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  • 06.02.2013           23      Teilen:   |

Tennessee

Republikaner: Homosexualität ist wie Heroin-Konsum

Artikelbild
Senator Stacey Campfield befindet sich auf einem Kreuzzug gegen Homosexuelle.

Ein amerikanischer Senator will Schüler vor Schwulen und Lesben "schützen" und vergleicht dabei Homosexualität mit dem Spritzen von Heroin.

Stacey Campfield, ein republikanischer Senator in Tennessee, hat im Interview mit TMZ-TV seinen Gesetzentwurf verteidigt, der das Erwähnen von Homosexualität in Grund- und Mittelschulen verbieten soll. Der "Classroom Protection Act" wurde vergangene Woche ins Parlament von Nashville eingebracht (queer.de berichtete).

In dem Interview vergleicht der unverheiratete Campfield Homosexualität mit harten Drogen. Auf die Frage, ob es nicht besser sei, Schülern Safer Sex beizubringen, weil viele auch ohne Zustimmung der Erwachsenen gleichgeschlechtlichen Sex hätten, antwortete der 47-Jährige: "Wissen Sie, Sie könnten das selbe sagen über Kinder, die sich Heroin spritzen. Dann müssten wir ihnen zeigen, wie sie sich die Spritze am besten setzen können." Er wehre sich mit seiner Kampagne dagegen, Kinder zu "hypersexualisieren".

Campfields Gesetzentwurf sieht vor, jegliche Debatte über Sexualität zu verbieten, außer es handelt sich dabei um Heterosexualität, die der Fortpflanzung diene. Außerdem müssten Lehrer, Schulärzte und andere Angestellte des Schulbezirkes Schüler bei ihren Eltern outen, sobald sie diese der Homosexualität verdächtigen. Campfield hatte einen ähnlichen Gesetzentwurf bereits 2011 in den Senat eingebracht und im Ausschuss eine Mehrheit gefunden. Der Republikaner beschuldigte damals Lehrer, "Werbung" für Homosexualität zu machen (queer.de berichtete).

Homo-Aktivisten warnen vor der Verabschiedung des Maulkorbgesetzes, weil es homosexuelle Schüler noch weiter stigmatisiere und damit in den Selbstmord treibe. Laut einer Studie der Universität von San Francisco haben LGBT-Jugendliche ein acht Mal höheres Risiko, einen Selbstmordversuch zu verüben als heterosexuelle Altersgenossen.

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Vergleiche sind populär

Homo-Gegner haben in den vergangenen Jahren Homosexuelle immer wieder mit Drogenkonsumenten oder totalitären Gruppierungen verglichen. Insbesondere katholische Würdenträger haben ihre Fantasie spielen lassen: So behauptete der New Yorker Erzbischof Timothy Dolan, Homosexualität sei wie Alkoholmissbrauch. Kardinal Francis George verglich Schwule und Lesben mit der rassistischen Terrororganisation Ku-Klux-Klan, während die von Papst Benedikt XVI. rehabilitierte Pius-Bruderschaft Homosexuelle mit Nazis gleichsetzte. (dk)

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Tags: schule, stacey campfield, heroin, tennessee
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Reaktionen zu "Republikaner: Homosexualität ist wie Heroin-Konsum"


 23 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
06.02.2013
11:54:58
Via Handy


(+8, 10 Votes)

Von stuff


Ich kann ihm bestätigen das die Droge Homosexualität ekstatisch und wunderschön ist, abhängig macht sie aber nur im positiven Sinne, denn Liebe kann keine Sünde sein.
Er spricht wohl aus eigener Erfahrung.
Einmal angefixt und er wurde sein für ihn sündiges, Verlangen nach hübschen Männern nicht mehr los. :-P


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#2
06.02.2013
11:58:20
Via Handy


(+8, 8 Votes)

Von Foxie
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Eigentlich nichts neues aus der dumpfen, reaktionären Hassecke.

Das traurige daran ist, dass denen noch zuviele Menschen ohne nachzudenken folgen.
Schliesslich wurde dieser Vollpfosten ja gewählt.


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#3
06.02.2013
12:16:17


(+9, 9 Votes)

Von Felix


Ich frag mich immer, ob die selbst so dumm sind oder ob die nur so einen Schwachsinn labern, weil die wissen, wie dumm ihre Wähler sind...


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#4
06.02.2013
13:00:24


(+5, 7 Votes)

Von Ja ja


Die Schwester muß es ja wissen.....


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#5
06.02.2013
13:02:25


(+6, 6 Votes)

Von Aufklärung


Dieser um sich greifende Extremismus ist nur noch beängstigend. Und es sollte allen klar sein, dass es dabeí nur erstmal um Homosexuelle als momentan am leichtesten angreifbare Gruppe geht. Wenn es hier nicht gelingt, Freiheit, Demokratie und Gleichheit zu verteidigen, verliert die gesamte Gesellschaft auf lange Sicht. Erlauben wir eine einzige Diskriminierung, gefährdet dies das Grundprinzip der Menschenrechte und alle anderen in Ketten liegenden Ungeheuer werden auch wieder ihre Hälse recken.

Widersinnig ist bei dem aber vermutlich, dass er wohl das Verbot, über Homosexualität zu reden, nicht auf das Schulhofmobbing religiöser Schüler bezogen haben möchte.

