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Kommentare zu:
Katholisches Pflegeheim weist schwulen Rentner ab


#1 lucdfProfil
  • 15.02.2013, 11:23hköln
  • Aus Prinzip würde ich nicht meine Kinder in eine konfessionelle Schule schicken. Ich würde nie in ein katholisches Krankenhaus gehen und noch weniger in einem katholischen Altersheim meinen letzten Lebensabschnitt verbringen. Klar sind die Katholen schwulenfeindlich und gerade deshalb sollte man diese Institution nicht unterstützen. Ein bisschen konsequent sollte man schon sein.
    Bleibt das Problem eines Unfalles. Wenn man verunglückt, kann man das kaum entscheiden und der Rettungswagen ist dazu verpflichtet, einen zum nächsten Krankenhaus zu fahren, ob es konfessionell ist oder nicht. Da müsste der Gesetzgeber sich etwas einfallen lassen.
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#2 maaaartinAnonym
  • 15.02.2013, 11:29h
  • wie lange will man denn religionsgemeinschaften für die zurverfügungstellung billigen arbeitspersonals (den großteil bezahlt doch eh der staat und damit wir mit unseren steuern) noch sonderrechte zur diskrimminierung gewähren?
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#3 luxuriaAnonym
#4 ChristineAnonym
#5 AdopteurAnonym
#6 -hw-Anonym
#7 Thorsten1Profil
  • 15.02.2013, 11:49hBerlin
  • Als emanzipiert schwuler Mann sollte man weder in eine katholische noch in eine evangelische Einrichtung gehen, sondern in eine städtische.
    In einer katholischen Einrichtung ist die Leitung eher abweisend während das Personal durchaus offen und freundlich sein kann. In evangelischen Einrichtingen ist es oft genau umgekehrt: Dort ist die Leitung offen und liberal, aber das Personal besteht oft aus "wiedergeborenen" Evangelikalen, die den Bewohnern das Leben vermiesen kann.
    Also: Immer in eine städtische Einrichtung!!!
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#8 finkAnonym
  • 15.02.2013, 11:53h
  • "er bedaure es, wenn sich Schaffner "diskriminiert gefühlt habe"."

    da ist sie wieder: die umdeutung unleugbarer diskriminierung zu einer reinen überempfindlichkeit des opfers. man sollte den geschäftsführer mal kräftig ohrfeigen und dann sagen, man bedaure es, wenn er sich "angegriffen gefühlt" habe.

    wenn die rkk so gerne autonom über ihre einrichtungen entscheidet, dann soll sie diese einrichtungen auch autonom finanzieren.

    es wird wirklich höchste zeit, diese frage auf die politischen agenden zu stellen und auch bei den parteien änderungen einzufordern!

    ich hoffe ja, dass die presse das thema "arbeitgeber kirche" nicht nur wegen des vergewaltigungfalles neulich kurzzeitg behandelt, sondern dass daraus endlich eine größere diskussion entsteht.
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#9 hypathiaProfil
  • 15.02.2013, 12:01hBaden
  • Es ist zu schön!
    Mit jedem Aufreger und Skandälchen von seiten der Kirchen werden mehr Menschen sich veranlasst sehen das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien zu unterschreiben.
    Hoffentlich kommen bis zum 15.April noch viele dieser katholisch-christlichen Nächstenliebe-Beweise an die Öffentlichkeit.

    www.kirchen-privilegien.at
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#10 Dennis
  • 15.02.2013, 12:05h
  • Antwort auf #8 von fink
  • Wenn es einen Gott gibt . . . .

    Vor Gott sind alle Menschen gleich. Ein solches Verhalten eines "auf christliche Werte wie u.a. Nächstenliebe" geführten Altenpflegeheimes ist an Heuchelei nicht mehr zu überbieten. Es ist würdelos und Menschen verachtend.

    Hier sollte man erwägen (ein Anwalt) ob ein solches Verhalten nicht gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Antidiskriminierungsgesetz verstößt und ggf die entsprechende Schritte einleitet.
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#11 sankt martinAnonym
#12 Wyndakyr
  • 15.02.2013, 12:28h
  • Der Laden sollte (wie auch die Krankenhäuser, die vor einer Weile vergewaltigte Frauen abgewiesen haben) entschädigungslos enteignet und die für die entsprechenden Fälle verantwortlichen Leute fristlos gefeuert werden.

