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Rom Der Vatikan verurteilt in seinem angekündigten "Sozialen Katechismus" den Präventivkrieg ohne internationale Zustimmung und erteilt erneut jeder Form der Homosexuellen-Ehe eine Absage, berichtet die dpa. Die Familie sei die natürliche soziale Einheit und sei entscheidend für die Entwicklung des Individuums. Die Ehe sei ein Sakrament: Eheleute könnten daher nicht mit unverheiratet zusammenlebenden Paaren gleichgesetzt werden. Der "Soziale Katechismus" soll nach sechsjähriger Arbeit vom päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden in der nächsten Woche offiziell veröffentlicht werden. Zugleich betone das 500 Seiten starke Dokument, das ausdrücklich auch an Politiker gerichtet sei, dass sich staatliche Gesetzgebung an christlicher Moral zu orientieren habe. (nb/pm)



Wo ist der bekennende Hetero?

Die Berichterstattung zum Rauswurf des Theologen David Berger holt den "bekennenden Schwulen" aus der Stereotypen-Mottenkiste. Ein Standpunkt von Christian Scheuß.
Vatikan lehnt Botschafter wegen Homosexualität ab

Frankreich kann den von Staatspräsident Nicolas Sarkozy ausgewählten Botschafter für den Vatikan nicht entsenden, da Papst Benedikt XVI wegen der Homosexualität des Diplomaten sein Veto eingelegt hat.

11 Kommentare

#1 SvenAnonym
  • 21.10.2004, 16:34h
  • Ja. Ich stimme zu, die Familie ist die natürliche soziale Einheit.
    Nein. Die Ehe ist in gesetzlicher Hinsicht kein Sakrament - und wenn es so wäre, dann ist es ein sehr guter Grund Ehen zu Lebenspartnerschaften umzubennen, denn schließlich leben wir hier nicht in einem Gottesstaat, sondern in einem Rechtsstaat (dachte ich ;-)).

    Was hat der Vatikan mit christlicher Moral zu tun?
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#2 RallAnonym
  • 21.10.2004, 16:46h
  • Dieses neuerliche Machwerk gegen die Bürgerrechte von Schwulen und Lesben zeigt in seiner Zielrichtung auf die Bindung katholischer Politiker(innen) an die mit der Antidiskriminierungspolitik der EU unvereinbaren Anschauungen des Vatikans, dass ein Mann wie Buttiglione eine Gefahr darstellt und ganz gezielt das Gegenteil dessen vollziehen soll, was EU-Position ist.
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#3 wolfAnonym
  • 21.10.2004, 18:13h
  • kann meinen vorrednern nur beipflichten.

    man hofft doch immer wieder darauf, dass sich menschen manipulieren lassen.
    ist doch toll, dass 40% der türkischen frauen auf prügel von ihren männern bestehen (neueste umfrage), z.b. wegen verweigerung des geschlechtsverkehrs, nachlässigkeit in der kindererziehung oder wenn das essen anbrennt.
    was erziehung doch so alles versauen kann ! ach ja, die meisten schwulen und lesben entstanden in einer "ehe", wie kann der liebe gott das zulassen ?
    es wäre wirklich an der zeit, dass sich fundamentalisten aller religionen auf die grundwerte ihrer religionen besinnen würden.
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#4 LedertypAnonym
  • 22.10.2004, 17:09h
  • Moral hin - Moral her --- der Kirche (insbesondere der katholischen) und damit auch dem Vatikan gehört mal kräftig der "Kopf" gewaschen. Die Kirche ist schon lange nicht mehr zeitgemäss. Wenn die so weitermachen, dann gibts bald kaum noch jemanden, der in der Kirche ist. Das beweisen doch die vielen Kirchenaustritte. Es wäre vielleicht auch mal an der Zeit, dass es mal einen sehr jungen Papst gibt, der die katholische Kirche vielleicht auch mal gehörig umkrempelt.
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#5 rogerAnonym
  • 22.10.2004, 18:55h
  • "päpstlicher rat für GERECHTIGKEIT und frieden"----na DAS sagt doch wohl alles! nur lug und betrug seitens der kirche!!!
    wo wir gerade beim betrug sind: die kirche hat bis jetzt noch nicht bewiesen, das es einen gott gibt!!!!!!!!
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#6 HippolytosAnonym
  • 22.10.2004, 21:20h
  • kleine rückfrage an den vor-kommentator:

    Dann beweise doch mal, dass es keinen Gott gibt!

    LG

    Hippolytos
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#7 Hippolytos01Anonym
  • 22.10.2004, 21:33h
  • @roger:

    ...dann beweise uns doch einmal, dass es KEINEN gott gibt.

