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  • 08.02.2013           6      Teilen:   |

Initiative gescheitert

Polen: Transsexuelle wird nicht Sprecherin des Parlaments

Anna Grodzka wurde durch eine TV-Reportage bekannt und schaffte danach ein Direktmandat - Quelle: Wiki Commons / Radek Oliwa / CC-BY-2.0
Anna Grodzka wurde durch eine TV-Reportage bekannt und schaffte danach ein Direktmandat (Bild: Wiki Commons / Radek Oliwa / CC-BY-2.0)

Enttäuschung in Polen: Die transsexuelle Abgeordnete Anna Grodzka wird nicht stellvertretende Parlamentssprecherin. Die Palikot-Bewegung hatte die 60-jährige Transsexuelle aufgestellt (queer.de berichtete).

Doch ein Antrag, der bisherigen Amtsinhaberin Wanda Nowicka das Amt zu entziehen, scheiterte. Nowicka gehört ebenfalls der Palikot-Partei an und war wegen einer Prämienzahlung in Kritik geraten. Nach der Abstimmung fragte Parteichef Janusz Palikot: "Hat jemand Angst vor Anna Grodzka? Warum respektiert ihr nicht die Tradtion, dass jede politische Partei das Recht auf Selbstbestimmung hat?"

Grodzka war 2011 in ihrem Wahlkreis in Krakau in den Sejm gewählt worden, als derzeit einzige transsexuelle Abgeordnete weltweit. Vor drei Jahren hatte sie sich einer Geschlechtsanpassung unterzogen. Aus der weiterhin bestehenden Ehe mit ihrer Partnerin hat sie ein selbst gezeugtes Kind. (nb)

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Tags: polen, anna grodzka
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Reaktionen zu "Polen: Transsexuelle wird nicht Sprecherin des Parlaments"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
08.02.2013
19:19:48


(+2, 4 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Schade..


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#2
09.02.2013
09:17:09


(-1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Der Sejm hätte ein Zeichen setzen können und hat das aber mit Pauken und Trompeten vergeigt!


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#3
09.02.2013
12:41:32


(0, 4 Votes)

Von Orff
Antwort zu Kommentar #2 von FoXXXyness


"mit Pauken und Trompeten vergeigt"

So wie du diese Metapher.


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#4
11.02.2013
13:36:31


(-3, 3 Votes)

Von SlawenFeliks


G-TT SEI DANK!
Warum?
Der Sejm hat sich gar nichts "vergeigt"-so leid es mir tut-Frau Grodzka hat

1. absolut keine Qualifikationen, und nein, transsexuell zu sein ist KEINE Qualifikation.

2. War als Mann ein sehr hoher kommunistischer Pareifunktionär und bei der Sicherung dieses verbrecherischen Regimes in Polen von Moskaus Gnaden dabei! Eigentlich sollte sie-und nicht nur sie!!! gar nicht im Parlament sein! Wird natürlich nie erwähnt und von ihr selbst so lange verschleiert bis es nicht mehr ging.

3. Also, wenn man schon von Toleranz spricht- Ich denke, die Deutschen sollten doch erst einmal bitte einen transsexuellen früheren SED Funktionär in den Bundestag wählen- und dann können wir weiterreden.

4. Wenn man sich ihre Arbeit im Sejm anschaut dann frage ich mich schon, warum Abgeordnete nicht nach Arbeitsaufwand entschädigt werden.

Sorry-Aber gleiche Messlatte für alle!


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#5
11.02.2013
14:52:00


(0, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von SlawenFeliks


Immerhin hatte irgendein Dorf irgendwo in den neuen Ländern vor Jahren schon eine trasidentische Bürgermeisterin..

Aber das nur nebenbei..

Das liest sich fast so, als wenn Kommunisten nicht in´s Parlament dürfen ?
Oder die Frau mit der Auflösung des kommunistischen Regierung zur Verschleierung ihrer früheren Tätigkeiten ihr Geschlecht gewechselt hätte..

Da hab ich aber vom Friedensnobelpreisträger Walesa anderes im Ohr..

Und warum eigentlich nicht ?

Die Beteiligung aller Parteien am demokratischem Prozess, und je mehr Parteien, desto größer der demokratische Effekt, ist nicht nur wünschenwert, sondern ao lange die Parteien die Verfassung achten, von ihr auch gedeckt..

Wer würde so weit gehen daher einer gewählten Person in einem Parlament ein angestrebtes Amt als "Bonus" für frühere Leistungen anzudienen ?

Mann muß diese Frau nicht mögen, Mann muß sie nicht wählen..

Aber Mann muß akzeptieren das sie in´s Parlament gewählt wurde..
Das sie nun aufgrund innerparteilicher Querelen die angestrebte Position nicht erreichen konnte ist ebenso Ausdruck demokratischer Prozesse, wie ihre Wahl ins Parlament..

Das muß Mann eben so hinnehmen..

Und gemessen an dem Arbeitsaufwand werden die meisten Parlamentarier im Bundestag und den Länderparlamenten ziemlich schlecht bezahlt, denn die meisten schlechten Industriemanager verdienen, nein, bekommen bei weit weniger Arbeitsaufwand weit mehr..


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#6
12.02.2013
01:01:03


(+1, 1 Vote)

Von slawenfeliks


Danke für die Minuspunkte- man merkt, dass wer eine andere Meinung hat nicht auf Sympathien bauen kann :-) Dad, in Polen hat die Kommunistenclique alles an sich gerissen und bildet ein mafiöses System welches nur mit Krebs verglichen werden kann. Wer talentiert ist hat kaum Chancen-gleichzeitig verachtet diese pseudoElite eifersüchtig ihr Terrain-wer die Frechheit hat z. B die Bestrafung von zb der lokalen Stasi zu verlangen-welche meist Renten beziehthr von denen Soldaten der heimatarmee nur träumen können- wird als hasserfüllter wasauchimmer beschimpft. Oder auch als antisemit oder homophober- so diffamierte schon das kommunistische Regime von Moskaus gnaden. Das aber nur am Rande - wenn wir eine Chance haben wollen muss radikal exkommuniziert werden. Überhaupt wurden homosexuelle in Polen erst von den kommunisten verfolgt! Was mich ansonsten stört ist dass man uns als xy-Phob
darstellt weil diese unmögliche Person Gott sei dank nicht gewählt wurde-wäre es eine Person mit annehmbaren Hintergrund wurde ich sie natürlich unterstützen!


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