    Vielleicht sollte man das am besten gleich mit ALLEN katholischen Einrichtungen machen und sie in eine Art neue Treuhand überführen, unter der sie -sich an geltende Antidiskriminierungsgesetze haltend- weitergeführt werden.
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#13 DavidJacobEhemaliges Profil
  • 15.02.2013, 12:36h

  • Vor zwei Jahren war ich in einer Reha. Das Haus war auch ein katholischer Stift. Meine dortige Therapeutin hat mir kurz vor meiner Abreise gesagt, ich hätte ja diese komische, unnatürliche Neigung (meine Sexualität) mit der ich mich doch auseinandersetzen solle. Als ich mich damit an die Leitung wenden wollte, hat man mich immer abgewiesen.
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#14 andiAnonym
  • 15.02.2013, 12:46h
  • Sag' mal, Fink, stimmt das, dass Du kirchlicher Mitarbeiter bist? Warum schimpfst Du dann hier nur anonym herum, anstatt zu kündigen und auszutreten?
    Kannst Du noch in den Spiegel schauen?
    Solche Leute sind mir die liebsten!
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#15 finkAnonym
#16 KlabauterAnonym
  • 15.02.2013, 13:06h
  • sag mal andi, wie stellst du dir das denn vor? arbeitsplätze liegen nicht "wie sand am strand" in der landschaft rum und manchmal muss man lange, lange auf eine neue arbeitsstelle warten!
    wo bleibt denn der protest aller hier? nur gemeinsam sind wir stark!
    ich habe mein schreiben an die bischofskonferenz fertig! es ist freundlich und sachlich aber bestimmt abgefaßt...
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#17 TjoarAnonym
  • 15.02.2013, 13:17h
  • Jetzt können wir gespannt sein, ob die Abweisung eines schwulen Mannes durch eine katholische Institution deutschlandweit die hohe Diskussionswelle auslöst wie die Abweisung einer heterosexuellen Frau ( der Fall mit der Pille) durch eine katholische Institution.
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#18 stephan
  • 15.02.2013, 13:22h
  • Ja, so sind sie, die Katholiken!

    Alle sozialen Dienste an sich reißen wegen Knete und Einfluss und dann nicht fähig ohne herabsetzende Diskriminierung ihre Pflicht zu erfüllen!
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#19 lucdfProfil
  • 15.02.2013, 13:32hköln
  • Der deutsche Staat versagt, indem er den konfessionellen Einrichtungen immer mehr soziale Aufgaben überträgt und sich deengagiert. Das scheint für ihn billiger zu sein. Wollen wir das mit allen Konsequenzen? Ich ganz bestimmt nicht! Ich weiss aber nicht, ob die SPD und die Grünen in der Sache sehr zuverlässig sind. Und von der CDU weiss man leider, was man zu erwarten hat.
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#20 holladiewaldfeeAnonym
  • 15.02.2013, 13:44h
  • Antwort auf #18 von stephan
  • "Cross-Border-Leasing"?
    Privatisierungsorgien?
    Kommunen in der Schuldenfalle?

    "Vom 7. Mai 2003 datiert ein Antrag der Fraktionen SPD und Bündnis90/Die Grünen.

    "..Antrag
    der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
    Finanzplatz Deutschland weiter fördern
    Der Bundestag wolle beschließen:
    Der Deutsche Bundestag stellt fest:
    Erfolgreiche Finanzplatzförderung
    Die Bilanz der Finanzmarktförderungsgesetzgebung in Deutschland fällt positiv aus. In den vergangenen Jahren hat die Bundesregierung eine Reihe von
    wichtigen Initiativen und gesetzgeberischen Maßnahmen auf den Weg gebracht, die die Position Deutschlands unter den führenden Finanzplätzen Europas gestärkt haben.
    [...]
    Berlin, den 7. Mai 2003
    Franz Müntefering und Fraktion
    Katrin Göring-Eckardt, Krista Sager und Fraktion .."

    Drucksache 15/930"

    "Alle sozialen Dienste an sich reißen wegen Knete und Einfluss und dann nicht fähig..."

    Evangelische, katholische oder ökumenische Verschwörung?
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#21 sanscapote
  • 15.02.2013, 13:47h
  • Deutschlandweit:

    Konfrontation aller Parteien mit dem Vorkommnis und Forderung Trennung Staat - Kirche.

    Keinerlei Steuergelder mehr fuer kirchliche Einrichtungen.

    Konfrontation aller Redakteure der oeffentliche-rechtlichen Fernsehanstalten sowie der Privatsender mit diesem skandaloesen Verhalten des Muenchner Kr.......stift grrrrrrrrr

    Wir schreiben direkt an das Stift und protestieren!
    info(at)kreszentia-stift.de
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#22 GastkommentarAnonym
  • 15.02.2013, 13:59h
  • Eigentlich sollte ich meine Zeit nicht damit verschwenden, die Vorgehensweise verschiedener katholischer Einrichtungen zu kommentieren.

    Das spontane Gefühl sagt ja mittlerweile, kenn ich schon, hätte ich (bei allem was sonst noch so aus der Ecke kommt) eh nicht anders erwartet.

    Ich bin selber kein Christ, habe aber durchaus (interessehalber) die Bibel gelesen:

    Liebe Schwestern:

    Nächstenliebe? Fehlanzeige!

    Gleichbehandlung? ebenfalls!

