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  • 13.02.2013           10      Teilen:   |

State of the Union Address

Obama verspricht Gleichstellung von schwulen und lesbischen Soldaten

Artikelbild
Die Rede von Obama am Dienstag bleibt vor allem wegen seines emotionalen Statements zur Frage der Waffen in Erinnerung.

In seiner Rede zur Lage der Nation erwähnte der US-Präsident Schwule und Lesben mehrfach. Doch bei der Durchsetzung der Versprechen ist er auf die Republikaner angewiesen.

US-Präsident Barack Obama ist in seiner Rede zum "State of the Union" am Dienstag mehrfach, teils indirekt, auf die Lage von Schwulen und Lesben eingegangen. So erwähnte er sie in einem Abschnitt zur Gerechtigkeit am Arbeitsplatz: "Es ist unsere unvollendete Aufgabe das grundlegende Versprechen, auf dem dieses Land fußt, wiederherzustellen: Die Idee, dass Du weiterkommen wirst im Leben wenn Du hart arbeitest und Deiner Verantwortung gerecht wirst. Egal, woher Du kommst, wie Du aussiehst oder wen Du liebst."

Presseberichten zufolge überlegt Obama derzeit, ein schon lange angekündigtes Antidiskriminierungsgesetz, das den Arbeitsbereich betrifft und auch Schwule und Lesben schützen soll, per Dekret in Kraft zu setzen, da Widerstand im Kongress droht. Es ist nicht das einzige Thema mit Konfliktstoff: So erwähnte der Präsident auch eine Überarbeitung des Gesetzes gegen Gewalt gegen Frauen, die am Dienstag im Senat verabschiedet wurde. Der Entwurf geht auch spezifisch auf LGBT ein und und sieht Fördermittel für Projekte gegen Gewalt gegen Lesben, Schwule und Transgender vor – Ergänzungen, die im von Repulikanern dominierten Repräsentantenhaus wieder wegfallen könnten.

Im Kongress könnte auch die "umfassende" Reform der Einwanderungsgesetze scheitern, wie Obama sie in der Rede erwähnte. Hier stören sich die Republikaner vor allem an einem Passus, der gleichgeschlechtlichen binationalen Paaren die gleichen Rechte bringen soll wie heterosexuellen.

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Einsatz für schwul-lesbische Armeeangehörige

Schwule und Lesben erwähnte Obama in der Rede ein einziges Mal direkt, in einem Absatz zur Verteidigung: "Solange ich Commander-in-Chief bin, werden wir alles tun was wir müssen, um die zu schützen, die ihrem Land im Ausland dienen. (…) Wir werden die Gleichbehandlung aller Armeeangehörigen sicherstellen und auch die gleiche Versorgungsleistungen für ihre Familien – homosexuell wie heterosexuell."

Das ist ein aktuelles Versprechen: Erst am Dienstag hatte das Pentagon bekannt gegeben, dass die Partner von gleichgeschlechtlichen Armeeangehörigen vermutlich ab Oktober ein Stück gleicher gestellt werden: Sie bekommen etwa kostenlose Rechtshilfe, einen Platz in Armee-Kindergärten oder können in Militärmaschinen mitfliegen. Allerdings werden sie in vielen Punkten weiterhin benachteiligt, etwa in der Frage der Krankenversicherung oder bei Wohnangeboten – der "Defense of Marriage Act" steht bislang dagegen.

Der aus dem Amt scheidende Leon E. Panetta sagte dazu, er bedauere, derzeit nicht mehr anbieten zu können, rechne aber mit einer baldigen vollständigen Gleichstellung, sobald das Bundesgesetz gegen die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren wegfällt. Die von Obama versprochenen Versorgungsleistungen sind ohne Abschaffung des Gesetzes nicht möglich. (nb)

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Tags: usa, barack obama, militär
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Reaktionen zu "Obama verspricht Gleichstellung von schwulen und lesbischen Soldaten"


 10 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
13.02.2013
13:29:36


(+4, 6 Votes)

Von Fernsehnacht


Anschließend gab es noch eine Art Latino-FDP

Link zu www.sueddeutsche.de


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#2
13.02.2013
13:44:10


(+4, 6 Votes)

Von bengt
Antwort zu Kommentar #1 von Fernsehnacht


Das Kind seiner Klasse ....

" KubanerInnen hingegen sind eine kleine, administrativ privilegierte Minderheit: Wenn sie es auf das US-Territorium schaffen, bekommen sie problemlos Aufenthaltsgenehmigungen." (TAZ)

...arbeitete auch schon mit gefälschtem Kuba-Titel:

"Für seine politische Vita hat Rubio seine Familiengeschichte jahrelang gefälscht. Bis 2011 sprach er von sich als einem Sohn von Exilierten und vor dem Castrismus Geflohenen. Als die Washington Post 2011 aufdeckte, dass die Rubios ihr heimisches Kuba tatsächlich schon unter Diktator Fulgencio Batista verlassen hatten, behauptete Rubio, er habe Jahreszahlen verwechselt. Dass er gegenwärtig dennoch so hoch gehandelt wird, zeigt, wie schlecht es um die Republikanische Partei steht." (TAZ)


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#3
13.02.2013
14:22:44


(-2, 4 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von bengt


""dass die Rubios ihr heimisches Kuba tatsächlich schon unter Diktator Fulgencio Batista verlassen hatten, ""..

