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Schwuler Musiker ausgezeichnet

Zwei Grammys für Frank Ocean


Frank Ocean wird geehrt, Chris Brown bleibt sitzen

Der schwule Rapper Frank Ocean ist am Sonntag bei der 55. Verleihung der Grammys in Los Angeles gleich zwei Mal ausgezeichnet worden. Das Album "Channel Orange" wurde als "Best Urban Contemporary Album" gewürdigt, die Single "No Church in the Wild", aufgenommen mit Kanye West und Jay-Z, als "Best Rap/Sung Collaboration".

Insgesamt war der 25-Jährige in sechs Kategorien nominiert worden. Ocean hatte sich im letzten Juli als schwul geoutet (queer.de berichtete). Aus dem Hip-Hop- und Rap-Bereich erhielt er dafür vor allem Lob. Vor kurzem war es allerdings zu einem weit publizierten Streit zwischen Ocean und seinem Musikerkollegen Chris Brown um einen Parkplatz gekommen, bei dem Ocean auch "Schwuchtel" genannt wurde.

Brown soll Berichten zufolge bereits zum Coming-out von Ocean gegenüber einem Reporter gesagt haben: "Man, no homo". Einen Fan soll er sogar unter "Schwuchtel"-Rufen zusammengeschlagen haben. Als sich am Sonntag das Publik erhob, als Frank Ocean zum Gewinner in der Albumskategorie ausgerufen wurde, blieb Brown sitzen. Da er ebenfalls nominiert war, sprechen Blogs inzwischen vom "schlechtesten Verlierer des Abends". (nb)