    Sie sind in meinen Augen würdige Nachfolger der Pharisäer, die sich für etwas besseres halten,während Ihr Heiland sich grade mit Ausgegrenzten besonders umgeben hat.

    Christlich ist es m.E. allen Menschen die Hilfe zukommen zu lassen, die sie brauchen-wirklich ALLEN! Eine besondere Übung ist es, grade für die Menschen einzuspringen, die nicht sind, wie man selber (ist anstrengend, ich weiss-aber kein Grund aufzugeben!)

    Ich denke, Sie vertossen da eklatant gegen Kernaussaugen des neuen Testamentes, das sie ja so gerne vor sich her tragen....lesen und verstehen könnte helfen!

    Ich will zwar nicht langweilen, aber grade noch einmal zwei Zitate aus dem Zeitungsartikel:

    "Dass da die ein oder andere Unsicherheit besteht, ist normal", so Poka gegenüber der "tz".

    2013? in einem zivilisierten Land? In einer Großstadt wie München? Ich bitte Sie, das meinen Sie nicht wirklich ernst, oder?

    (...) und er bedaure es, wenn sich Schaffner "diskriminiert gefühlt habe".

    "diskriminiert gefühlt habe?" aha....dann hat wohl der Lebensgefährte da was falsch verstanden?

    Ich denke, es gibt schon so etwas wie subjektive Diskriminierung (die durch Missverständnisse erlebt wird)- wenn die Aussage allerdings so stimmt wie zitiert, dann ist die Diskrimninierung objektiv nachweisbar, und das ist widerlich, egal wie sich das "Opfer" dabei gefühlt hat.

    Woran ist Ihnen denn nun gelegen? Schlechte Presse zu vermeiden?

    Haben Sie, sehr geehrter Herr Poka denn wirklich gedacht, der entsprechende Herr könnte noch bei Ihnen einziehen, wenn er auch nur etwas Selbstachtung hat? Wie ein geprügelter Hund zu seinem Herrchen kriechen und Ihnen danken, das Sie ihn doch aufnehmen?

    Da hilft nur "mit den Füssen" abstimmen, der Markt der Pflegeeinrichtungen ist ja nun groß.

    Wo es gesetzlich möglich ist, Geldhahn zudrehen.

    und natürlich solche Einrichtungen "outen", damit man weiss, mit wem man es zu tun hat!
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#23 scienceAnonym
#24 Dennis
  • 15.02.2013, 14:13h
  • An Frau Gabriele Port Leiterin des Pflegedienstes:
    Sehr geehrte Frau Port

    Als Mensch wie auch als Sohn und Betreuer einer Mutter die seit 2 Jahren in einem Heim ihren Lebensabend verbringt bleibt mir nur eines zu sagen:

    Ein solches Verhalten eines auf christliche Werte wie Nächstenliebe geführten Altenpflegeheimes ist nicht nur würdelos, respektlos und Menschenverachtend sondern im Kontext zu Ihrem Leitbild auf das Sie sich berufen Was ihr einem meiner Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan (vgl. Mt 25) an Heuchelei nicht mehr zu überbieten.

    aus meinem Blog alivenkickn.wordpress.com
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#26 meinlieberherrAnonym
#27 doktorProfil
#28 TheDadProfil
  • 15.02.2013, 16:21hHannover
  • Antwort auf #3 von luxuria
  • Das ist völliger Quatsch..

    Auf "Leistungen" zu verzichten die von den Tochtergesellschaften der Holding Diakonie und der Holding Caritas als Konzernmütter mit Milliardenumsätzen auf Kosten der Allgemeinheit erwirtschaftet werden, ist denkbar einfach :

    Mann geht nicht in eines deren Krankenhäuser, Kliniken, Kindergärten, Pflegeheime oder sonstiger Einrichtungen..

    Mann kann all diese Dienstleitungen ebenso von staatlichen Einrichtungen und Privaten Trägern erhalten..

    Und es kostet nicht einen müden Cent mehr..

    Menschen die unbedingt auf dem Land leben wollen, wo es in den Gemeinden angeblich vielfach keine Ausweichmöglichkeit gibt, müßen sich die Frage stellen, und gefallen lassen :

    Was hindert Dich daran, an den bestehenden Verhältnissen etwas zu ändern, und z.B einen privaten Kindergarten zu gründen, oder schlichtweg woanders zu wohnen ?

    Das gilt auch für die "letzte" Wohnung des Leibes..

    Das Verhalten der Pflegedienstleitung im vorliegendem Fall ist unverschämt und rassistisch..

    Würde die Frau Port den dort beschäftigten Schwestern auch im Falle eines dunkelhäutigen Mitbürgers die "Frage" stellen, ob sie zur Pflege bereit seien ?
    Oder eines Juden ?
    Oder eines palästinensischen Muslimen ?
    Einer transidentischen Frau ?
    Einer Großmutter die bei einer Hüftgelenksplastik durch verseuchte Blutkonserven mit HIV oder HEP infiziert wurde ?

