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  • 05.02.2013           10      Teilen:   |

Kanada

Patienten misshandelt: 5 Jahre für Homo-Heiler

Artikelbild
Audrey Levin muss sich wegen sexueller Übergriffe auf wehrlose Patienten verantworten

Einst wollte Dr. Aubrey Levin im Apartheids-Südafrika schwule Soldaten mit Elektroschocks heterosexuell machen, in Kanada verübte er danach sexuelle Übergriffe auf Patienten. Dafür muss er jetzt ins Gefängnis.

Ein Gericht im kanadischen Calgary hat den 74-jährigen Psychiater Aubrey Levin in drei Fällen der sexuellen Nötigung von männlichen Patienten zu fünf Jahren Haft verurteilt. Richterin Donna Shelley erklärte, der Arzt habe "das Vertrauen der Patienten auf schreckliche Weise missbraucht". Die Opfer waren kanadische Häftlinge, die er als Gefängnisarzt zwangsbehandelt hatte.

Die Staatsanwaltschaft hatte acht Jahre Haft gefordert. Wegen des hohen Alters des Angeklagten und seines angeschlagenen Gesundheitszustandes reduzierte die Richterin die Strafe auf fünf Jahre. Die Verteidigung hatte argumentiert, dass Levin zu krank sei, um einen längere Haftstrafe anzutreten und wahrscheinlich im Gefängnis sterben würde. Sie forderte 60 bis 90 Tage Arrest, den er an Wochenenden absolvieren sollte.

Richterin Shelley argumentierte jedoch, dass die Schwere seiner Taten ein solch mildes Urteil nicht zulasse. Die Aufgabe des Psychiaters sei es gewesen, den Patienten, die nicht aus freiem Willen zu ihm gekommen seien, zu helfen. Statt dessen habe er ihnen weitere Probleme beschert. Er habe sich wie ein "Raubtier" verhalten.

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Übergriff heimlich gefilmt

Levin war bis vor wenigen Jahren ein prominenter Professor der Universität von Calgary. 2010 hatte ein 36-jähriger Patient einen sexuellen Übergriff Levins heimlich gefilmt. Daraufhin wurde ihm die Zulassung entzogen und Anklage erhoben. Mehr als 30 mutmaßliche Opfer haben sich bei der Polizei gemeldet.

Der Psychiater war im Apartheids-Südafrika berüchtigt, bevor er 1995 nach Kanada auswanderte und sich dort einbürgern ließ: Während der Rassentrennung hatte er als Armeearzt in Militärkliniken und Umerziehungslagern gearbeitet. Damals zählte unter anderem zu seinen Aufgaben, schwule Soldaten von ihrer "abweichenden" sexuellen Orientierung zu "heilen". Er nutzte eine brutale Elektroschock-Therapie. Hier zeigte er den Patienten pornografische Bilder und fügte ihnen gleichzeitig Schmerzen zu. Viele Patienten erlitten bei der "Behandlung" bleibende Schäden. Seine Ruchlosigkeit brachte dem Mediziner den Spitznamen "Dr. Schock" ein. (dk)

Mehr zum Thema:
» Elektroschock-Psychiater missbrauchte Patienten (11.10.12)
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Tags: kanada, aubrey levin, ex-gays, calgary
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Reaktionen zu "Patienten misshandelt: 5 Jahre für Homo-Heiler"


 10 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
05.02.2013
12:26:09


(+8, 10 Votes)

Von Fred i BKK


...man muss das verstehen...vermute mal...Herr Doktor ist ein guter , glaeubiger,praktizierender Christ..


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#2
05.02.2013
12:55:22


(+4, 6 Votes)

Von Marek


Ist doch immer dasselbe bei diesen scheinheiligen Homohassern:
die wollen nur von sich selbst ablenken...

Merke:
wer am lautesten quietscht, will geölt werden!


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#3
05.02.2013
13:13:02


(+7, 9 Votes)

Von Eigeninitiative


Klingt als müsste er sich jetzt selbst dringend eine Elektroschock-"Therapie" verordnen - man sollte ja meinen, er ist von den Erfolgsaussichten überzeugt.


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#4
05.02.2013
13:19:04


(+4, 8 Votes)

Von Steve G


dieses dahinsichende Individum kann doch im knast sterben hät nix dagegen solche verdienen eine viel härtere strafe als den tod. vielleicht sollte man dieses schwein ja mal selber seine schocks spüren lassen rund um die uhr den rest seines lebens da versteh ich das mitleid nicht aber keiner fragt nach den opfern


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#5
05.02.2013
13:22:37


(+7, 9 Votes)

Von ehemaligem User Silverclaw


Man sollte dieses sadistische Mistschwein mal selbst "schock-behandeln".....


