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Nach dem Einspruch der EBU sucht die Band der Freikirche nach einem neuen Namen. Auf die Uniform will man nicht ganz verzichten.


In dieser Uniform wird man die Heilsarmee nicht in Malmö sehen…

Nach langem Hin und Her wird die Heilsarmee weiterhin die Schweiz beim diesjährigen Eurovision Song Contest vertreten. Eine aus Mitgliedern der Freikirche bestehende Band war im Dezember von den Fernsehzuschauern im Vorentscheid zum Gewinner erkürt worden, danach hatte aber die EBU Bedenken angemeldet.

Die Heilsarmee könne nur teilnehmen, wenn sie auf den Namen und ihre Uniformen verzichte, hieß es aus Genf – Werbung und politische Botschaften sind beim Song Contest verboten. Die Freikirche kündigte darauf einige Tage Bedenkzeit an (queer.de berichtete), hat nun aber entschieden, mit einem noch zu findenden, wohl englischen neuen Namen anzutreten.

Ein wenig Trotz hat man sich jedoch behalten, man will nicht ganz auf die Uniform verzichten. "Es gibt einige Lösungen, die die von der EBU bekannten Auflagen erfüllen, eine davon soll in Malmö auf der Bühne zu sehen sein."

Zuvor hatte es wegen der Homophobie der Kirche Proteste von einigen Homo-Aktivisten gegeben (queer.de berichtete). Aus Deutschland wurde nichts dergleichen bekannt, obwohl dort drei waschechte römisch-katholische Priester am Vorentscheid teilnehmen werden – man sieht bei ihnen wohl wenig Chancen.

Bei "Unser Song für Malmö" treten am 14. Februar zwölf Künstler oder Gruppen an, darunter die Söhne Mannheims, Cascada oder der junge Berliner Ben Ivory, dessen Außenseiter-Hymne "The Righteous Ones" auch die Zeile "We are the queers" enthält (queer.de berichtete). In den Wochen zuvor treten alle an verschiedenen Tagen im ARD-Morgenmagazin an. (nb)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 finkAnonym
#3 TimonAnonym
  • 26.01.2013, 13:33h
  • Die EBU sollte weiterhin darauf bestehen, dass deren Uniformen (und auch Teile davon) nicht zu sehen sind.

    Wenn der Heilsarmee die Regeln nicht passen, müssen sie ja nicht teilnehmen. Es zwingt sie niemand dazu...
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