    Ich glaube, kaum..

    Aber ein schwules Paar, mit einer beachtlichen Lebensleistung in ihrer Partnerschaft..

    Da muß Mann erst mal nachfragen, ob Frau Schwester zur Ableistung ihrer vertraglich zugesicherten Arbeit bereit ist ?

    Meiner Meinung nach gehören diese Schwestern allesamt gekündigt, und das Pflegheim geschloßen..

    Es kann danach von einem anderem Träger wieder eröffnet werden, mit Personal das in der Lage ist ihrem Berufsbild gerecht zu werden, was im übertragenem Sinne des Hippokratischen Eides von jedem Arzt verlangt wird :

    Jedem Menschen ohne Ansehen der Person zu helfen,

    oder nach der Genfer Deklaration des Weltärztebundes, in dem es genauer heißt :

    ""Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.""..
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#29 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.02.2013, 16:27h
  • Die Abweisung des Rentners ist ein triftiger Grund dafür, daß Deutschland endlich ein säkulärer Staat werden muß!

    Das Pflegeheim hat mit seiner Entscheidung seine menschenverachtende Fratze enthüllt!
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#30 MeineFresseAnonym
  • 15.02.2013, 16:31h
  • Kann mir mal jemand erklären, wieso es überhaupt religiöse Krankenhäuser, Pflegeheime und sonstige öffentliche Einrichtungen gibt?
    Jeder Mensch sollte das gleiche Recht auf Behandlung/Unterbringung haben.
    Also, einfach jedes "katholisch" oder "evangelisch" aus dem Namen streichen, die SOnderrechte im Arbeitsrecht der Kirche streichen und jeden auf die Strasse setzen, der damit ein Problem hat.
    Es gibt genügend konfessionslose oder tolerante Fachkräfte die die feriwerdenden Stellen gerne übernehmen.

    Und ausser den Namen zu stellen und die (absurden) Regeln zu machen, leistet die Kirche doch sowieso nichts, was es irgendwie rechtfertigen würde, dass sie bestimmte Einrichtungen in Anspruch nehmen.

    Sie können das ja gerne machen, dann sollen sie das aber bitte genauso aus eigener Tasche oder über private Spenden finanzieren wie es bei den hiesigen Moslems der Fall ist.
    Wenn die Allgemeinheit ungefragt dafür blechen muss, muss auch die gesamte Allgemeinheit dort arbeiten oder untergerbarcht werden dürfen.

    Ob man nun zurückrudert oder nicht, die Frage ist sicher auch, wie gerne man seinen Lebensabend in einem Etablissment verbringen will, in dem die Leitung nur auf äußeren Zwang bereit ist einen aufzunehmen.
    Wie dann die Behandlung ist, kann man sich ja denken. Ich hoffe, der Mann findet ein anderes Heim.

    Solche Fälle zeigen aber auch, dass schwul-lesbische Pflegeheime keine sinnlose Abgrenzung sind, sondern durchaus wichtig sein können.
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#31 tondarProfil
#32 Gäng GuruAnonym
#33 BalouAnonym
  • 15.02.2013, 17:17h
  • ich habe genug von dieser beschissenen Diskussion. wir sind AUCH Menschen. und vor allem keine Menschen zweiter Wahl... Jeder ist gleich, absolut jeder.
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#34 finkAnonym
  • 15.02.2013, 17:50h
  • Antwort auf #30 von MeineFresse
  • "Kann mir mal jemand erklären, wieso es überhaupt religiöse Krankenhäuser, Pflegeheime und sonstige öffentliche Einrichtungen gibt?"

    yup, kann ich.

    1. es gibt irgendwelche komischen alten verträge.
    2. es gibt eine starke kirchenlobby, der es natürlich sehr recht ist, wenn die kirchen sich für umme mit "karitativer" arbeit schmücken können.
    3. es gibt zu wenige politiker_innen, die den status quo als ein problem ansehen.
    4. diejenigen politiker_innen, die den status quo als ein problem ansehen, werden von ihren kolleg_innen zurückgepfiffen.
    5. es ist billiger für die kommunen, weil die kirchen dank rechtlicher extrawürste mit schlechteren löhnen arbeiten können und weil z.t. die kommunen fördergelder des landes für kirchliche, nicht aber für kommunale einrichtungen bekommen.
    6. die wähler_innen fordern keine änderung bei den parteien.
    7. es gibt kaum hörbaren protest der bürger_innen.
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#35 gatopardo
  • 15.02.2013, 18:18h
  • Antwort auf #29 von FoXXXyness
  • Na Bürschchen, Du hast Dich aber ganz schön gemausert in all den Jahren. Erinnere mich noch gut an Deine rechtslastigen und austrophoben Kommentare von früher. Die vielen grünen Punkte für Dich sprechen heute deutlich für Veränderung. Aber so ist das eben: Das Forum prägt uns und lässt auch mich nachdenken und anders wahrnehmen als früher. Es dauert nicht mehr lange und ich sehe Dich auf Urlaub mit Volker Beck am Wörthersee !
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#36 BlasphemieAnonym
  • 15.02.2013, 18:39h
  • `Es sei "mehr Sensibilität angebracht" gewesen' - zu deutsch: "Hätte die blöde Kuh eine unverfängliche Ausrede gefunden, hätten wir jetzt nicht den Mist am Hals". Es zeugt von ungeheuerlicher Arroganz, anzunehmen, dass er danach den Platz noch hätte haben wollen.

