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  • 12.02.2013           104      Teilen:   |

Mögliche Benedikt-Nachfolger im Homo-Check

Die Papst-Kandidaten: Homophobie weit und breit

Artikelbild
V.l.n.r.: Marc Ouellet, Peter Turkson und Tarcision Bertone gelten als die heißesten Anwärter auf den Papst-Stuhl.

Unter den meistgenannten Anwärtern für die Papst-Nachfolge findet sich zu Homo-Rechten keine moderate Stimme.

Unterstützung für Gesetze, die Schwulsein unter Strafe stellen, öffentliche Aussagen, wonach Homosexualität und Pädophilie das gleiche seien, und ein steter Kampf gegen die Homo-Ehe: Die am lautesten genannten Namen für eine Nachfolge des Papstes zeichnen sich in der Frage der Homosexualität nicht gerade durch Milde aus. Eine Übersicht:

Marc Ouellet, Kanada
Der emeritierte Erzbischof von Québec hatte sich 2007 für die Diskriminierung auch von Homosexuellen durch die Kirche in den 60er Jahren entschuldigt. Der heute 68-Jährige machte sich damit trotzdem nicht zum Freund von Homo-Aktivisten, da er mehrfach gegen die Homo-Ehe polterte. Bei einer Anhörung im Senat sagte er etwa, dass die Kirche keine Kinder taufen könne, die bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen. Die Homo-Ehe sei eine Diskriminierung von Christen und schade Kindern, hatte er ein anderes Mal gesagt.

Peter Turkson, Ghana
Der 64-jährige Kurienkardinal wird in den Medien hoch gehandelt und ist derzeit Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden. Als die UN die Verfolgung von Homosexuellen in Afrika kritisierte, sagte Turkson im letzten Jahr, in einigen Staaten gäbe es "Übertreibungen". Homosexualität sei aber "nicht unsere Kultur und gegen unseren Glauben". UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sei "dumm", wenn er diese "europäische Mentalität" auf Afrika übertrage. Auch müsse man zwischen Moral und Menschenrechten unterscheiden. Turkson hat sich für die Nutzung von Kondomen ausgesprochen – bei Ehepaaren.

Tarcisio Bertone, Italien
Der 78-jährige Kardinalstaatssekretär ist der zweithöchste Mann im Vatikan und hatte vor zwei Jahren Homo-Aktivisten weltweit gegen sich aufgebracht, als er Schwulen die Schuld an den Missbrauchsskandalen gab. Es gebe einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie, mutmaßte er, was selbst den Sprecher des Vatikans zu einem Zurückrudern veranlasste.

Angelo Scola, Italien
Der Mailänder Erzbischof sprach sich mehrfach gegen die rechtliche Anerkennung homosexueller Partnerschaften aus, da die Ehe als Verbindung von Mann und Frau heilig sei. Der 71-Jährige überraschte im letzten Jahr zusammen mit zwei Kollegen LGBT-Aktivisten, als sie katholischen Homo-Gruppen erlaubten, in Kirchen Andachten zum Internationalen Tag gegen Homophobie abzuhalten.

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Francis Arinze gilt als Hoffnung der Reaktionären - Quelle: Wiki Commons / Padre Mimmo Spatuzzi / CC-BY-SA-3.0
Francis Arinze gilt als Hoffnung der Reaktionären
Bild: Wiki Commons / Padre Mimmo Spatuzzi / CC-BY-SA-3.0

Francis Arinze, Nigeria
Der 80-jährige ist vielleicht schon zu alt, um Papst zu werden. Der ehemalige Erzbischof von Onitsha ist eng mit der Glaubenskongregration verbandelt und steht für eine strikt konservative Linie. Über Schwule sagte er einmal, er wolle sie mit Weihwasser reinigen. 2003 hatte er in einer Rede Homosexualität mit Pornografie und Ehebruch verglichen.

Oscar Rodriguez Maradiaga, Honduras
Der Erzbischof von Tegucigalpa machte Schlagzeilen, als er Berichte über den Missbrauchsskandal als jüdische Verschwörung darstellen wollte. Trotz einer ablehnenden Haltung zu Kondomen und Abtreibung gilt der 60-Jährige als moderat und als wichtige Stimme gegen die Armut. Schlagzeilen machte er ebenfalls, als er Ricky Martin wegen dessen Nutzung einer Leihmutter öffentlich angriff. Im Zuge einer Schmutzkampagne gegen die Kirche war ihm selbst Homosexualität vorgeworfen worden.

