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Angeblich Gewalt gegen Homosexuele verübt

Berlin: Razzia gegen Neonazis


Die Berliner Polizei im Einsatz auch gegen Homophobie (Bild: mediaparker / flickr / by 2.0)

Die Berliner Polizei hat am Dienstag neun Wohnungen von mutmaßlichen Neonazis durchsucht. Dabei wurden unter anderem Schusswaffen und Schlagringe gefunden, berichtet der "Tagesspiegel". Auch eine Kneipe und ein Handwerksbetrieb wurden durchsucht. Gegen die Rechtsextremisten wird dem Bericht zufolge wegen Angriffen auf Homosexuelle, Volksverhetzung, illegaler Plakatierung und weiterer Delikte ermittelt.

Genauere Details über die Gewalttaten wollte die Staatsanwaltschaft Berlin auf Anfrage von queer.de mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht verraten. In anderen Presseberichten ist von Körperverletzungen die Rede.

Unter den Durchsuchten war dem "Tagesspiegel"-Bericht zufolge ein NPD-Funktionär und ein kürzlich wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe Verurteilter. Dem Zeitungsbericht zufolge stand die Razzia auch im Zusammenhang mit einem Verfahren gegen mutmaßliche Hintermänner der Homepage des "Nationalen Widerstands Berlin". Auf der Webseite waren Namen von Nazigegnern veröffentlicht worden. (nb/pm)