    Der Mann hat vermutlich Glück gehabt, dass er NICHT in dem Laden gelandet ist, weil er u. U. wenig Freude an der Behandlung dort gehabt hätte.

    Ich finde es allerdings einen sehr verständlichen Wunsch, öffentliche Einrichtungen in der Nähe seiner Angehörigen nutzen zu wollen - egal, ob man nun in der Stadt oder auf dem Land lebt. Auch auf dem Land zahlt man Steuern und finanziert somit die öffentlichen Einrichtungen mit und sollte im selben Maße davon profitieren können. Außerdem wird das Missverhältnis zwischen öffentlichen und konfessionellen Einrichtungen immer krasser, was weder Arbeitskräften noch Dienstleistungsnehmern zuzumuten ist. Und z. B. in puncto Krankenhaus hast du eben nicht zwangsläufig die Wahl, und es ist eine furchbare Vorstellung, eine schlechtere Behandlung zu erhalten, nur weil die Oberreligioten verkündet haben, dass ihnen deine Nase nicht gefällt.

    In dem Zusammenhang wäre mal interessant, wieviel weiter das nächstgelegene städtische Heim gewesen wäre, in dem dieser Rentner einen Platz hätte bekommen können.

    Der Fall ist ein weiterer Beweis dafür, dass das Ziel nur heißen kann, dass der Staat sich endlich seiner Verantwortung stellt und die konfessionellen Träger aus seinem Aufgabenbereich kickt. Wenn es dann noch zusätzlich kirchlich finanzierte und betriebene Einrichtungen gibt, meinetwegen. Aber wo staatliches Geld drin ist, muss auch staatlicher Service für alle Menschen gleichermaßen bereitgestellt werden. Punkt.
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#38 LucaAnonym
#39 MeineFresseAnonym
  • 15.02.2013, 22:44h
  • Antwort auf #38 von Luca
  • Ja sicher ist es das.
    Die schaffen es immer, es so hinzudrehen, dass es sich zumindest für Unterbelichtete schlüssig anhört.

    Denn: Die sind ja nunmal der Ansicht, dass die WHO keine Ahnung hat (Gott steht ja schliesslich über allem und will es so). Und Heterosexualität (oder Abstinenz) ist nunmal das einzige was den Menschen wirklich glücklich macht. Weil Adam und Eva und so. Also ist es das genaue Gegenteil von Nächstenliebe homosexuelle Menschen in ihr Unglück rennen zu lassen indem man sie in ihrem schreckloichen Lebensstil bestärkt oder sie in Ruhe lässt.
    Wenn man ihnen irgendwelche Bequemlichkeiten zumutet, könnten sie das aber als stillschweigende Zustimmung deuten und weiter in ihrem unfertigen, von Gott abgewandten Status verharren. Und das kann ein Christ nunmal nicht wollen.
    Schliesslich soll jeder Mensch erfahren, wiel toll es ist ein gottesfürchtiges Leben in Liebe zum Schöpfer zu führen. Und wie das geht wissen die nunmal besser.
    Einem Menschen der auf einer Brücke steht und runterspringen will, würde man ja auch helfen und ihn nicht einfach ignorieren. Wie kann man dann einen Homosexuellen einfach homosexuell sein lassen. Nicht wahr?
    Nächstenliebend ist es also, sie immer wieder darauf hinzuweisen, dass das falsch ist und sie notfalls auch zu sanktionieren. Weil sie nur damit die Chance haben, sich zu ändern und endlich glücklich zu werden.
    So und nicht anders ist christliche Logik und Nächstenliebe. Verstehst du?[
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#40 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 16.02.2013, 00:01h
  • Antwort auf #35 von gatopardo
  • Wenn die Katholische Kirche durch solche blöden und menschenverachtenden Aktionen auffällt, ist das Maß voll!

    Es heißt doch immer "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!" Nur muß dieser Nächste hetero und nicht schwul, lesbisch, bi-, pan-, intersexuell oder transgender sein und man sieht es immer wieder, wie welt- und lebensfremd die Katholische Kirche auch noch im 21. Jahrtausend ist!