Odilo Scherer, Brasilien
Der Erzbischof von São Paulo, der Vorfahren aus dem Saarland hat, gilt als gemäßigt. Eine gleichgeschlechtliche Verbindung könne nie eine Ehe oder Familie sein, hatte er 2011 in einem Interview gesagt, diese "Verwirrung" anderer Staaten solle sich Brasilien ersparen. Auch hatte er einen CSD kritisiert, aber zugleich Gewalt gegen Homosexuelle abgelehnt und betont, dass Gott auch Schwule und Lesben liebe. Er verwies darauf, dass sich gerade die katholische Kirche in den 80ern um Aids-Kranke gekümmert habe, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung.

Angelo Bagnasco, Italien
Der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz verglich 2007 Homosexualität mit Inszest. Aufgrund der Homo-Ehe stehe Europa auf der Kippe, hatte der 70-Jährige erst vor wenigen Tagen gewarnt, Europa wolle die Religion systematisch verbannen.

Gianfranco Ravasi, Italien
Der Kurienkardinal äußerte sich immer wieder negativ über die Homo-Ehe, die zu einer "Zerstörung der Familie" in "einer Art Erdbeben" führen werde.

Christoph Schönborn machte sich in Österreich als Kämpfer gegen die Homo-Ehe einen Namen
Christoph Schönborn machte sich in Österreich als Kämpfer gegen die Homo-Ehe einen Namen
Bild: Wiki Commons / OneArmedMan / PD

Christoph Schönborn, Österreich
Der Wiener Kardinal entfernte 2008 ein Bild des Künstlers Alfred Hrdlicka aus einer Ausstellung im kircheneigenen Dommuseum, weil es Jesus und die Apostel in homoerotischem Zusammenhang zeige. Der 68-Jährige wird nicht müde zu betonen, dass die Ehe eine Verbindung von Mann und Frau ist, die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Beziehungen hält er weder "für angebracht noch für notwendig", da sie "unabsehbare Folgen für die ganze Gesellschaft" habe. Im letzten Frühling entschied er überraschend, dass ein Schwuler Pfarrgemeinderat bleiben durfte – der örtliche Pfarrer wollte ihn loswerden.

Timothy Dolan, USA
Der Erzbischof von New York ist ein Hardliner in Sachen Homo-Ehe: In der menschlichen DNA gebe es klare Vorgaben, was richtig und falsch sei, sagte er einmal in einem Interview, und die Ehe sei von der Natur als Verbindung von Mann und Frau vorgegeben. Initiativen zur Ehe-Öffnung verglich er mit der skurrilen Politik von Ländern wie China und Nordkorea.

Trotz der Nennung von Namen ist offen, wer Mitte oder Ende März tatsächlich zum Papst gewählt wird. Viel Hoffnung auf einen moderaten Kandidaten darf man sich nicht machen – der strenge Benedikt XVI. hat in den letzten Jahren selbst über die Hälfte der knapp 200 stimmberechtigten Kardinäle ernannt. Allerdings gibt es die Möglichkeit, dass ein Nachfolger den Kampf gegen die Homo-Ehe weniger zu einen Schwerpunkt macht wie der jetzige Papst. (nb)

Mehr zum Thema:
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Tags: vatikan, papst, papst-nachfolge
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Reaktionen zu "Die Papst-Kandidaten: Homophobie weit und breit"


 104 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
12.02.2013
21:56:15


(+10, 14 Votes)

Von bastapapsta
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Geheime Info: Der neue steht schon fest

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#2
12.02.2013
22:16:45


(+12, 12 Votes)

Von licht


Dunkelmänner in vielen Farben.

"In aktuellen Wörterbüchern und Lexika ist der Begriff Obskurantismus jedoch weiterhin präsent, als Bestreben andere Menschen absichtlich in Unwissenheit zu halten, ihr selbstständiges Denken zu verhindern und sie an Übernatürliches glauben zu lassen.


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#3
12.02.2013
22:16:47


(+10, 10 Votes)

Von alexander
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da bleiben aber viele homofreunde über ?
das grosse NICHTS !!!
ist und war ja auch nicht zu erwarten !
ratze hat gut vorgesorgt !
DA KOMMT NICHTS GUTES NACH !
aber immerhin die hoffnung, dass bei dem nächsten hardliner, die katholen selbst etwas rebellischer werden und sich darüber klarwerden, das es so nicht weitergehen kann ???
je faschistischer und doktrinärer sich diese kirche zeigt, um so mehr ablehnung wird sie langfristig erfahren !
aber, ob wir das noch erleben dürfen ?


