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  • 14.02.2013           35      Teilen:   |

Erneuter Zensur-Vorwurf

Facebook stellt Homo-Paare vor, löscht Bareback-Seite

Artikelbild
Auch Shannon und Ally lernten sich über Facebook kennen.

Zum Valentinstag präsentiert das Netzwerk Paare, die sich über die Seite kennenlernten. Aber nicht jede Form des Kennenlernens ist willkommen.

Die offizielle Facebook-Seite für Schwule und Lesben, LGBTQ@Facebook, stellt in diesen Tagen anlässlich des Valentintstages gleichgeschlechtliche Paare vor, die sich über das soziale Netzwerk kennenlernten. Zuvor hatte es die Leute gebeten, ihre Stories einzuschicken.

Präsentiert werden etwa Andrea und Carissa, die die Tristheit ihrer anfänglichen Fernbeziehung mit gegenseitigen Facebook-Messages auflockerten. Inzwischen sind sie verheiratet und erwarten eine Tochter. Auch Keith und Gabriel sind inzwischen verheiratet, nachdem sie sich über die Kommentierfunktion des Netzwerkes kennenlernten.

In der Beschreibung von LGBTQ@Facebook heißt es, Facebook engagiere sich "im Aufbau eines Umfeldes, in dem Leute ihr echtes Selbst sein können und ihre unterschiedlichen Hintergründe, Erfahrungen, Perspektiven und Ideen teilen können."

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Bareback-Community gelöscht

In der Facebook-Community "Bareback" wurden User zum Kennenlernen vorgestellt
In der Facebook-Community "Bareback" wurden User zum Kennenlernen vorgestellt

Die Vielfalt hat, wie so oft bei Internet-Diensten, die das freie Internet durch ein eigenes Netzwerk ersetzen wollen, allerdings ihre Grenzen: Am Mittwoch sperrte Facebook nach einem Medienbericht eine Seite, die Infos und ein Kennenlernforum zum Thema Bareback bot.

Facebook-Richtlinien verbieten Pornographie und teilweise auch Nacktheit (dazu heißt es schwammig, man lege "Grenzen für die Darstellung von Nacktheit fest"). In der Vergangenheit wurden immer wieder mal harmlose Bilder gelöscht, etwa das Hochzeitsfoto eines schwulen Paares, und Seitenadmins vorübergehend gesperrt.

Es gibt keine Hinweise, dass die Bareback-Seite, die über 20.000 Follower hatte und nur für (nach eigenen Angaben) Über-18-Jährige zugänglich war, Pornographie bot. Allerdings wurden Pornos besprochen und User vorgestellt, mit denen man Kontakt aufnehmen konnte. Alles hatte eher einen sexuellen Charakter – die von Facebook so umworbene Suche nach einem Ehepartner stand jedenfalls nicht im Vordergrund.

Das LGBT-Portal "Queerty" hatte die Seite am Dienstag zum Thema gemacht und geradezu um eine Sperrung gebeten: "Es gibt nichts fragwürdiges über eine Seite für HIV-positive Männer, aber wir sahen da nichts über HIV und AIDS außer auf der Info-Seite." Sie ermutige stattdessen zu ungeschütztem Sex. "Wenn man bedenkt, wie puritanisch Facebook bei anderen Themen ist, sollte es dann einer solchen Seite den weiteren Betrieb erlauben? Unser Gefühl sagt Nein – Facebook hat immer wieder klar gemacht, dass es ein familienfreundlicher Raum ist, kein Ort für schnelle Dates."

Bareback, also der ungeschützte Geschlechtsverkehr, wird seit Jahren vor allem von Medien, aber auch von Teilen der Szene verteufelt. Ursprünglich war es ein Trend allein unter HIV-positiven Männern. In den letzten Jahren hat die Forschung gezeigt, dass HIV-positive Personen bei erfolgreicher Therapie nicht infektiös sind. Zugleich stieg bei HIV-negativen Männern die Bereitschaft und Lust, ungeschützten Sex mit Partnern mit unklarem HIV- und Therapiestatus zu haben. (nb)

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Tags: facebook, zensur, bareback
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Reaktionen zu "Facebook stellt Homo-Paare vor, löscht Bareback-Seite"


 35 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
14.02.2013
12:17:26


(-2, 10 Votes)

Von FOX-News


Ist ok, dass Facebook die Barebackseite löscht. Meine Güte, wozu gibt es Gayromeo und den ganzen anderen Mist.


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#2
14.02.2013
12:27:21


(+6, 8 Votes)

Von fink


ist eigentlich "james franco has no gag reflex" (aktuell auf queerty.com) eine "familienfreundliche" schlagzeile?

und hilft es dem bemühen um akzeptanz, die dumme bigotterie der gesellschaft unkritisch nachzuäffen?


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#3
14.02.2013
12:38:04


(+2, 6 Votes)

Von Guy Fawkes


Farcebook!?

Selbst schuld wenn man da dabei ist!


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#4
14.02.2013
13:12:27


(+6, 10 Votes)

Von Same old sh*t


Es gab mal Zeiten, da wollten Schwule gerade nicht "familienfreundlich" sein, sondern vielmehr dazu beitragen, dieser "Keimzelle" der bürgerlichen Gesellschaft und all ihrer Unterdrückungsverhältnisse die Grundlage zu entziehen. Muss lange her sein.


