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"Kein Schlaf bis Langenselbold"

Zwei Zwillingsbrüder, schwul und hetero

  • 29. Januar 2013, noch kein Kommentar

Ausschnitt aus dem Cover: Der schwule Frederik und sein heterosexueller Zwillingsbruder Malte sammeln Anfang der 1990er Jahre ihre ersten sexuellen Erfahrungen

Linus Volkmanns Roman "Kein Schlaf bis Langenselbold" führt durch die Kulisse des wiedervereinigten Deutschland der frühen 1990er-Jahre.

"Kein Schlaf bis Langenselbold" erzählt die Geschichte der ungleichen Zwillinge Malte und Frederik Borchers. Sie führt durch die Kulisse des wiedervereinigten Deutschland der frühen 1990er-Jahre. Alles ist nur vermeintlich im Umbruch, eigentlich sitzt man doch einfach weiter fest – bloß die Faschos scheinen wieder obenauf.

Abgewiesen vom Feldhockey-Team, der Vater sterbenskrank


Autor Linus Volkmann, Jahrgang 1973, lebt in Köln.

Der Abiturient Malte bemüht sich um ein Probetraining beim Feldhockey-Team des SC Frankfurt 1888. Genommen wird aber nur sein verrauchter und angetrunkener schwuler Zwillingsbruder Frederik. Malte fühlt sich verlassen, es scheint keine Gewissheiten mehr zu geben.

Außer, dass alles immer noch schlimmer kommt: Der Vater der beiden wird überraschend krank. Und droht, ihnen im Sterbefall als Vermächtnis seine Tankstelle zu überlassen. Ablenkung verspricht lediglich die ausgerissene Cousine Lumpichen aus der Großstadt Hamburg. Die bringt Dreadlocks und Antifa-Wissen in die hessische Provinz und verändert das Leben der Zwillinge.

Linus Volkmanns Roman zeigt eine Jugend in der Provinz voll verzweifeltem Sex, Feldhockey, Wahnsinn – mit Helmut Kohl, Benzin und den neuen Postleitzahlen. (pm)

Youtube | Trailer zum Buch
Infos zum Buch

Linus Volkmann: Kein Schlaf bis Langenselbold. Roman. Broschur. Mit Illustrationen von Ole Kaleschke. 224 Seiten. Ventil Verlag. 2012. 12,90 €. ISBN 9783931555276