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#4
12.02.2013
22:23:51


(+6, 8 Votes)

Von TheDad
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""dass die Kirche keine Kinder taufen könne, die bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen""..

Streng genommen kann sie niemanden taufen, denn in der "allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" von 1948 ist eine "Zwangsmitgliedschaft" in einem Verein, einer Vereinigung oder einer politischen Partei ausgeschloßen..

Danach müßten Kindstaufen eigentlich per Verfassung verboten werden..

Aber das wollte der Hardliner wohl nicht damit sagen..
Wahrscheinlich ist es ihm auch ein Dorn im Auge das heutzutage uneheliche Kinder getauft werden, und ungetaufte Menschen ihre letzte Ruhe auf einem Friedhof finden..

Alle vorgestellten Kandidaten scheiden aus verschiedenen Gründen aus..
Die meisten sind zu alt, Francis Arinze hat gar das Alter des Wählens UND der Wählbarkeit überschirtten, so das seine Nennung eine Ablenkung darstellt..

Der jüngste unter ihnen, Oscar Rodriguez Maradiaga paßt wenigstens insofern in´s Bild Ratzingers, als das er sich von Kritik an seinen antisemitischen Übergriffen nicht aus dem Konzept bringen läßt..

Alles in allem ein recht hübscher Überblick über mögliche und unmögliche Kandidaten..

Aber ich bleibe dabei..
Der Neue wird jünger sein als alle vor ihm in den letzten zwei Jahrhunderten..


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#5
12.02.2013
22:40:05


(+5, 7 Votes)

Von Test


Es gebe einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie kommentar eines anwärter das ich nicht lache wenn das ein zusammenhang gibt dann müssten ja die meisten leute der kirche schwul sein ist ja wohl allseits bekannt das die auf kleine jungen abfahren mal ganz nebenebei gesagt einfach nur eklig


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#6
12.02.2013
23:11:29


(+2, 8 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Eine Liste des Grauens!


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#7
13.02.2013
00:04:32


(+7, 7 Votes)

Von MeineFresse


Ungetaufte Kinder kommen in die Hölle.

zumindest eigentlich, bis Ratze den Kinderlimbus abgeschafft hat.

Aber es zeigt, wie sehr ihnen tatsächlich am Kindeswohl gelegen ist. Man ist bereit, sofern man denn tatsächlich daran glaubt, Kinder dem ewigen feuer zu übergeben, weil einem die Eltern nicht in den Kram passen.
Bei ungeborenem Leben, selbst wenn es nur eine Zelle ist, ist man rigoros, aber sobald das Leben erstmal auf der welt ist, sieht amn die Sache nicht mehr so eng.

Manchmal finde ich es einfach nur traurig, dass soviele Menschen diesen Schwachsinn und diese eklatanten Widersprüche scheinbar nicht erkennen.
Dazu muss man nichtmal Theologie studiert haben.


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#8
13.02.2013
00:28:36


(-5, 9 Votes)

Von Sam Sullivan


Was hier gesagt wird wäre ja alles richtig, wenn die Aufgabe wäre, die Kirche konform zur Lebenswirklichkeit zu machen.

Nur: Das Angebot an Do-It-Yourself-Religionen, die ihren Anhängern eine heilige Schrift in die Hand drücken und denen dann überlassen, sich daraus eine Weltanschauung herauszudestillieren, die srtomlinienförmig zu den eigenen Ansichten, Vorurteilen, Bequemlichkeiten und "Lebenswirklichkeiten" passt, gibt es wahrlich genug. Daran besteht kein Bedarf. Es wird den neuen Papst nicht interessieren was die liberalen "Wünsch-dir-Was" Kirchenträumer haben wollen.


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#9
13.02.2013
01:33:59


(-5, 11 Votes)

Von Timm Johannes


"Viel Hoffnung auf einen moderaten Kandidaten im Vatikan darf man sich nicht machen der strenge Benedikt XVI. hat in den letzten Jahren selbst über die Hälfte der knapp 200 stimmberechtigten Kardinäle ernannt. "

---> Genaus so ist es. Ratzinger hat über die Hälfte der 217 stimmberechtigten Kardinäle ausgewählt und die andere Kardinäle hat der polnische Vorgänger ausgesucht.

Diese Art des Wahlmodus ist zutiefst undemokratisch und auch ein Mitgrund, warum ich lieber Lutheraner in einer Landeskirche der EKD bin.

Was auch sehr negativ ist, dass es niemals im Vatikan eine Frau sein wird, die zur Päpstin gewählt wird.