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#5
14.02.2013
13:48:14


(0, 8 Votes)

Von Gast


Herzlichen Glückwunsch zum Valentinstag
Macht Euch einen schönen Tag und bietet Eurem Freund was schönes. Romantisch Essen gehen ist immer eine gute Option.
Denkt an die armen Seelen die Alleine sind und die von Bett zu Bett hüpfen müssen weil sie keinen festen Partner haben den sie innig lieben.
Sobald die Ehe geöffnet ist werde ich mit meinem Verlobten in den Hafen der selbigen einlaufen.
Bussi und liebe Grüße vom Tommy.


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#6
14.02.2013
13:54:35


(+4, 8 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von Gast


""die von Bett zu Bett hüpfen müssen weil sie keinen festen Partner haben den sie innig lieben. ""..

Oder :
die von Bett zu Bett hüpfen KÖNNEN weil sie keinen festen Partner haben..

Ich bin seit vielen Jahren glücklicher Single..

Trotzdem bin ich vehement für die Gleichstellung..
Es geht ja nicht nur darum Heiraten zu wollen, sondern vor allem auch darum es zu können..

Alles andere sind persönliche Entscheidungen..


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#7
14.02.2013
14:59:21


(-3, 7 Votes)

Von carolo


> In den letzten Jahren hat die Forschung
> gezeigt, dass HIV-positive Personen bei
> erfolgreicher Therapie nicht infektiös sind.

Klar doch. Russisches Roulette ist ja auch völlig harmlos, wenn man eine Position erwischt, in der gerade keine Patrone steckt.

Spätestens hier jedoch...

> Lust, ungeschützten Sex mit Partnern mit
> unklarem HIV- und Therapiestatus zu haben

...würde ich als Betreiber so eine Seite auch sperren, statt dabei zu helfen, für solchen Schwachsinn auch noch Reklame zu machen.


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#8
14.02.2013
15:29:06


(+2, 6 Votes)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #7 von carolo


Über 90 % der Heten, egal ob sie sich in irgendwelchen Foren, Datingportalen oder sonstigen "Bagger-Clubs", Swinger-Clubs, FKK-Villen treffen und zusammentun, betreiben BAREBACKSEX
und KEINER verliert ein Wort darüber, was sie treiben, und welche Viren und Bakterien sie untereinander austauschen und verbreiten..

Handelt es sich um Schwule, die gleichgesinnte suchen, um sich lustvoll zu vergnügen, UNTERSTELLT Mann ihnen SOFORT die Gefährdung der VOLKSGESUNDHEIT..

Die Perfidität mit der Facebook & Co da agieren ist schon kaum noch zu übertreffen..

Ich kenne KEINE Hetenkontaktseite auf der deutlich darauf hingewiesen wird, das Bareback ein Risikobehaftetes Sexualverhalten darstellt, aber hunderte Schwule Seiten in denen das immer wieder klar dargestellt wird..

DARAN sollten Anbieter wie Facebook & Co und die vielen, vielen Dating-Portale einmal arbeiten, bevor sie mit dem Finger auf den roten Knopf zum Abschalten schwuler Seiten drücken, wo es nicht nur um Sex an sich, sondern auch um den Austausch von Erfahrungen, oder einfach nur um unliebsame Bildchen geht..

Diese "Zensur" ist eine Form von Diskriminierung die niemandem zusteht..

Bareback ist ein risikoreiches Sexualverhalten, unbestritten, aber es wird auch niemand gezwungen dazu..

Auch die Heten nicht, die neben der vermeintlich sicheren Pille zur Empfängnisverhütung gerne öfter auf ein Kondom zur Einschränkung der Verbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten wie Tripper, Syphillis und vor allem Gebärmutterhalskrebs auslösende Pappilloma-Viren zurückgreifen dürfen..


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#9
14.02.2013
15:48:30


(+4, 6 Votes)

Von schwuler Single
Antwort zu Kommentar #5 von Gast


Nur zu du glücklicher Verlobter.
Aber Vorsicht mit Überraschungen...Nicht das er dich für einen Einbrecher hält


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#10
14.02.2013
16:41:28


(+3, 5 Votes)

Von alexander
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tja, es gibt halt immer wieder geile ficker, die lieber auf den namen des partners verzichten, aber nie auf den gummi !!!
die schwule "safe-hysterie" artet immer mehr in bigotterie und doppelmoral aus.
oft dient der "gummi" nur als entschuldigung, für die persönlich "fragwürdige" rumvögelei !

wie wäre es denn mal wieder mit persönlichem kennenlernen und bei entstehender freundschaft, erstmal, über sex zu reden und dann zu entscheiden wie man in der praxis verfahren möchte, oder "muss"? allerdings ist hier ehrlichkeit und vertrauen die absolute voraussetzung, es scheint eher daran zu hapern !

aber grundsätzlich muss jeder für sich entscheiden können, wie er damit umgeht, da hilft auch keine bevormundung durch irgendwelche "mainstream grüppchen"!


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