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Susanne Baer bei einem Kongress über Netzpolitik in Berlin (Bild: Grüne Bundestagsfraktion / flickr / by 2.0)

Die Jury des von der Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in NRW ausgeschriebenen "Augspurg-Heymann-Preises" (AHP) hat am 2. Februar in Bochum die Preisträgerin für 2013 vorgestellt. Susanne Baer, Professorin, Juristin und seit Februar 2011 Richterin am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wird die Auszeichnung entgegennehmen. In ihrer Forschung beschäftigte sich die 48-Jährige vor allem mit den Themen Grundrechte und vergleichendes Verfassungsrecht, Antidiskriminierungsrecht, kritische feministische Ansätze in der Rechtwissenschaft sowie interdisziplinäre Rechtsforschung und Genderstudien.

Baer ist die erste offen lesbische Richterin am Bundesverfassungsgericht und seit Jahren mit einer Berliner Ärztin verpartnert. Im Bundestag hatte sie sich als geladene Sachverständige unter anderem für eine Aufnahme des Merkmals sexuelle Orientierung in den Artikel 3 des Grundgesetzes stark gemacht.

Die Verleihung findet statt am 30. Juni 2013 im Jahrhunderthaus Bochum. Der AHP wird seit 2009 verliehen an lesbische Frauen, die "couragiert Diskriminierung entgegentreten" und die "lesbische Identität als selbstverständliche Existenz vorleben." Bisherige Preisträgerinnen waren die Autorin Mirjam Müntefering, die Schauspielerin Maren Kroyman, die Sportlerin Tanja Walter-Ahrens sowie die Journalistin Inge von Bönninghausen. (cs/pm)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Marc NRWAnonym
  • 06.02.2013, 07:45h

  • Ich finde es vom demokratischen Grundsatz her sehr bedenklich, Richterinnen oder Richtern Lobbypreise zu verleihen. Baer sollte diesen Preis nicht annehmen.
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#3 Jürgen WenkeAnonym
  • 07.02.2013, 14:33h
  • Das Bundesverfassungsgericht hat 1957 ein Schandurteil gegen Homosexuelle gefällt, indem es den § 175 unverändert in der Nazifassung bestehen ließ.
    Gut, dass es positive Veränderungen gibt: Dazu gehört auch die offen lesbische Bundesverfassungsrichterin und natürlich auch die Verleihung des AHP.
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