    Deutschland muß ein säkulärer Staat werden und deshalb plädiere ich für die sofortige Abschaffung der Kirchensteuer!!!
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#41 GayrillaAnonym
  • 16.02.2013, 00:40h
  • Wir haben unsere Götter beschworen. Der schwule Gott des Zorns schickt Meteoriten auf homophobe Staaten und Sekten. Habt acht ihr Katholiban.
  • Antworten » | Direktlink »
#42 Foxie
  • 16.02.2013, 10:25h
  • Antwort auf #40 von FoXXXyness
  • Damit haben die wieder mal ihre Verlogenheit bewiesen, sind von den Geboten ihres eigenen Betriebshandbuches meilenweit entfernt!

    Das wäre ein Grund für staatliches Eingreifen, wegen dauernder Verstöße gegen das Grundgesetz.

    Konsequent wäre da Enteignung und Weiterführung unter staatlicher oder kommunaler Leitung.

    Doch dies wird in absehbarer Zeit nicht passieren, genau wie die Abschaffung der Kirchensteuer,
    dazu sind alle Beteiligten (Kirchen und Staat!) viel zu geldgierig und machtgeil!
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#43 KlabauterAnonym
#44 sanscapote
#45 *U16*Anonym
  • 16.02.2013, 18:21h
  • Antwort auf #3 von luxuria
  • Hier noch ein flächendeckender christ-sozialer Menschenversuch der Mittelschicht, Marke: Gier frißt Hirn.

    "REALSCHULE
    Studie: Leistungen bayerischer Schüler sinken durch frühe Aufteilung
    Die Aufteilung der bayerischen Haupt- und Realschüler schon nach der vierten Klasse hat die Leistung von Schülern beider Schulformen sinken lassen."
    ___________

    Allein dieser Aspekt ist in seiner Dramatik überhaupt nicht zu unterschätzen. In der Phase nach der Schulzeit, in der die Weichen gestellt werden, was Autonomie, Teilhabe und Chancen angeht - die Grundbedingungen für ein glückliches und geglücktes Leben, da werden die jungen Menschen in Scharen in die Perspektivlosigkeit entlassen. Der verpasste Start ins Erwachsenenleben wird für die meisten zu einer lebenslangen Hypothek werden. Das Versprechen der Europäischen Union von einem Großraum der Freiheit und des gemeinsamen Wohlstands gilt für sie nicht.

    www.dradio.de/dkultur/sendungen/kommentar/1975656/
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#46 KlabauterAnonym
  • 17.02.2013, 11:39h
  • Antwort auf #44 von sanscapote
  • schau mal unter die papst-kandidatur homophobie (# 42). da suchte ich nach wegen und möglichkeiten
    Hier bei queer.de stehen sooo viele gute beiträge, die man der öffentlichkeit nicht vorenthalten sollte (darf), denn die öffentlichkeit kennt diese seiten nicht und erfährt nie von den meinungen vieler. man bräuchte eine plattform, 2 5 leute, die gemeinsam texte verfassen und ideen sammeln, denn so entsteht ein großer pool, die dann angeboten werden können. steter tropfen höhlt den stein..
    jetzt komm mir bitte nicht mit dem herrn aus berlin! den achte/respektiere ich, aber manchmal ist der mit seiner berechtigten kritik einfach zu schnell. Wenn ich sofort das nudelholz auspacke, dann gehen schnell türen zu.. und ein rufer in der wildnis erreicht nicht viel
    außerdem würde durch gemeinsames sammeln von ideen, vorschlägen, infos, meinungen ein großer pool entstehen, aus dem alle schöpfen können.
    Wenn man seine geistigen ergüsse aufs papier bringt, dann ist das schon lobenswert und baut frust ab. Aber diese ergüsse sind teilweise so gut, dass sie der öffentlichkeit nicht vorenthalten werden sollten.
    Ich habe über die abweisung des rentners die tagesschau informiert und die bischofskonferenz angeschrieben. Wenigestens etwas..
    obwohl ich vor einigen jahren aus der kirche austgetreten bin, habe ich ein schreiben an die bischofskonferenz abgefasst, denn die diskriminierung hört ja nicht auf und trifft auch personen, die weit abseits der kirche glücklich leben! und hier auf dem lande habe ich bisher keine nachteile erfahren, obwohl ich offen mit meinem mann zusammen lebe..
    man kann einem homosexuellen katholiken nur den austritt empfehlen, wenn man sich die aussagen der kirchenfürsten auf der zunge zergehen läßt
    natürlich weiß ich, dass die kirchen durch meine zu zahlende steuer weiterhin von meinem geld erhalten, aber der hahn kirchensteuer ist zu immerhin etwas.
    und weil ich nur still durch meine kirchenaustritt protestieren konnte, jetzt der brief an die eminenzen, exzellenzen, hochwürden an die jungs der kirche eben

    also, was kann man noch tun??
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#47 sanscapote
  • 17.02.2013, 13:08h
  • Antwort auf #46 von Klabauter
  • Was ich bei queer.de nicht gut finde ist, dass viele gute Ideen deshalb im Sand verlaufen, weil die Moeglichkeit besteht, anonym zu bleiben.

