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Brüssel Der designierte EU-Kommissar für die Innen- und Justizpolitik, Rocco Buttiglione, hat sich für seine heftig kritisierten Äußerungen über Homosexualität als Sünde entschuldigt. Derart gefühlsbetonte Wörter sollten nicht in die politische Debatte eingeführt werden, schrieb er in einem am Donnerstag bekannt gewordenen Brief an den künftigen EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso. In ihm bietet er an, im Fall eines "Konflikts zwischen meinem Gewissen und meiner Pflicht als Kommissar" zurückzutreten. Buttiglione bedauert in dem Brief die Schwierigkeiten und Probleme, die auf Grund seiner Äußerungen entstanden waren. Er habe niemanden verletzen wollen, insbesondere nicht Schwule und Frauen. Barroso hat am Donnerstag mit Nachdruck um Zustimmung für seine neuen Kollegen bei der Abstimmung nächste Woche im Europaparlament geworben. Angesichts der Kritik an Buttiglione versicherte er, der Schutz von Minderheiten werde seine persönliche Sache und die seiner gesamten Kommission sein. Ob er danach eine Mehrheit für seine Kommission im Parlament bekommt, ist weiterhin ungewiss. (nb)



Italienischer Ex-Minister: Schwulsein ist "falsch"

Der frühere italienische Europaminister Rocco Buttiglione rüstet wieder verbal gegen Schwule auf.
#1 wolfAnonym
  • 21.10.2004, 18:29h
  • soviel kreide gibt es nicht, wie de gute mann jetzt gefressen hat.
    aber wofür gibt es fahnen die man nach dem wind hängen kann ? zumindest hat man jetzt schon mal die fundamentalisten auf seiner seite, die ja wissen welch geistes kind er wirklich ist.
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#2 wolfAnonym
  • 21.10.2004, 19:12h
  • muss noch nachtragen, wo wir was unsere spd-regierung angeht, stehen, sagt uns die tatsache, dass unser bundeskanzler sich heute für herrn buttiglione ausgesprochen hat, obwohl ihn die spd in der eu ablehnt !
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#3 jensAnonym
  • 21.10.2004, 23:29h
  • das ist ja noch schlimmer:JETZT nicht einmal mehr dazu stehen, was man gesagt hat.ein korrupter prinzipienloser machtbesessener berechnender Mensch - ein Politiker aus dem Buche!!!
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#4 grueneAnonym
  • 22.10.2004, 10:27h
  • Buttiglione als EU-Kommissar wäre Rückschritt
    für die europäische Innen- und Rechtspolitik!

    Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer, erklärt:

    Herr Buttiglione ist mit seinen Auffassungen für das Amt eines EU-Kommissars ungeeignet.

    Die EU hat in den vergangenen Jahren wichtige Richtlinien auf den Weg gebracht, die sich gegen gesellschaftliche Diskriminierungen, u. a. von Homosexuellen und Frauen, wenden. Auch hat es immer wieder Initiativen gegeben, die einen verbesserten Schutz von Kindern - unabhängig davon, in welchen familiären Verhältnissen diese leben - einfordern.

    Von jemandem, für den allein erziehende Frauen keine guten Mütter oder Homosexuelle Sünder sind, ist jedoch ein Engagement für eine solche zukunftsgewandte, moderne europäische Innen- und Rechtspolitik nicht zu erwarten.

    Herr Buttigliones Berufung zum EU-Kommissar wäre ein Rückschritt für die europäische Innen- und Rechtspolitik und würde die Kontinuität der EU auf diesem Gebiet gefährden.
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#5 TobiAnonym
  • 22.10.2004, 10:34h
  • Eines ist ganz klar: er spielt jetzt den Wolf im Schafspelz, um doch noch den Posten zu bekommen. Aber wie er wirklich denkt, hat er mehr als einmal klar gemacht. Damit ist er unqualifiziert um eine Machtposition in der EU (noch dazu im Innen- und Justizbereich) zu übernehmen.

    Wenn er dennoch Mitglied der EU-Kommission wird, hat die EU sich endgültig von ihren Bürgern verabschiedet!
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#6 WesenAnonym
  • 22.10.2004, 11:32h
  • Buttiglione passt gut zur SPD-Grünen Regierung, die kein Antidiskriminierungsgesetz gemäß der EU Richtlinien umsetzen will. Als Transgenderin ohne perfektem Passing bin ich ständiger Diskriminierungen und sogar landesstaatlicher Rechtsbrüche (Bayern) ausgesetzt. Deshalb Platz mir der Östrogen-Kragen.

    Wenn die sogenannte Community, schwule Juristenpolitiker und der LSVD nicht entschieden diesen religiösen Fanatikern entgegentreten wird es für alle Nichtheteros schlimm enden. Siehe Mittelalter und Drittes Reich.

    Perfekte Lobbyarbeit ist bei den Behinderten, Ausländern und Israeliten zu sehen, die immer auf den Holocaust als Legitimation verweisen. Da bieten sich zum Gedenken an die Homo-Opfer Lageruniformen an, mit denen man evektive Demonstrationen macht und keine Clownerien wie jetzt beim CSD üblich. Nur eine kämpferische Community kann erreichen, dass es egal ist welches Geschlecht die Person hat, die man liebt. Ein offenes Zusammenleben muß auch ausserhalb von städtischen Schwulengettos am Tage möglich werden. Mein Lagerkostüm ist jetzt in Plannung und wird beim Verteilen von Flugblättern für die Menschenwürde wohl Kontoversen erzeugen. Trotz Gefahren. Vielleicht gibt es auch irgendwann andere Menschen mit Gewissen.
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#7 EuroMatAnonym
#8 wolf4606
  • 23.10.2004, 06:42h
  • Nach einer solchen Äußerung gehört dieser Mann nicht auf so einen Platz! Unser Kanzler macht ebenso Fehler über Fehler. Ich denke die Herren sind alle so schlau ( und haben vielleicht auch noch studiert???). Na manchmal gehen wohl die Gäule mit ihnen durch und sie sagen was sie wirklich denken. Haben wir denn bald die Nazis in der EU??? Dann können wir aber wirklich einpacken.
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