    Dazu ein kleines Zitat und ein Lektüretipp:

    "Wie es dem Glaubenden geschieht, daß er vom Salzwasser des Zweifels gewürgt wird, das ihm der Ozean fortwährend in den Mund spült, so gibt es auch den Zweifel des Ungläubigen an seiner Ungläubigkeit, an der wirklichen Totalität der Welt, die zum Totum zu erklären er sich entschlossen hat. Er wird der Abgeschlossenheit dessen, was er gesehen hat und als das Ganze erklärt, nie restlos gewiß, sondern bleibt von der Frage bedroht, ob nicht der Glaube dennoch das Wirkliche sei und es sage. So wie also der Gläubige sich fortwährend durch den Unglauben bedroht weiß, ihn als eine beständige Versuchung empfinden muß, so bleibt dem Ungläubigen der Glaube Bedrohung und Versuchung seiner scheinbar ein für allemal abgeschlossenen Welt. Mit einem Wort -es gibt keine Flucht aus dem Dilemma des Menschseins. Wer der Ungewißheit des Glaubens entfliehen will, wird die Ungewißheit des Unglaubens erfahren müssen, der seinerseits doch nie endgültig sagen kann, ob nicht doch der Glaube die Wahrheit sei. Erst in der Abweisung wird die Unabweisbarkeit des Glaubens sichtbar." - Der letzte Satz heißt übersetzt: der nicht Glaubende muss letztlich daran ->glauben<-, dass es mit dem Glauben nix ist, beweisen wird er's nie können!

    Der berühmte Autor dieses Textes kann gerne bei mir nachgefragt werden...

    LG

    Hippolytos01@web.de
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#8 SSJ3 VegotenksAnonym
  • 22.10.2004, 22:36h
  • @vorredner: :ugly: bitte keine gottesbeweise und damit verwandte philosophie. danke :ugly:

    @topic: also wenn in deutschland und auch den meisten andren staaten westeuropas die kirche schon seit längerem von der rechtsstaatlichkeit getrennt ist sollte dieses "blättchen" (roman passt besser :ugly: ) vom vatikan die politik eigentlich nen dreck scheren, das ding hat null relevanz für die sozialpolitik oder sonst irgendeine bedeutung!

    klar sollte es schon gewisse moralvorstellungen geben. klar sin diese in europa grossenteils vom christentum geprägt. das heisst aber noch lange nicht dass diese (moral-) vorstellungen aus BETON sind --> die kann man auch mal ändern :) aber wenn man sich an der kirche oriantiert sind wir auf dem besten wege dem beton noch ne stahlummantelung zu verpassen :ugly: und zu kirche geb ich nur ein stichwort: inquisition...

    also liebe herren politiker: ihr schert euch doch sonst auch um alles und jeden einen dreck: dann lasst doch auch mal die olle kirche links liegen und nennt das ding nicht ehe sondern lebensgemeinschaft ;) und wenn ihr schon nicht an religionen vorbeikommt, dann nehmt wenigstens den buddhismus :D da is sowas nach meinem wissen überhaupt kein thema ^^

    in diesem sinne: cya v3g0
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#9 BjörnAnonym
  • 23.10.2004, 00:17h
  • Unglaublich ist sie nicht, die Nachricht. Weiß man doch schon seit Jahren, was Meisner, Dyba, Ratzinger, Wojtyla und Co. so alles von sich gegeben haben. Der letzte absolutistische Staat in Europa, von der Mitgliedschaft zur EU noch weiter entfernt als die Türkei, meint, demokratischen Regierungen vorflüstern zu müssen, wie Europa aussehen soll -ein weiteres Armutszeugnis des politischen Katholizismus im 21. Jahrhundert!
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#10 wolf4606@gmx.deAnonym
  • 23.10.2004, 06:51h
  • Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Es gibt nur einen Gott, vor Gott sind alle Gleich beim Vatikan und der Kirche ist es anders. Da sind wir nicht NORMAL. Ich lebe mit meinem Partner 32 Jahre glücklich zusammen, wieviele Ehepaare gibt es die wirklich genauso lange glücklich (und ich meine wirklich glücklich sind) noch besser würde es uns gehen wenn wir wirklich überall akzeptiert werden. In der Familie fängt es doch leider schon an. Glück des Anderen können sie nicht ertragen.
    Ach übrigens alle verheirateten Ehepaare leben laut der Kirche in SÜNDE. Beim Rest der Ehepaare ist es so, sie dürfen nur miteinander schlafen um Kinder zu zeugen. Was machen die denn den Rest der Zeit, wenn e so wenig Kinder gibt?????
    Die Kirche war schon immer zweizüngig und der größte Unruhestifter der Welt.
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