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19.000 Likes and counting: Das Online-Magazin examiner griff die Story zuerst auf

Das Internet mag bekannt sein für Shit-Storms und alle Arten der Empörung, die selten unberechtigt sind, oft aber etwas vermissen lassen, wofür Juristen das schöne Wort "Verhältnismäßigkeit" erfunden haben.

Nun gibt es auch das noch: Pity-Storms. Auf Facebook verbreitet sich gerade in der üblichen Wiebeklopptheit ein Bild, das ein Tierliebhaber aus einem Tierheim in Jackson im US-Bundesstaat Tennessee gepostet hat. Der abgebildete Hund sieht traurig aus und ihn erwartet angeblich ein schlimmes Schicksal: Er soll am Donnerstag eingeschläfert werden, findet sich nicht noch ein Besitzer.

Nun scheint es bei der Firma "Jackson Madison Rabies Control" eine regelrechte Death Row für Tiere zu geben – die Facebookseite des Tierschützers zeigt eine ganze Menge Hunde und auch ein paar Katzen, die in diesen Tagen zu Tode kommen werden, wenn sich nicht noch Besitzer finden. Interessieren tut dies, die wenigen Likes und Kommentare zeugen davon, freilich niemanden.


Das verbreitete Bild im Close-up

Der unbenannte Hund auf dem Foto hingegen hat es zu einer viralen Verbreitung geschafft, die ihm das Leben retten könnte. Und das liegt an seiner Geschichte: Sein Besitzer hat ihn offenbar nur deswegen abgegeben, weil er ihn für schwul hielt. "Er hat sich über einen anderen männlichen Hund gebeugt, also hat ihn sein Besitzer weggeworfen, weil er sich weigert, einen 'schwulen' Hund zu haben", so der Tierschützer.

Verifiziert hat die Story noch niemand, Amerika wacht gerade erst auf. Aber die ersten Homo-Seiten weltweit sind darauf aufmerksam geworden, die "Daily Mail" hat sich schon die irreführende Klick-Schlagzeile "Dog sentenced to death in Tennessee because he is 'gay'" ausgedacht. Immerhin werden gleich, bevor noch weitere homophobe Hundebesitzer auf dumme Gedanken kommen, Erklärungen geliefert: Es handele sich bei dem Verhalten gar nicht um Homosexualität, sondern um das Ringen um soziale Macht (so etwa die Originalquelle, "Pink News" und andere). Nur die "Daily Mail" hofft auf ein Schlachtfest: "Biologen haben gleichgeschlechtliche sexuelle Aktivität in 450 Tierarten entdeckt."

In Tennessee steht übrigens wieder das "Don't say gay"-Gesetz auf der Tagesordnung, das auch Leben gefährden kann, weil Lehrer schwule oder lesbische Schüler bei den Eltern outen sollen. Dazu später mehr, wenn denn Zeit dafür bleibt und es jemanden interessieren sollte. (nb)


Das weniger verbreitete Bild macht weniger Lust auf eine Adoption

Nachtrag, 19 Uhr: Der Hund fand wohl einen neuen Besitzer. Die anderen Hunde nicht unbedingt.



