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  • 20. Oktober 2004, noch kein Kommentar

London Die bedeutenste Literatur-Auszeichnung Großbritanniens, der Booker Price, geht in diesem Jahr erstmals an einen schwulen Roman. "The Line of Beauty" von Alan Hollinghurst erhielt am Dienstagabend in London die knappe Mehrheit der Jurystimmen unter Vorsitz von Chris Smith, der vor wenigen Jahren der erste offen schwule Minister des Landes war. Der 50 Jahre alte Hollinghurst, ein ehemaliger Kulturjournalist der "Times", beschreibt in seinem noch nicht auf Deutsch erschienenen Roman den Aufstieg der Londoner Homoszene während der Thatcher-Jahre und die wenig später folgende Aids-Krise anhand des jungen Akademikers Nick Guest. Der mit umgerechnet 75 000 Euro dotierte Booker-Preis wird jedes Jahr für einen Roman aus den Commonwealth-Ländern oder aus Irland vergeben. (nb)