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  • 13.02.2013           12      Teilen:   |

Knapp ein Viertel dagegen

Umfrage: Keine besondere Zustimmung für homosexuellen Regierungschef

Vor Jahren wurde Klaus Wowereit mal als Kanzlermaterial angesehen. Derzeit ist die Frage nach einem homosexuellen Regierungschef ohne konkreten Hintergrund. - Quelle: abbilder / flickr / cc by 2.0
Vor Jahren wurde Klaus Wowereit mal als Kanzlermaterial angesehen. Derzeit ist die Frage nach einem homosexuellen Regierungschef ohne konkreten Hintergrund. (Bild: abbilder / flickr / cc by 2.0)

Nur 14 Prozent der Deutschen fände es gut, bekäme Deutschland einen schwulen Regierungschef oder eine lesbische Bundeskanzlerin. Immerhin 46 Prozent wäre es egal, 26 Prozent fänden es "schlecht", so das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa.

Eine ausländische Herkunft eines Kanzlers fänden sogar nur elf Prozent gut und 29 Prozent schlecht. Anlass für die Umfrage war die Debatte, ob die Bevölkerung mit der Herkunft von FDP-Chef Philipp Rösler ein Problem haben könnte. Hier ergab die Umfrage, dass 11 Prozent der Bevölkerung die Herkunft als problematisch ansieht, 79 Prozent nicht.

Allerdings glauben 22 Prozent, dass die vietnamesische Abstammung des FDP-Chefs die Wahlchancen der Liberalen verringert. Befragt wurden 1.047 Bundesbürger. (nb/pm)

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Tags: umfrage, bundeskanzler, homophobie
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Reaktionen zu "Umfrage: Keine besondere Zustimmung für homosexuellen Regierungschef"


 12 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
13.02.2013
17:24:16


(+2, 10 Votes)

Von Thorsten1
Aus Berlin
Mitglied seit 15.05.2012


Gegen bürgerlich schwule und gegen voll integrierte ausländische Politiker hat heutzutage kaum noch jemand etwas. Anders sieht es auch, wenn z.B. ein Mann arabischer Abstammung, der als Nachfolger von Wowereit gehandelt wird, nur "Migrantendeutsch" (isch, disch) spricht.


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#2
13.02.2013
17:49:56


(-1, 7 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Nur 14 % wollen einen schwulen Bundeskanzler oder eine lesbische Bundeskanzlerin - das ist noch ausbaufähig!


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#3
13.02.2013
18:17:34


(+2, 12 Votes)

Von TheDad
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Wen wundern diese Zahlen ?

Die Mehrheut der Bevölkerung ist allen Umfragen zum Trotz homophob und rassistisch..

Am liebsten wäre ihnen wohl nach dem Rücktritt Ratzingers als Papst seine unverzügliche Übernahme der Regierungsgeschäfte..

Obwohl im Einzelnem gefragt viele angeben gegen Missbrauch und Armut, vor allem bei Kindern zu sein, für die Hilfe bei Hunger und Elend in der Welt zu spenden, und Diktatoren notfalls mit Gewalt aus dem Amt zu jagen, sind nur 50.000 Menschen hierzulande Mitglied in einer Kinderschutzorganisation..

Mehr als 800.000 Menschen engagieren sich dagegen für die Rechte von Tieren..

So lange dieses Missverhältnis besteht kann Kindesmissbrauch in all seinen Formen nicht wirklich wirksam bekämpft werden, alleine schon wegen des eklatanten Unterschiedes in der Fiananzierung der Aufgaben..

Im eigenem Land hetzt mann gegen Hartz IV-Empfänger als Sozialschmarotzer, geht achtlos am bettelnden Obdachlosen vorrüber, und neidet den Armen selbst die Tafeln, wo gespendete Lebensmittel die sonst überwiegend verrotten würden, kostenlos an Bedürftige verteilt werden..

Nebenbei reagiert die Mehrheit mit Abscheu auf Horden von Schülern die die Sitzplätze in den mittäglichen Straßenbahnen blockieren, während Mann selbst den Arsch für die schwangere Frau oder den gehbehinderten alten Mann nicht hoch kriegt..

Das ist tägliche Realität in allen Städten der Republik..

Die Mehrheit der Bürger hat in ihrem Leben noch nicht einen Blick in die Verfassung getan, erwartet aber von Migranten beim Abfragen vor der Einwanderungskommission das fehlerfreie Aufsagen der Präambel, Spezialwissen um das Wahlverfahren des Bundespräsidenten, oder gar einen Eid auf die Verfassung abzulegen, die sie selbst nicht kennen, und die ihnen ansonsten ziemlich egal ist, wenn es darum geht Minderheiten mit völlig abstrusen "Meinungen" und wild zusammengeschusterten Erklärungen christlich dominierter Weltbilder zu unterdrücken und völlig normale Rechte vorzuenthalten..

Es ist uninteressant ob der nächste Kanzler wieder eine Frau ist, schwul, aus Hamburg oder Vietnam stammt, oder vielleicht sogar eine verpartnerte Lesbe mit vier eignen Kindern und einer Geliebten nebenher..

