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Lepa Mlađenović (Bild: Heinrich-Böll-Stiftung, Biliana Rakočević / flickr / by-sa 2.0)

Die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung zeichnet am 1. März die serbische Feministin und LGBT-Aktivistin Lepa Mlađenović mit dem Anne-Klein-Frauenpreis aus. Der Preis wird in Berlin im Rahmen eines Festaktes zum zweiten Mal verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert.

"Der Anne-Klein-Frauenpreis will mit der Preisvergabe ein politisches Signal gegen Homophobie in Serbien und vielen anderen Ländern der Welt setzen und in praktischer Solidarität die Arbeit von Lepa Mlađenović und ihrer serbischen Mitstreiterinnen für die Rechte von Lesben unterstützen", erklärte Barbara Unmüßig vom Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie ist zugleich Juryvorsitzende.

"Lepa Mladenovic ist eine herausragende Persönlichkeit, die politischen Mut und Intellektualität miteinander verbindet. Sie kombiniert konkrete Beratungsarbeit für traumatisierte Frauen mit politischer Interessenvertretung und wissenschaftlicher Arbeit", lobt Unmüßig. "Lepa Mlađenović begibt sich immer wieder in große Gefahr. Es braucht Furchtlosigkeit, sich in Serbien für die Rechte homosexueller Menschen einzusetzen. Massive Diskriminierungen und Anfeindungen durch weite Teile der Bevölkerung und den Staat gehören dort zu den Alltagserfahrungen homosexueller Menschen."

Mlađenović ist Aktivistin und Mitbegründerin vieler Organisationen und Netzwerke, darunter der serbischen Friedensorganisation "Frauen in Schwarz", ebenso wie von Arkadia und Labris, zwei Organisationen für Lesbenrechte, deren Sprecherin sie auch ist. Ein Portrait der Aktivistin findet sich auf der Webseite der Stiftung. (nb/pm)