Ich halte es nicht als "vorwerfbar" wenn eine Familie für sich entscheidet unter einer Diktatur in einem Land nicht mehr leben zu können..

Das Batista-Regime von Amerika´s Gnaden war sicher niciht besser als manche Auswüchse des Castro-Kommunismus, der sich zwischenzzeitlich soger in eine Art Erb-Monarchie verwandelt, denn die nächste Generation der Castro´s steht mit der Tochter von Bruder Raoul schon in den Startlöchern..

Gleichwohl sind Menschen wie Rubio die mit Unterstützung der "Tea-Party-Bewegung" gegen gleiche Bürgerrechte eintreten von Grund auf suspekt..


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#4
13.02.2013
14:37:39


(+2, 4 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


""Presseberichten zufolge überlegt Obama derzeit, ein schon lange angekündigtes Antidiskriminierungsgesetz, das den Arbeitsbereich betrifft und auch Schwule und Lesben schützen soll, per Dekret in Kraft zu setzen, da Widerstand im Kongress droht.""..

Obama sollte viel mehr per Dekret "am Kongress vorbei" Bürgerrechte ausbauen und zementieren..

Natürlich ist das nicht immer das Mittel der Wahl, aber gerade wenn Widerstände aus den konservativen Kreisen in Sachen Bürgerrechte unnötige Grabenkämpfe auslösen, die dazu führen das Menschen unnötig lange auf Rechte verzichten müssen, weil die Konservativen wie so oft eine "Verzögerungstaktik" fahren, in dem Wissen falsch zu handeln, und in naiver Rachehaltung, bockig, alles so lange wie nur irgendmöglich zu blockieren um des Blockieren Willens, dann muß Mann solchen Abgeordneten zeigen das Mann diese Gesinnung nicht toleriert..

Es geht den Konservativen in den USA seit langem nur noch darum die Menschen zu demütigen, und mit irrwitzigen "Reformen" hin zur "alten Tradition der rassenverfolgung" zu belästigen..

Das sie damit den "amerikanischen Traum" als freiestes Land der Welt Tag für Tag mehr demontieren und beschädigen, begreifen die konservativen und zumeist religiös verblendeten Eiferer nicht einmal..

Solchen Menschen kann Mann die Amerikanische Verfassung eigentlich nur um die Ohren hauen, bis sie sie Wort für Wort verinnerlichen..


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#5
13.02.2013
15:03:12


(+4, 6 Votes)

Von -hw-
Antwort zu Kommentar #2 von bengt


Witzig. Rubios Poland Spring! (Wojtya)

Vielleicht hätte er für katholische Latinos doch noch zu Bavarian Spring greifen sollen.

Link:
twitter.com/marcorubio/status/301541052949614593/p
hoto/1


"Offen ist auch, wie viel Gehör Rubio bei den Latinos finden kann. Die schon jetzt größte Minderheit in den USA, die rasant wächst, spricht zwar dieselbe Sprache wie seine Vorfahren, doch damit sind die Gemeinsamkeiten schon fast erschöpft. Die Vorfahren der meisten Latinos in den USA stammen aus Mexiko, gefolgt von weiter südlich gelegenen lateinamerikanischen Ländern.
Die meisten waren und sind bei ihrer Integration mit hohen Hürden konfrontiert. KubanerInnen hingegen sind eine kleine, administrativ privilegierte Minderheit: Wenn sie es auf das US-Territorium schaffen, bekommen sie problemlos Aufenthaltsgenehmigungen."

Link zu www.taz.de

Link zu www.huffingtonpost.com


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#6
13.02.2013
15:07:34


(+4, 6 Votes)
 
#7
13.02.2013
15:08:24


(+4, 6 Votes)

Von Loren
Aus Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)
Mitglied seit 02.11.2013


Wenn man sieht, wie beispielsweise Hollande (Frankreich), Cameron (GB) oder Obama (USA) mit der Gleichstellung von Lesben und Schwulen Politik machen und dann der Blick ins hiesige Kanzleramt schweift, könnte man -in Anlehnung an die Bewegung der Black Panther - zum Pink Panther mutieren.


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#8
13.02.2013
15:11:37


(+4, 6 Votes)
 
#9
13.02.2013
15:49:17


(+3, 5 Votes)
 
#10
13.02.2013
17:37:46


(+3, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Schade, daß das homophobe Republikanergesocks bei manchen Vorhaben von Obama im Kongreß die Mehrheit haben!


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