Wir brauchen eine/n Kanzler/in der/die regiert und endlich damit Schluß macht den Mangel zu verwalten indem er/sie durch die EU jettet, nett lächelt, und die Kohle aus dem Fenster schmeißt, als hätten wir eine unerschöpfliche Quelle wie einen Goldstücke scheißenden Esel im Keller..

Wir brauchen eine Regierung die der Bevölkerung klar macht das die Verfassung nicht weiter "verbogen" werden darf, und das Gleiche Rechte für ALLE unabdingbar für die Freiheit ALLER Bürger in diesem Land sind..

Wir brauchen eine Regierung die den Schergen im Vatikan den Stinkefinger zeigt wenn sie sich wieder in die INNEREN ANGELGENHEITEN des Staates einmischen, und den Kirchen unverzüglich alle Privilegien und Sonderrechte streicht, damit sie endlich lernen wie Mann sich hier benimmt..

Religionsfreiheit bedeutet einerseits sehr richtig das jeder seiner selig werden darf, andererseits aber ebenso, das jeder das Recht hat von KEINER dieser Religionen belästigt zu werden, und damit FREI von ihnen zu sein..

Frei zu sein UND Gleiche Rechte wie alle zu haben ist eine Erfahrung die die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung noch machen muß, zumal sie diese Vorstellung noch nicht einmal in ihren Köpfen verinnerlicht haben..


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#4
13.02.2013
18:46:23


(+4, 6 Votes)

Von -BC-


Also ich freue mich, dass es 46% egal ist!

Mir ist das auch total egal! Und wenn mir jetzt jemand hier kommt, das würde alles besser machen usw.: Ich möchte einfach nicht, dass ein Dummdepp die Führung übernimmt, nur weil mir seine / ihre sexuelle Orientierung zusagt...

Ich möchte jemanden, der / die das Amt gut ausübt (und im Bezug auf Minister und Präsidenten: eine ganze Legislaturperiode lang, bitte!).

Nehme ich jetzt zu den 46% "egal" noch die restlichen 14% hinzu, denen es anscheinend SO egal ist, dass es ihnen nicht mal mehr "egal" ist und sie sich enthalten, habe ich 60%, denen es nicht auf die Orientierung ankommt... DAS ist doch mal ein schönes Ergebnis

P.S. Nein, ich meine oben natürlich nicht, dass Schwule und Lesben alles Dummdeppen sind


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#5
13.02.2013
20:53:59


(+2, 8 Votes)

Von Katrin
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Antwort zu Kommentar #3 von TheDad


Wir brauchen keinen starken Kanzler(rin). Wir brauchen nur einen der seine Arbeit macht.


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#6
13.02.2013
21:47:03


(+3, 5 Votes)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #5 von Katrin


Habe ich da irgendetwas von "stärke" geschrieben ?

Bei mir ist jemand der seine Arbeit macht, jemand der regiert, und sich nicht von Lobbyisten aus der eigenen Partei auf der Nase herumtanzen läßt, und dabei vergessen macht, das er neben einem Koalitionsvertrag, den er nicht erfüllt, einen Arbeitsauftrag aus dem Grundgesetz hat, der völlig ignoriert wird..

Aber hübsch sind die roten Kästchen trotzdem..

Da fällt mein Kommentar so richtig schön in´s Auge..


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#7
13.02.2013
22:49:02


(+1, 3 Votes)

Von dem kapital
Antwort zu Kommentar #5 von Katrin


Wir brauchen nur einen der seine Arbeit macht."

machen sie doch!

Bild-Link:
Funktionale_Einkommensverteilung_a_1991-2010.gif


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#8
13.02.2013
22:54:40


(0, 4 Votes)

Von alexander
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Antwort zu Kommentar #6 von TheDad


ich gebe dir nur allzugern recht, zu beiden kommentaren !
im übrigen ist mir die sexuelle präferenz eines kanzlers/in völlig schnuppe, ich wollte ja nicht mit ihm oder sagar ihr, wie sagt man doch noch gleich ...???? ah ja, gemeinsam früstücken !!!


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#9
13.02.2013
23:04:33


(+2, 4 Votes)

Von KathiGr
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Antwort zu Kommentar #4 von -BC-


Da kann ich dir nur zustimmen. Ich zähle mich auch zu den 46 %, denen die sexuelle Orientierung des Bundeskanzlers völlig egal ist. Ich will schließlich vom Bundeskanzler regiert werden, und nicht gef*ckt werden. Daher kommt es mir nur auf dessen politische Ansichten und Fähigkeiten an.

14 % fänden es gut.
46 % wäre es egal.
26 % fänden es schlecht.
14 % keine Antwort

Mich stören die 14 %, die es gut fänden, fast genauso sehr wie die 26 %, die es schlecht fänden. Ein homosexueller (oder bisexueller) Politiker darf wegen seiner Orientierung weder benachteiligt noch bevorzugt werden. Darum geht es schließlich bei Gleichberechtigung.


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#10
14.02.2013
00:29:37


(+4, 4 Votes)

Von fink


dass die homosexuelle orientierung eines politikers (genauer gesagt: dessen eigener umgang damit) emanzipatorische ideale sogar massiv schädigen kann, das hat leider unser außenministerdarsteller mehr als ausreichend bewiesen. sowas braucht die queere welt sicher nicht noch mal.


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