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Die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) und das Netzwerk katholischer Lesben (NkaL) haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom Dienstag den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. begrüßt. Man hoffe, dass nun "eine neue Zeitrechnung in der römisch-katholischen Kirche beginnt".

"Kardinal Ratzinger, damals Präfekt der Glaubenskongregation in Rom, hatte schon 1986 homosexuelle Lebensweisen sowie das Bemühen, Lesben und Schwulen eine Heimat in der katholischen Kirche zu geben, kategorisch verurteilt", kritisieren die Gläubigen-Zusammenschlüsse. "Später folgten Vatikan-Dokumente gegen die Anerkennung homosexueller Partnerschaften und gegen schwule Priester. Der kirchliche Dialog über den Umgang mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Menschen wurde von oben her verweigert; Theologen und Kirchenführer, die versuchten, zwischen Kirche und Menschen zu vermitteln, wurden gemaßregelt."

Manuela Sabozin vom Netzwerk katholischer Lesben kritisierte, der Vatikan habe Schlimmes angerichtet: "Lesben und Schwulen wurde erklärt, dass sie ihre Sexualität auf keinen Fall leben dürften. Die Kirche insgesamt wurde darauf hingewiesen, dass schon die homosexuelle Veranlagung 'objektiv ungeordnet' sei und somit in der katholischen Kirche kein Platz für diese Menschen sei." Für Homosexuelle sei lediglich "ein Platz im Beichtstuhl" geblieben sowie der Verweis auf ein keusches Leben. "Für die Vertreter dieser theologischen Richtung sind sie lediglich als Objekte der Seelsorge im Blick, an der kirchlichen Basis hingegen erfahren Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans-Menschen schon heute viel Akzeptanz", so Sabozin.

Schwule und Lesben sehnten sie sich nach einer Kirche, die menschlich und glaubwürdig ist, so Markus Gutfleisch von der Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche. "Der nächste Papst muss in der Lage sein, zu integrieren, die Kirche zu reformieren, aber auch die Macht des Papstes und des Vatikans zu reduzieren, damit die Glaubenserfahrungen der Menschen an der Basis gewürdigt werden." Er müsse die Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche fördern und eine neue Sicht von Sexualität ermöglichen. "Denkverbote wie auch Kondomverbote gehören dann in die Schublade. Wir erwarten Wertschätzung für das Engagement von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Menschen in der Kirche", so Gutfleisch. (nb/pm)



#1 Fred i BKKAnonym
  • 12.02.2013, 11:30h
  • ...traeum weiter Mister Gutfleisch.....
    Deine Kirche handelt nur nach den Anweissungen eines imaginaeren Gott -Opas auf einer Wolke sitzend.....dabei ist ihre Wunschvorstellung die Fuehrerinn der Menschheit zu werden ,
    das wollen andre Gross-Sekten auch .....
    daran wird die HUK rein garnichts veraendern...
    es ist wie bei einer Hydra --der groesste Kopf ist ab und schon erhebt sich der Naechste....
    traeum weiter Mister Gutfleisch......
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#2 MünsteranerAnonym
  • 12.02.2013, 11:37h
  • Markus Gutfleisch von der HuK träumt schon seit Jahrzehnten -zusammen mit anderen HuKlern, die nicht die Kraft aufbringen, aus dieser katholischen Horrorkirche auszutreten, - von dem "nächsten Papst" oder dem "übernächsten Papst" oder dem "über-übernächsten Papst", der dann ein zweiter Johannes XXIII. sein wird, ein engelsgleicher Papst, der die Schwule umarmen wird.
    Leider können Markus Gutfleisch und seine Freunde lange darauf warten. Die Realität ist, dass die katholischen Gutmenschen nur träumen, während die erzkonservativen Katholiban HANDELN! Diese werden es sein, die den neuen Papst stellen. Aber Markus Gutfleisch wird dann eben weiter warten und warten und warten....
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#3 finkAnonym
  • 12.02.2013, 12:40h
  • statt (wie schon seit jahren und jahren) in kindlicher hoffnung zu wünschen, dass der neue chefzauberer endlich lieb zu einem ist, könnte man sich auch einfach mal fragen, warum man überhaupt damit einverstanden bleibt, dass ein undemokratischer regent die maßstäbe für das eigene leben festsetzt.

    schwule und lesben, die patriarchalische machtstrukturen und "theologische" denkanweisungen nicht an sich in frage stellen, sondern im prinzip aufrechterhalten wollen, gehören für mich nicht zur lösung, sondern zum teil des problems.
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#4 stromboliProfil
  • 12.02.2013, 12:47hberlin
  • öffnen wir nun hier wie andersort den laiengruppen der religionssekten einen veröffnungskanal???
    Kommt nun das huk-wort zum sonntag als wöchentliche dauerberieslung.
    Wer sich deren kram anhören will, kann/soll einfach in deren forum gehen und sich laben

    Hier sind sie ebenso unkritisch und überflüssig, wie immer in ihren verlautbarungen.. nicht neues unter dem himmel jauchzender jubelchöre.
    Es langt, dass ratzinger selbst im abgang nervt!
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#5 HuK-HuscheAnonym
  • 12.02.2013, 13:08h
  • Vor mehreren Jahrzehnten war die HuK einmal angetreten, um für die Rechte der Schwulen und Lesben in der evangelischen Kirche zu kämpfen. Und dort ist das Ziel ja schon so gut wie erreicht. Dann aber kamen die katholischen Betschwestern in die HuK. Von ihrer Zentrale in Münster-Kinderhaus aus kämpften sie gegen alles Politische in der HuK. Sie saßen bei ihren Treffen um eine Kerze herum und aßen Nusskuchen. Wenn sie den Heiligen Vater im Fernsehen sahen, bekam die eine oder die andere von ihnen einen Pflaumensturz.
    Damit sich auch ja nichts ändern, wurde Markus Gutfleisch so in den HuK-Vorstand verfestigt, dass er -im Gegensatz zu Ratzinger- wohl auf Lebenszeit die Ober-HuK-Schwester bleiben wird. Schwulenpolitisch ein Fiasko.
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#6 finkAnonym
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 stromboliProfil
#9 finkAnonym
#10 LeoxAnonym