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Schwules Paar mit Baby beim CSD München 2010 (Bild: jerome_Munich / flickr / by 2.0)

Der CSD in München findet 2013 unter dem Motto "Wir wählen: gleiche Rechte und Akzeptanz" statt. Darauf einigte sich der "Szenestammtisch" der bayrischen Landeshauptstadt am Dienstag. Zuvor war die Szene aufgefordert worden, Vorschläge für das Motto einzureichen.

Bereits im Vorfeld war gewünscht worden, "dass der Münchner Christopher Street Day 2013 Plattform politischer Forderungen der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender im Vorfeld der Bundes- und Landtagswahl 2013 und der Kommunalwahl 2014 sein soll". Vor dem CSD 2014 könnte es auch noch eine Europawahl geben.

Für CSD-Pressesprecherin Rita Braaz drückt das Motto klar aus, was der CSD 2013 politisch will: "Wir machen deutlich, dass wir eine ernst zu nehmende Wählergruppe sind: wir wählen, wer wirklich für gleiche Rechte eintritt und uns akzeptiert. Die Politik darf die gesellschaftliche Gleichstellung nicht den Gerichten überlassen." Zugleich sei die Wahl toll: "So weit ist unsere CSD-Partnercommunity in Kiew z.B. noch nicht. Deshalb kennt unser Motto auch keine Grenzen: Wahlfreiheit, Gleichberechtigung und Akzeptanz sollen selbstverständlich überall gelten."

Das Hauptwochenende des CSD München 2013 findet am 13. und 14. Juli statt, mit der Parade am Samstag, dem 13. Dazu gibt es zahlreiche Termine vorab, darunter das lesbische Angertorstraßenfest am 6. Juli. (nb/pm)



#1 finkAnonym
  • 01.02.2013, 00:00h
  • "gleiche rechte und akzeptanz"...

    hm, ich stehe ja nicht so auf diese nichtssagenden kleinster-gemeinsamer-nenner-motti. da kann man auch sagen: "wir sind für das gute", und alle nicken artig. oder das motto ganz weglassen. dass JEDER CSD für gleichberechtigung und akzeptanz wirbt, sollte inzwischen ausreichend bekannt sein.

    "Wir machen deutlich, dass wir eine ernst zu nehmende Wählergruppe sind"

    ist das wirklich etwas, was noch niemand weiß?

    "wir wählen, wer wirklich für gleiche Rechte eintritt und uns akzeptiert."

    das fällt wohl eher in die kategorie "wunschdenken".

    "Die Politik darf die gesellschaftliche Gleichstellung nicht den Gerichten überlassen."

    und wir dürfen "politik" nicht darauf reduzieren, in der wahlkabine pest, lepra oder cholera anzukreuzen. ich finde das motto in dieser schlichten selbstverständlichkeit eher unpolitisch. das regt keine_n auf - und bringt genau deshalb auch keine_n zum nachdenken über irgendwas.

    jaja: ich kann halt nörrrgeln nuurrr, uund sonst garrr nüchts.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 LucaAnonym
  • 02.02.2013, 16:46h
  • Solange wir rechtlich Menschen 2. Klasse sind, sollte jedes Motto ein politisches sein.

    Gerade in einem Bundestagswahljahr.
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