtfinanzierung (für die Rechnung gibts dann hoffentlich mal Belege?) minus die feste Ausgabe kommt da keine Bereicherung raus bei der es nur um Geld für die Partei geht, wie behauptet wird. Bzw. das es sogar "nur" um "Staatskohle" geht (1. Absatz) kann womit belegt werden? Im verlinkten Artikel (den offensichtlich die meisten *nicht* gelesen haben) steht das Gegenteil.

    Es ist zwar kein "hochoffizielles" Presseprodukt hier, aber so ein wenig journalistische Grundsätze wären dann doch als eigener Anspruch ans Niveau drin, oder? Sowas wie vollständige Angaben (schon seit Jahren dabei) oder richtige Rechnungen die nicht irgendwo versteckt und verschwurbelt dann versteckt korrigiert sind? Auch der Zusammenhang zwischen Mitgliederstärke und Spendenaufkommen, der mal kurz angeschnitten wird, dürfte erst noch erklärt werden müssen. Ja, die Piraten nehmen keine Großspenden per Satzung an. Ja, sie bekommen mal eben nicht 60.000 vom Arbeitgeberverbandes Südwestmetall (nach einem Regierungswechsel). Aber hey, wenn es möglich ist, hat jede*r seinen/ihren Preis...

    Vielleicht sollten die Parteien auch einfach sich gar nicht außerhalb der Parlamente zeigen, ansprechbar sein oder engagieren. Aus welchen Gründen sollten sich auch politische Parteien für (diese) Themen stark machen...? Gaaanz großes Kino! Kann man danach auch wieder schön behaupten, man würde politisch nicht weiter kommen... Wie weit es geht, wenn andere Parteien an der Regierung sind (nicht nur schwarzgeld), war ja schon zu sehen. Auch ob es in dem Moment wichtiger war, ein Thema richtig durchzubringen, im Gesetz zu verankern und damit Position zu beziehen, oder lieber nicht über Parteigrenzen hinweg zusammenzuarbeiten und dabei die Ziele nicht zu erreichen. Your choice!

    PS: Die Parteienfinanzierung benachteiligt nicht "die Piraten" sondern alle kleinen Parteien, insbesondere die jungen ohne große Mäzene dahinter. Und wenn dann noch durch Schwarz-rot-grün-gelbe Änderung der Parteienfinanzierung Mittel von den vielen kleinen Parteien zur NPD gelenkt werden...
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