    Da finde ich das, was FB anbietet deshalb besser, weil es zu bestimmten Themen Gruppen gibt. Zwar kommen die Diskussionen häufig nicht ueber das Kommentarhafte hinaus, jedoch verschafft es vielen das Gefuehl, nicht alleine zu stehen. Der Nachteil bei FB ist, dass jeder Kommentar in schwulen Gruppen auch von heterosexuellen FB-Freunden gelesen werden kann. Jedoch dieses macht mir nichts aus und wer meiner dortigen Freunde es nicht akzeptiert, kann sich aus meiner Freundesliste abmelden.

    Ich war als 68er auf der Strasse und habe fuer viele Schwule von heute - die den jetzigen Status von sexueller Freiheit als selbstverstaendlich annehmen - den Kopf hin gehalten und bin auch einmal von der Polizei verhoert ("befragt") worden. Was ich damit sagen will ist, dass mein Geist von Klassenkampf noch immer hellwach ist. Auch habe ich keine Angst, das "Maul aufzureissen" natuerlich an den richtigen Stellen. Das ist mehr als in diesem Forum den "Maulhelden" zu spielen.

    Ich habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis viele Heterosexuelle, die selbstverstaendlich die Interessen und Belange der Schwulen unterstuetzen - bis hin zur Wahl derjenigen Partei(en), die uns Schwule gleichstellen wollen.

    Langer Rede kurzer Sinn:
    Ich bin mit der heutigen Technik zu wenig bewandert, um eine solche Plattform zu schaffen. Jedoch gern bereit mitzumachen. Und bin wie du ueberzeugt, dass "weiches Wasser den Stein bricht".
    So weit auf die schnelle.
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#48 AspekteAnonym
  • 17.02.2013, 13:11h
  • Antwort auf #46 von Klabauter

  • Das ist ein sehr guter Vorschlag.
    Aber wenn man gegen Homophobie angehen will ist die Kirche nur ein Teil des Problems, wenn auch ein großer Teil.
    Wenn man für schwule Belange ist muss man sich auch gegen einseitigen Heterosexismus und deren Mechanismen wehren. Dieser speist sich nicht nur aus Religion sondern insgesamt aus komplexen, gemachten Systemen.
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#49 KlabauterAnonym
  • 17.02.2013, 15:00h
  • Antwort auf #47 von sanscapote
  • Eben, viele gute Ideen verlaufen hier im Sand und müssten eigentlich aufgegriffen werden. Bei ist es ähnlich, gute Kommentare und weiter geschieht nichts. Das Gefühl, nicht alleine zu stehen, ist wertvoll und nicht zu unterschätzen! Kann aber nicht alles sein
    Mich würde auch nicht stören, dass jeder Kommentar in schwulen Gruppen von heterosexuellen FB-Freunden gelesen werden kann. Alleine durch die Ehe merkt mein Umfeld, dass ich dazu stehe (mache mich öffentlich...).

    Ich melde mich bei Ungerechtigkeit, Diskriminierung und gehe dann kaum einer Diskussion aus dem Weg. Und da sind wir schon zu zweit, die keine Angst haben, das Maul aufzureißen! Aber man sollte das sachliche Gespräch suchen und der Gegenseite den Spiegel vorhalten.

    Und gerade bei der kath. Kirche sind immer einige Sünder präsent. Da sollte man zum Beispiel mal den Klerus nach Jesus und Maria Magdalena fragen. Ist Jesus so mit ihr umgegangen, wie die Kirche es mit Homosexuellen tut (mit "Sündern")?? Manchmal möchte ich einen Kardinal fragen, woher er denn diese oder jene Weisheit hat, ob er mit dem roten Telefon den lieben Gott angerufen hat.

    Und wenn viele wertvolle Beiträge/Kommentare nicht weitergeführt werden, muss es jemanden geben, der die Adressaten (in unserm Fall die Kirche) darauf aufmerksam macht. Nach all den vielen Diskussionen (hier, bei FB...) muss es jemanden geben, der den Tenor der Diskussionen der Kirche mitteilt. Denn nur so erfahren die religiösen Alleswissen, wie es draußen beim Kirchenvolk aussieht! Merke: Kirchenvolk läßt sich nicht alles bieten!

    Wenn diese Information an Verantwortliche nur von einem einzelnen Betroffenen kommt, dann ist das zu wenig! Das nimmt niemand ernst - gemeinsam sind wir stark!!

    Aber bei aller Sachlichkeit sollte man auch konsequent sein. Denn die Diskussion mit dem Bischof in Essen ist wohl ins Stocken geraten und macht keine Fortschritte. Also, wenn der diese Gesprächsrunden als Beichtgespräch betrachten sollte, sollte man ihm schon deutlich sagen, dass das Gespräch vorerst beendet ist. Sind denn die Jungs vom CSD im Dom gewesen?

