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  • 25.01.2013           6      Teilen:   |

Regenbogenfamilie

Österreich: Kein Recht auf Pflegekinder

Ein Adoptionsrecht ist Homo-Paaren in Österreich auch nicht gegeben
Ein Adoptionsrecht ist Homo-Paaren in Österreich auch nicht gegeben

Der Verfassungsgerichtshof sieht keine Verletzung eines Menschenrechts darin, homosexuelle Paare als Pflegefamilien abzulehnen.

Der Österreichische Verfassungsgerichtshof hat in einem am Freitag bekannt gegebenen Urteil den Ausschluss gleichgeschlechtlicher Paare von der Pflegeelternschaft im Bundesland Niederösterreich nicht beanstandet.

Anders als beispielsweise in Wien, in der Steiermark, in Oberösterreich und in Tirol ist es in der Region Homo-Paaren nicht erlaubt, Pflegeeltern zu werden. Der Antrag des klagenden Paares wurde abgelehnt mit der Begründung, dass die beiden Frauen nicht gemeinsam biologische Eltern eine Kindes sein könnten. Eine elternähnliche Beziehung zu einem Pflegekind sei daher ausgeschlossen.

Miriam Bock und Barbara Huber wollen nun vor den Verwaltungsgerichtshof ziehen. Das Rechtskomitee LAMBDA ärgert sich besonders über den Fall, weil die Eignung der Frauen außer Frage stehe: "Die eine ist diplomierte Sozialpädagogin in der Kinder- und Jugendarbeit; die andere arbeitet seit über 15 Jahren als diplomierte Gesundheits- und Kinderkrankenschwester. Beide Frauen betreuen Kinder in Einrichtungen eben des Landes Niederösterreich, das sie von der Pflegeelternschaft ausschließt."

Vor dem Gerichtsweg hatte die Niederösterreichische Landesregierung die Berufung der Entscheidung der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten zurückgewiesen. "Der Ausschluss von der Pflegeelternschaft ist umso absurder und empörender, als das Land Niederösterreich andererseits gleichgeschlechtliche Familien als besonders förderungswürdig erachtet", kritisierte das RKL. Es unterstützt den Weg in die nächste Instanz. (nb/pm)

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Tags: österreich, pflegekind, regenbogenfamilie
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Reaktionen zu "Österreich: Kein Recht auf Pflegekinder"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
25.01.2013
22:47:56


(+2, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


""Der Ausschluss von der Pflegeelternschaft ist umso absurder und empörender, als das Land Niederösterreich andererseits gleichgeschlechtliche Familien als besonders förderungswürdig erachtet""..

Absurder kann ein Urteil nicht daherkommen..

Wo ist denn dann die Staatliche Förderung wenn sie die Gerichte mit überholten Moralvorstellungen abschmettern ?

-tze-unglaublich..


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#2
26.01.2013
00:04:13


(+1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Was sollte man auch anderes von der Justitz dieser Bananenrepublik erwarten? Warum zieht das Paar denn nicht gleich zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, dort wäre nämlich das Urteil für sie positiv ausgefallen!


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#3
26.01.2013
01:16:08
Via Handy


(0, 2 Votes)

Von OESTERREICH
Antwort zu Kommentar #2 von FoXXXyness


FoXXXyness ..... Was ist dir den in Österreich schlimmes widerfahren??? Muss ein traumatisches Erlebnis gewesen sein!!!


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#4
26.01.2013
10:30:35


(0, 2 Votes)

Von Sigmund
Antwort zu Kommentar #3 von OESTERREICH


Wahrscheinlich hat ihn Volker Beck bei den Vorarlberger Karaoke-Meisterschaften auf offener Bühne abblitzen lassen und er lebt seitdem im deutschen Exil. Wir werden die grausige Wahrheit sicher nie erfahren.


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#5
26.01.2013
17:22:19


(+1, 1 Vote)

Von Sebi


Hier werden nicht nur die Menschenrechte von schwulen und lesbischen Paaren missachtet, sondern vor allem diejenigen der Kinder!

Dass solche Homohasser Kindern schaden und dann auch noch behaupten, es ginge ihnen ums Kindeswohl, zeigt die Perversität und scheinheilige Verlogenheit dieser Ewiggestrigen.


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#6
26.01.2013
17:30:36


(+1, 1 Vote)

Von abcdefg
Antwort zu Kommentar #4 von Sigmund


Der Verfassungsgerichtshof in Österreich ist mit einigen homosexuellenfeindlichen Richtern besetzt.

Das erklärt alles.

Auch am Bundesverfassungsgericht in Deutschland gab (und gibt es immer noch) homosexuellenfeindliche Richter. In Deutschland sind diese aber eher in der Minderheit.


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