Gut das wir beispielsweise mit der lutherischen Bischöfin Eva Brunne eine Frau und dazu offen lesbisch in einer Beziehung lebenden Bischöfin In Stockholm haben.
-----------------------------------------

Was die Homophobie der hier beschriebenen Kandidaten angeht, so finde ich dies echt erschreckend. NUR bleibt mir anzumerken: schlimmer als bei Ratzinger kann ich mir kaum vorstellen. Vielleicht wird auch der neue Papst deswegen ein weniger "angenehmer" sein, weil die Gesellschaft bereits in vielen westlichen Staaten sehr weit vorangeschritten ist, was die Anerkennung homosexueller Paar angeht. Vielleicht läßt dies den kommenden Papst vorsichtiger im Umgang mit seinen Worten werden.


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#10
13.02.2013
01:36:35


(+4, 8 Votes)

Von stephan
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Ich glaube ebenfalls nicht, dass die Neuwahl und die damit verbundene Veränderung in der Kurie etwas Positives für uns bringen wird. Eher ist zu befürchten, dass ein neuer 'Papst' geschickter und weniger plump - damit aber auch effektiver - die antischwule Haltung verbreiten wird. Ich kann mir sogar vorstellen, dass ein neuer 'Pontifex' in manchen Punkten auf die Forderungen der Kirchenmitglieder zugeht - 'Brücken baut' (etwa bei der Frage der Kommunion für Wiederverheiratete), um dann um so aggressiver gegen LGBTIs - insbesondere aber gegen Schwule - zu wettern.

Man kann nicht bestreiten, dass das Verfahren der Papstwahl, bei der ein 'Papst' die Kardinäle ernennt, die dann seinen Nachfolger wählen, ein faschistoides System darstellt, aber daran können wir nichts ändern!

Unsere Zielrichtung sollte deshalb in andere Richtung laufen:
- Weiterhin sollten wir die röm.-kath. Gedankenwelt bloßstellen, wo es geht, nicht müde werden, immer wieder aufzuzeigen, wie perfide und widersinnig das Ganze ist!
- Wir sollten aufzeigen, dass eine moderne, humane, rationale Weltsicht der kirchlichen Sicht diametral gegenüber steht.
- Wir sollten weiter daran arbeiten, eine weitere Entflechtung von Staat und Kirche in Deutschland durchzusetzen und aufzuzeigen, dass auch das Grundgesetz in mancher Hinsicht geändert werden muss. Keine Sonderrechte der Kirchen! Religionsfreiheit immer und überall, aber als reine Privatsache!
- Wir sollten aufzeigen, dass zwar eine Vielzahl von Trägern sozialer Einrichtungen (Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser etc.) wünschenswert ist, dass jedoch dieses Prinzip ins Gegenteil verkehrt wird, wenn die Kirchen dann zum zweitgrößten Arbeitgeber werden und auch noch Sonderrechte erhalten, Rechte zum Diskriminieren!
- Wir sollten dafür werben, dass niemand Geld (Kirchensteuer) in diese Strukturen fließen lässt, der die Ansichten der Kirche nicht teilt. (Ohne deutsches Geld gäbe es weder einen Petersdom noch eine so luxuriöse Ausstattung der Weltkirche mit dem Machtmittel Nr. 1 - Geld.)
... to be continued ...

Insbesondere brauchen wir eine größere Öffentlichkeit, in der die Lebensverhältnisse von LGBTIs weltweit dargestellt werden, in der der Hass der rkK und anderer 'Religionen' gegen uns dargestellt wird.

Ich befürchte, wir würden uns alle erschrecken, wenn wir wüssten, wie viele Menschen in Deutschland bei den Berichten über die französische Homoehe, gedacht haben, dass wir das doch schon lange habe oder wenn wir messen könnten, wie wie viele Zeitgenossen die Lobhudeleien über Ratzinger als angeblich so feinfühligen Mann des Friedens ernst genommen haben und ernst nehmen! Wer nahm und nimmt denn schon die unzähligen Beleidigungen der rkK gegen LGBTIs zur Kenntnis? Im Gegenteil: Wenn wir uns lautstark wehren, gilt das dann gleich als Aggression!

Nebenbei bemerkt: Wie hat die Kirche gejubelt, als JJ II. seine Parkinson-Erkrankung in aller Öffentlichkeit ertrug und er wurde als Heiliger dargestellt und schließlich auch 'zur Ehre der Altäre' erhoben. Nun macht B XVI. das Gegenteil und es wird als genauso toll dargestellt. Ist das Ganze etwa wieder ein PR-Trick, um von denn eigentlichen Problemen abzulenken?


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