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#6
05.02.2013
13:46:36


(+2, 6 Votes)

Von Loren
Aus Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)
Mitglied seit 02.11.2013
Antwort zu Kommentar #1 von Fred i BKK


'My client is devoutly religious, his religion dictates that between sundown on Friday and sundown on Saturday he cant touch light switches, ride elevators, drive cars,' Archer said, in asking Shelley to delay her final instructions to jurors."

Link zu www.calgarysun.com


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#7
05.02.2013
15:02:52


(0, 4 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von Steve G


Insgesamt immer noch ein zu mildes Urteil..

Aber..

Die Todesstrafe IST KEINE Option !

Es gibt keine härtere Strafe als die Todesstrafe, die in jedem Land der Welt keine Strafe sein darf !

Darüber sollte Mann einmal nachdenken, bevor Mann sich auf den Boden begibt, den die Täter durch die Inhaftierung gerade verlassen haben..

Haftstrafen sind IMMER nichts anderes als die Erfüllung des Rachegedanken derer in deren Namen sie erteilt werden..

Rache ist ein "Grundgefühl" der Menschen, und nur ziemlich schwer aus den Köpfen zu bekommen..

Rache darf aber nicht das Ziel einer Haft sein..
Dieses Ziel muß vor allem darin liegen dem Täter UND der Gesellschaft aufzuzeigen das die Tat gegen den Einzelnen UND die Gesellschaft einen Schaden anrichtet..

Das KANN nicht geduldet werden, muß sich aber einer "Verhältnismäßigkeit" unterwerfen, die sowohl der Gesellschaft als auch dem Täter ermöglicht nach Verbüßung der Strafe einander auf Augenhöhe zu begegnen..

Wer sich aber auf das freigewordenene Terrain der Täter begibt und unverhältnismäßige Strafen fordert und durchsetzt, handelt ebenso wie der Täter, und beschädigt die Gesellschaft..


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#8
05.02.2013
23:55:08


(0, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Im Knast kann er mal darüber nachdenken, was er mit seiner "Homoheilung" angerichtet hat! Besser wäre eine lebenslange Freiheitsstrafe gewesen! Er darf nie auf die Menschheit losgelassen werden!


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#9
06.02.2013
02:46:31


(-3, 5 Votes)

Von Helmut Gaebelein


Ich halte nichts von einer gesetzlich möglichen Todesstrafe. Aber Menschen wie dieser Psychiater verdienen nicht zu leben.


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#10
06.02.2013
12:48:37


(0, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #9 von Helmut Gaebelein


Wenn Du nichts davon hältst, solltest Du sie auch nicht fordern..

Durch die Haft und den Entzug der Zulassung als Psychologe wird ihm ja bereits das Recht genommen, so zu leben wie die anderen..

Es ist schon komisch das Menschen die sich als liberale oder konservative verstehen ständig härtere Strafen fordern..

Einmal beim Klauen erwischt :
Zack, eine Hand ab..
Das nächste Mal beim Klauen erwischt :
Zack, die nächste Hand ab..
Danach ist dieser Mensch höchstens noch zu Mundraub fähig..

Aber sich dann aufregen wenn Staaten wie der Iran oder Mali die "Sharia" einführen ?!..

Alle Steuerhinterzieher teeren und federn ?

Und alle Politiker die beim lügen erwischt werden lebenslänglich einsperren ?

Ach ? Haben wir dann jetzt schon Mehrfachbetroffene die geteert und gefedert eingesperrt werden ?

Dann fordern wir halt härtere Srafen..

Das führt dann dazu :

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe#Straftatbest.C3.
A4nde


Das ist aber nach der Einführung der Todesstrafe recht schwierig..
Und TEUER..

""Die Todesstrafe ist in den USA ausgesprochen kostenintensiv..
Eine Studie kommt am Beispiel Kaliforniens zu dem Schluss das seit der Wiedereinführung der dortigen Todesstrafe 1978 insgesamt Mehrkosten in Höhe von mehr als 4 Mrd. US$ entstanden sind..
Dies entspricht Kosten von 308 Million US$ für jede der seitdem durchgeführten 13 Hinrichtungen (Stand 2011)..

Bisschen viel für ein kleines bisschen billiger Rache..

Andere Studien belegen das sich die Opfer und die Hinterbliebenen von Opfern fünf Jahre nach der Tat deutlich besser fühlen wenn der Täter "nur" zu lebenslanger Haft verurteilt, anstatt hingerichtet wurde..


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