#1 klarAnonym
#2 hundekuchenAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 GervaisAnonym
#5 Fred i BKKAnonym
#6 Tonner66Ehemaliges Profil
  • 01.02.2013, 15:36h
  • Antwort auf #5 von Fred i BKK
  • Amerika's Tierheime (Shelters) sind weil es vielen Menschen in den USA schlecht geht voll von Haustieren jeglicher Art. Wenn ein Tier in einem dortigen Tierheim abgegeben wird hat es eine Frist von ca. 72 Std. (oft auch kürzer) bevor es getötet wird. Früher wurden die Hunde und Katzen und sämtliche anderen Heimtiere(Kaninchen etc.) vergast was aber mittlerweile in vielen Staaten verboten ist.Jetzt kriegen sie die Todesspritze. :-(
    Ist ein sehr trauriges Kapitel in einem Land das sich "Weltmacht" schimpft.Die Tiere werden wie Abfall entsorgt und die privaten Hilfsorganisationen können immer weniger Tiere vermitteln. Viele Hunde und Katzen gingen früher durch Vermittlung nach Kanada und an die Ostküste aber weil die Flüge immer teurer wurden lässt auch das nach. Große Probleme weil Grenznah zu Mexico gerade mit kleinen Rassen wie Chihuahua's hat Kalifornien. Dort werden ganz viele, süße kleine Chihuahuas in den Heimen getötet.Ein wirklich trauriges Kapitel der Amerikanischen Gesellschaft! :-(
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#7 lentilAnonym
#8 Tonner66Ehemaliges Profil
  • 02.02.2013, 09:39h
  • Antwort auf #7 von lentil
  • Das ist ein Kampfhund-Mix(hat einen Stafford-Kopf-deshalb wohl die Betitelung "GEFÄHRLICH"), ein weiteres großes Problem in den Staaten. Dort und in Mexiko werden sehr viele dieser Hunde und Mixe daraus für illegale Hundekämpfe gezüchtet. Danach werden sie von ihren" Besitzern" einfach auch entsorgt, sprich erschlagen, angebunden, ausgesetzt und wenn sie in die Hände der stattlichen Hundefänger/Tierheime(sind keine Heime in dem Sinne den für jeden getöteten Hund bekommen die Shelters Geld vom Staat weil das ganze auch noch ein großes Geschäft ist,sprich die Kadaver werden zu Tiermehl verabeitet) geraten natürlich nach einer kurzen Frist auch getötet.Es herrscht ein großes Tierleid in USA was man in der restlichen Welt so gar nicht mitbekommt. :-(
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#9 TheDad
  • 03.02.2013, 00:10h
  • Antwort auf #6 von Tonner66
  • ""Es herrscht ein großes Tierleid in USA was man in der restlichen Welt so gar nicht mitbekommt. :-(""..

    ""privaten Hilfsorganisationen""..

    ""Amerika's Tierheime (Shelters) sind weil es vielen Menschen in den USA schlecht geht voll von Haustieren jeglicher Art.""..

    ""Dort werden ganz viele, süße kleine Chihuahuas in den Heimen getötet.""..

    Boah ey..
    Wie mich so was ankotzt..

    Wenn Mann keine Probleme hat, schafft Mann sich welche..

    Und wenn Mann keine Kinder hat um die Mann sich kümmern muß, schafft Mann sich "Ersatz"..

    Und wenn Mann in hiesigen Tierheimen keinen adäquaten Ersatz findet "impportiert" Mann Straßenhunde aus dem Urlaub auf Mallorca..

    Oder noch besser :
    Mann hat Kinder, kümmert sich aber lieber um den Ersatz..

    In Deutschland ist jedes Fünfte Kind arm und lebt von Hartz IV..
    Das sind ZWANZIG PROZENT !
    Jeder 4. Jugendliche zwischen 16 und 14 Jahren lebt in materieller Not..
    Das sind FÜNFUNDZANZIG PROZENT !

    In deutschen Kinderschutz-Organisationen sind nach eigenen Angaben etwas mehr als 50.000 Mitglieder organisiert..

    Im deutschen Tierschutzvereinen mehr als 800.000 Mitglieder..

    DAS zeigt meiner Meinung nach sehr gut wie sehr die Deutschen ihre Kinder lieben, und warum wir so schlechte Kinderschutz-Gesetze haben..

    Aber eine Gesellschaft in der das Hundefutter für eine Dogge im Monat mehr kostet als der Hartz IV-Satz für ein Kind hoch ist, ist zu Recht vom Aussterben bedroht..
  • Antworten » | Direktlink »
#10 TheDad
  • 03.02.2013, 00:26h
  • Jeder 4. Jugendliche zwischen 16 und 14 Jahren..

    Das muß natürlich zwischen 16 und 24 Jahren heißen..
    Sorry dafür..
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