Er sollte sich aber vielleicht mal mit einem Drogenexperten unterhalten - der wird ihm nämlich erklären können, dass Prävention durch Totschweigen auf keinem Gebiet funktioniert. Geheimnisse schaffen vor allem Neugier und Unsicherheit. Allein ein selbstsicherer, offener und aufgeklärter Umgang mit einem Thema inkl. der damit zusammenhängenden Erwartungen und Probleme kann Jugendliche zu einer vernünftigen Entscheidung über ihre Verhaltensweisen führen.

Für jede Sexualität gilt das noch in verstärktem Maße, weil im Gegensatz zum Interesse an Drogenkonsum die Entwicklung einer eigenen Sexualität definitiv bei jedem einzelnen Kind eintreten wird und zwar weit vor dem Zeitpunkt, an dem es sich über Fortpflanzung Gedanken macht. Kinder damit allein zu lassen und sie in Angst und Unwissenheit zu halten ist geradezu sträflich.


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#6
06.02.2013
13:09:54


(+3, 3 Votes)

Von Roman Bolliger


Und Linkshänder gehören wie Kommunisten und andere Feinde des rechten Staates ins Gefängnis und gefoltert, nicht wahr Herr Republikaner?


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#7
06.02.2013
13:13:31


(+7, 7 Votes)

Von rhock
Aus Gründau (Hessen)
Mitglied seit 16.08.2010


Von diesem Heroin scheint dieser Ami ja reichlich zu nehmen, ansonsten würde er nicht solch ein Mist labern.


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#8
06.02.2013
13:14:34


(+8, 8 Votes)

Von Jadughar
Aus Hamburg
Mitglied seit 19.04.2011


Erstaunlich wie dumm und unlogisch dieser Senator ist oder erscheint. Offenbar hat er noch nicht logisch bemerkt, daß seine Aussage auch auf die Heterosexualität zutrifft und zwar im erhöhten Maße, sonst würden diese wohl nicht die Mehrheit bilden. Ein 47jähriger unverheirateter Senator, der sich so mit der Homosexualität zwecks Verbietens auseinandersetzt, hat wohl bestimmt Probleme mit seiner eigenen (Homo)Sexualität. Sie muß für ihn unsichtbar sein oder werden, damit seine Triebhaftigkeit nicht hochkommt.
Ich empfehle ihm, statt seine Mitmenschen zu unterdrücken und seelisch zu quälen, daß er Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) verzehren sollte.


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#9
06.02.2013
13:24:58


(+8, 8 Votes)

Von MeineFresse


Sein Vergleich zeigt sehr anschaulich, was für eine kranke Sichtweise auf Sexualität er hat.
Sexualität kommt von ganz alleine, ganz "natürlich", im Gegensatz zu Drogenkonsum. Da muss nicht erst ein Erwachsener kommen und die Schüler auf "Ideen" bringen, die kriegen sie von alleine.

Und im Gegensatz zu Heroinkonsom ist Sexualität und Liebe nichts schlechtes.


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#10
06.02.2013
13:46:23


(+4, 8 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Hm..
Laut Wikipedia ist der Mann 1968 geboren, kann also noch nicht 47 sein..
Er ist nich nur unverheiratet, sondern auch noch katholisch..

Vielleicht kann die Redaktion das mal genauer recherchieren..

Da gibt es auch noch mehr hübsche Info´s :

So setzte er sich 2009 mit einem Gesetzentwurf dafür ein Lottogewinne für Menschen die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind auf 600 Dollar zu begrenzen..

Damit die Reichen immer die gleichen Reichen bleiben, und sich nicht plötzlich mit ehemaligem Präkariat in einem Club abgeben müssen ?

Er hat sich offenbar auch dafür stark gemacht für abgetriebene Föten Sterbeurkunden auszustellen, um die Eltern zu zwingen diese dann beerdigen lassen zu müssen, was einerseits viel Geld kosten kann, andererseits die "Eltern" an die getöteten Kinder erinnern soll..

Sehr aufschlußreich auch seine "Erkenntnisse" zum Ursprung und der Verbreitung von HIV und AIDS..

In einem Interview äußerte er sich dahingehend, das seiner Meinung nach der Zero Patient ein Pilot war, der zuerst Sex mit einem Affen und danach mit Männern hatte, und so das Virus nach Amerika einschleppte..
""Meinem Verständnis nach ist es praktisch - nicht ganz, aber fast - unmöglich AIDS durch heterosexuellen Sex zu übertragen"",
so die freie Übersetzung einer Interview-Passage..

Wenig später wurde er vom Besitzer des Café Bistro am Bijou in Knoxville (das als Schwulen-Treffpunkt bekannt sein soll) wegen seiner Anti-Homosexuellen Bemerkungen und seiner Behauptung, dass HIV nicht durch heterosexuellen Geschlechtsverkehr übertragen werden kann, aufgefordert das Restaurant zu verlassen..
Die Kunden jubelten als Campfield das Bistro verließ..

Der Mann hat sicher noch andere "Leichen" im Keller..
Daher rechne ich damit dass wir von dem noch hören werden..

Ob dabei auch ein "Zwangs-Comming-Out" herauskommt ?!..


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