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Seminar im Waldschlösschen

BLSJ debattiert Politiker-Outing


Im Sommer 2012 wurde in einigen Medien über die sexuelle Orientierung des Umweltministers Peter Altmaier (CDU) berichtet. "taz"-Chefin Ines Pohl entschuldigte sich später dafür. (Bild: Wiki Commons / Lettres / CC-BY-SA-3.0-DE)

Wie umgehen mit der sexuellen Orientierung von Politikern? Darüber streiten Anfang März "taz"-Chefin Ines Pohl und "taz"-Kolumnist Elmar Kraushaar in der Akademie Waldschlösschen.

Die mit Spannung erwartete Debatte ist Teil des Seminars "Alles nur schrill und sexy? Wie schwule und lesbische Themen in die Medien kommen", das vom 1. bis 3. März vom Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen e.V. (BLSJ) sowie dem Tagungshaus bei Göttingen veranstaltet wird. Für das Seminar sind noch Plätze frei.

Weitere Themen sind die Qualitätsdebatte über lesbisch-schwule Medien, die der BLSJ im letzten Herbst angestoßen hatte, ein "Workshop: Schöner Schreiben über Lesben und Schwule", der sicher noch um die nicht einfache Frage des Schreibens über Trans* ergänzt werden wird, sowie "Das Bild von Lesben und Schwulen in den Medien". Christoph Grimmer erzählt von dem Forschungsprojekt an der MHMK Hamburg. BLSJ-Vorstand Nicole Koenecke fragt zudem für einige Kollegen nach der Schere im Kopf: "Warum scheuen wir uns, schwul-lesbische Themen in Mainstream-Redaktionen vorzuschlagen?"

Das schwul-lesbische Journalisten-Treffen im Waldschlösschen findet zum dritten Mal statt, zum ersten Mal in Kooperation mit dem BLSJ und gefördert von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. Für queer.de sind Norbert Blech und Christian Scheuß dabei. (nb)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 FelixAnonym
  • 08.02.2013, 20:12h
  • Ich finde es zwar falsch, wenn jemand seine Homosexualität verbirgt, aber auch Personen des öffentlichen Lebens haben meiner Meinung nach ein Recht darauf.

    Mit einer Ausnahme:
    wenn diese Leute sich abfällig über Schwule, Lesben, etc. äußern, Politik gegen uns machen, uns sonstwie schaden, o.ä. muss man sie auch zwangs-outen, um zu zeigen, wie verlogen und scheinheilig die sind.
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#3 GayreporterAnonym
  • 09.02.2013, 10:29h
  • Na ja, an einer ernsthaften Debatte scheint ja kein Interesse zu bestehen, sonst hätten die Kollegen denjeinigen eingeladen, der der taz erfolgreich gezeigt hat, was schwuler Qualiatätsjournalismus ist... ein klarer Fall von Berliner Käseglockenjournaille, die nur um sich selbst kreist.
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#4 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 09.02.2013, 20:44h
  • Also, ich bin während des Seminars auf jeden Fall Ski fahren in Österreich, das ist spannender...
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil