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Brüssel Das oberste Gericht Belgiens hat am Mittwoch eine Klage gegen die Ehe von gleichgeschlechtlichen Partnern als unbegründet abgewiesen. Die Kläger, mehrere verheiratete wie ungebundene Paare, hatten den einem Verfassungsgericht entsprechenden Schiedshof angerufen, um die gesetzliche Regelung der Homo-Ehe für nichtig erklären zu lassen. Belgien hatte Anfang 2003 als zweites europäisches Land nach den Niederlanden gleichgeschlechtlichen Partnern die Schließung einer "echten" Ehe erlaubt, seitdem wurden rund 300 Homo-Ehen geschlossen. In einer ersten Reaktion auf die Entscheidung forderten Abgeordnete der Koalitionspartei "Spirit", Homo-Ehen auch beim Adoptionsrecht gleichzustellen. (nb/pm)



#1 GuidoAnonym
  • 21.10.2004, 12:08h
  • Da freue ich mich als geburtiger Belgier doch sehr. Die Argumentation des Gerichtshofes könnte auch 1 zu 1 aufs deutsche Recht angewand werden. Die Kernaussage " Die Einführung der Ehe zwischen Personen des gleichen Geschlechts, tangiert in keinster Weise die Rechte der bisherige Ehe" wurde, wenn ich mich nich irre auch schon Mal hier in Deutschland verkündigt. Die Union sollte endlich ihre Blockadehaltung im Bundesrat augeben.
    Gruß, Guido
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#2 StefAnonym
  • 21.10.2004, 13:53h
  • @Guido:

    Aber selbst wenn die CDU/CSU ihren Widerstand aufgibt (was wohl so bald nicht passieren wird), bleibt der Bremsklotz SPD. Die SPD will nämlich auf keinen Fall die richtige Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnen und ist auch im Moment in der Koalition der größe Bremsklotz für weitere Verbesserungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.
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