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Der alte Bühnenhase Hape überreicht Schauspielernachwuchs Max die Goldene Kamera (Bild: ZDF)

Im Berliner Axel-Springer-Haus fand am Samstag die 48. Verleihung der "Goldenen Kamera" statt. Unter anderem wurden Clive Owen, Sigourney Weaver und Lang Lang geehrt.

Noch einmal Abschied von Dirk Bach mit vielen Tränen in den Augenwinkeln. Ross Antony und Thomas Hermanns standen gemeinsam mit vielen anderen Kollegen und ernster Miene auf der Bühne, um mit dem Song "Niemals geht man so ganz" dem im vergangenen Oktober überraschend verstorbenen Comedian zu gedenken. Die 48. Gala zur Verleihung der "Goldenen Kamera", dem Kulturpreis von Deutschlands Dienstältester Programmzeitschrift "Hörzu" hielt einen Moment inne, bevor die Preisverleihungs-Maschinerie wieder reibungslos anlief. Was Al Pacino bewundernd zur Kenntnis nahm: "Das ist alles so toll nahtlos und fließend, ohne Werbeunterbrechungen. Das sollte man in den USA auch so machen." Er hatte gerade den Preis "Lebenswerk International" überreicht bekommen.

Der dreifache Kamera-Preisträger Hape Kerkeling übernahm am Samstagabend zum vierten Mal die Moderation der Gala. Er wirkte in diesem Jahr sehr ernst bis gelangweilt. Seine üblichen Witzchen zündeten nicht so recht und die gemeinsame Nummer mit Bastian Pastewka bei vermeintlich ausgefallener Beleuchtung hat keiner so recht verstanden. Nur in kurzen Augenblicken blühte er auf. Als er gemeinsam mit dem völlig ahnungslosen Max von der Groeben aus "Romeo und Julia" rezitierte, um dem 20-Jährigen anschließend den Nachwuchspreis "Lilli Palmer & Curd Jürgens-Gedächtniskamera" in die Hand zu drücken. Und als er unter Begleitung des Klassik-Pianisten Lang Lang ein chinesisches Lied sang.

Lang Lang mit Mutti, Boy George mit Hut


Ganz bescheiden bedankte sich die toughe Schauspielerin Sigourney Weaver (Bild: ZDF)

Der 30-jährige Lang Lang bekam die Goldene Kamera in der Kategorie "Beste Musik International" überreicht, was seine Mutter – bislang die einzige Frau an seiner Seite – mit roter Kleinbildkamera eifrig dokumentierte. Lang Lang, der von der schwulen US-Presse bereits mit Liberace verglichen wurde, untersuchte seine echt vergoldete Trophäe eingehend, nachdem er wieder neben Mutti Platz genommen hatte.

Hoffte Boy George ebenfalls auf einen Preis? Auf der Nominiertenliste war er jedenfalls nicht vermerkt, er saß aber im Publikum. Vielleicht war er als DJ für die Aftershow-Party gebucht. Auf der Agenda stand stattdessen die Lesbenikone Sigourney Weaver. Die für den Oskar nominierte Schauspielerin und Golden-Globe-Preisträgerin erhielt die Auszeichnung "Beste Schauspielerin International". Die männliche Version dieser Kategorie ging an den britischen Schauspieler Clive Owen. Er spielte in vielen Produktionen mit, unter anderem verkörperte er 1997 den schwulen KZ-Häftling Max in der britischen Verfilmung des Theaterstücks "Bent". (cs)



#1 WerIstMillionärAnonym
  • 03.02.2013, 19:09h
  • Und wieder ein Kapitel aus der Reihe: Ein Schwuler macht sich zum Idioten der zwangsheterosexuellen und -sexualisierenden Gesellschaft, weil sich damit ja gut Geld verdienen lässt.

    Anstatt für die Sichtbarkeit schwuler Liebe und Partnerschaft zu sorgen, cruist er durch die Reihen, mimt den "Darling der Frauen" und unterstellt allen von ihm Angesprochenen, sie wollten oder müssten Gefallen an den immergleichen und ohnehin allgegenwärtigen Hetero-Romanzen finden.

    Wie lange noch lassen sich Schwule und Lesben die permanenten (Hetero-) Sexismen des Gebührenfernsehens gefallen?
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#2 twitterAnonym
#3 Info TV PremiumAnonym
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 DavidJacobEhemaliges Profil
  • 04.02.2013, 01:30h

  • Oh Hilfe!! Was ist denn mit Kerkeling passiert?? Ganz schön in die Breits gegangen und das Gesicht sieht auch so verändert aus.
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#6 DiversityManagerAnonym
#7 Timm JohannesAnonym
  • 04.02.2013, 09:50h
  • Das die Sigourney Weaver eine Lesbenikone ist, ist mir neu.

    Dumm nur für die Lesben, dass Weaver heterosexuell ist, und mit dem Regisseur Jim Simpson seit 1984 verheiratet ist.

    Die Anspielung des Queer-Autors auf Lang Lang finde ich weniger gut. Ich halte nicht viel davon, Personen eine sexuelle Orientierung andichten zu wollen, solange sie sich nicht selbst outen.
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#8 David77Anonym
#9 billyboyAnonym
#10 Thomas75Anonym
  • 04.02.2013, 12:26h
  • Antwort auf #7 von Timm Johannes
  • Wenn Weaver keine Lesbenikone ist, wer dann? Und vor allem hast du anscheinend den Begriff falsch interpretiert. Madonna ist auch eine Schwulenikone und kann schlechterdings selbst schwul sein. Weaver wird hier gar nichts angedichtet.
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