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Szene aus dem Film "Freier Fall". Zwei Polizisten verlieben sich ineinander. (Bild: Berlinale)

Praunheim kriegt die Berlinale-Kamera, der Teddy Award sucht seine "Queer Icons", queer.de sagt, was an Filmen läuft.

Von Valeska Gert bis Divine, von James Dean bis Barbara Stanwyck , von Marcel Proust bis Virginia Woolf, der Teddy Award erinnert in diesem Jahr an talentierte Queers: SchriftstellerInnen, KünstlerInnen, RegisseurInnen, SchauspielerInnen, KomponistInnen, ChoreographInnen, Popstars und ModeschöpferInnen. Gefeiert werden Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transsexuelle, die closet-queens und die ganz großen Queers, die versucht haben, sowohl mit ihrem schillernden OEuvre die Grenzen von Kunst zu erweitern, als auch als Schwule, Lesben, Bisexuelle oder Transgender in der "normalen" Gesellschaft zu (über)leben. Der Teddy- Schwerpunkt "Queer Icons! Wir eröffnen unser queeres 'Familienalbum'" lässt aber auch erkennen, dass queere Freund- und Partnerschaften selbstverständlich immer auch "Familie" waren – und sind. Die Ausstellung "Golden Queers" mit Werken von Rinaldo Hopf begleitet das Event.

2013 wird der TEDDY Award wie bereits 2010 in der Station Berlin verliehen mit anschließender Late Night Show und Party. Unter anderem wird Rufus Wainwright auftreten, der in Panorama Dokumente mit "Sing Me the Songs That Say I Love You – A Concert for Kate McGarrigle" von Lian Lunson vertreten ist. Die neunköpfige TEDDY-Jury besteht dieses Jahr aus Festivalmachern aus Taiwan, den USA, Finnland, Mexiko, Frankreich, Spanien, Ukraine, der Dominikanischen Republik und Indien. Wem sie in diesem Jahr den Ehren-Teddy verleihen werden, ist noch ein Geheimnis.

Von der Bettwurst zur Berlinale-Kamera


Schwules Cruising in Jerusalem. Szene aus dem Kurzfilm "Beshivhey Hayom (In Praise of the Day)" (Bild: Berlinale)

Apropos Familie: Mit der Berlinale Kamera ehrt die Berlinale ein altbekanntes Mitglied: Rosa von Praunheim. Auf diese Weise bedankt sich die Berlinale bei denjenigen, die zu Freunden und Förderern des Festivals geworden sind. Die Berlinale Kamera wird seit 1986 verliehen.

Über 20 seiner Filme hat Rosa von Praunheim bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin präsentiert. Im Panorama zeigte er unter anderem "Anita – Tänze des Lasters" (1988) und "New York Memories" (2010) sowie im Berlinale Special "Wer ist Helene Schwarz?" (2005). Zuletzt war er mit seiner mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Dokumentation "Die Jungs vom Bahnhof Zoo" (2011) und mit "König des Comics" (2012) zu Gast im Panorama. Anlässlich seines 70. Geburtstages im November 2012 drehte er 70 neue Kurzfilme Die Verleihung der Berlinale Kamera an Rosa von Praunheim findet am 13. Februar um 22:30 Uhr im Kino International statt.

Alle relevanten Filme im Überblick in unserer Berlinale-Galerie. (cs)

Galerie:
BERLINALE 2013 - Die Filme
46 Bilder


#1 brick_de
  • 03.02.2013, 22:08h

  • In der internationalen teddy-jury gibt es auch ein deutsches mitglied: katja von den lesbisch schwulen filmtagen hamburg. Bitte nicht vergessen!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 alexander
  • 05.02.2013, 00:08h
  • na das wird ja ein "rosa festival" !
    hat was ! wie der grimme-preis für's dschungelcamp !
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