    Das Problem mit der heutigen Technik. Ich bin da auch nicht so bewandert. Vielleicht hat jemand der Leser eine Idee? Plattform? RRS? Nachrichten-Gruppe? Diskussions-Runde via E-Mail?
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#50 KlabautermannAnonym
  • 17.02.2013, 15:00h
  • Antwort auf #48 von Aspekte
  • Klar die Kirche ist nur ein Teil des Problems, aber die trommeln so laut (und leisten sich zurzeit einen Skandal nach dem letzten). Immer wenn es um Unterdrückung geht, sollte man sich wehren. Ich bin gerade beim Thema Kirche "in", weil die mich unheimlich nerven und ich darum locker recherchiert habe. Wenn man bei Kirche anfängt heißt das nicht, dass man bei Kirche aufhört! Da wird man sich für schwule Belange allgemein einsetzen müssen. Aber einer allein kann das nicht!
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#51 SchaumgebäckAnonym
#52 Martin28a
#53 sanscapote
  • 18.02.2013, 11:18h
  • Antwort auf #51 von Schaumgebäck
  • Die Schule kann nur fortsetzen, was in der Beziehung zu ein oder zwei erwachsenen Menschen (Eltern) gewachsen oder vorbereitet wurde.

    Der Lebensstil eines Menschen ist lt. Alfred Adler mit dem 5-6. Lebensjahr abgeschlossen und das ist genau die Zeit vor der Einschulung.

    Eine Lehrkraft muss einen Eid ablegen, der Bundesrepublik Deutschland und ihren Gesetzen zu dienen. Die Art und Weise dieses Dienstes wird durch verbindliche Ausbildung parallel zur Praxis, verbindliche Konferenzen und Fortbildungen sowie die Lehrplaene festgelegt. Ein Abweichen davon bzw. persoenliche Interpretation ist durch die haeufigen "Besuche" durch Vorgesetzte nicht leicht moeglich. Es sei denn die Lehrkraft ist sich ihrer selbst sehr bewusst und verzichtet, auf der Befoerderungsleiter hochzusteigen.

    Dort, wo das "Elternhaus" versagt, wird leicht der Schule die "Schuld" in die Schuhe geschoben und dort, wo jemand als Erwachsener scheitert, wird oft dem "Lehrer" oder der "Lehrerin" die "Schuld" gegeben.
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#54 SchützenmannAnonym
#55 HUberAnonym
  • 18.02.2013, 16:08h
  • Mir ist etwas ganz ähnliches in Neu-Ulm in einem katholischen Kindergarten passiert. Nachdem ich erfahren habe dass die dort eine lesbische Erzieherin nach deren coming out rausgeworfen haben wollte ich dort mal nachfragen wie sie nun zu einem schwulen Elternpaar stehen würden das dort ihre Tochter anmelden möchte.
    Sie sagten dass müsse dann erst mit der Leitung zuerst abgesprochen werden ob das möglich ist. Ich dachte ich stehe im Wald... Das hat mich wirklich sehr getroffen und verletzt.
    Man kann den ganzen Käse mit Nächstenliebe & Jesus etc vergessen. Die katholische Kirche verkommt immer mehr zu einer rechtsradikalen Sekte... Pfui!
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#56 daVinci6667
  • 18.02.2013, 17:40h
  • Antwort auf #55 von HUber

  • "Man kann den ganzen Käse mit Nächstenliebe & Jesus etc vergessen. Die katholische Kirche verkommt immer mehr zu einer rechtsradikalen Sekte... Pfui!"

    Ja, die RKK radikalisiert sich. Rechtskonservativ und menschenverachtend war sie allerdings schon immer.

    Natürlich ist das was euch passiert ist sehr diskriminierend. Trotzdem, seid froh darüber! Wie seid ihr bloss auf diese hirnverbrannte Idee gekommen?

    Eure Tochter wäre da nämlich 100 Prozentig übelst gemobbt und diskriminiert worden, von den Erziehern, den Eltern und den aufgehetzten Kiddies, nur weil ihre Eltern schwul sind!

    Merkt euch: Wir Schwulen sollten um kirchliche Einrichtungen IMMER einen grossen Bogen machen!

    Und falls ihr noch in diesem Fascho-Verein seid: Austreten sofort!

    Eure Tochter wird euch mit einem freien unabhängigen Geist danken!
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#57 alexander
  • 18.02.2013, 22:19h
  • selbst wenn man als schwuler nicht abgewiesen würde, wer will ernsthaft in so einen ALTERSKNAST ??? das ist keinem NORMAL STERBLICHEN ZUZUMUTEN !
    einfach nur eine grauenvolle vorstellung, da ist es schon eine GNADE DEMENT ZU SEIN !
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#58 sanscapote
#59 KlabautermannAnonym
  • 19.02.2013, 13:54h
  • Antwort auf #55 von HUber
  • Also, die Katholen durften die Erzieherin an die frische Luft setzen, denn sie soll die Kinder auch in der Kath. Lehre erziehen. Und dazu gibt es ein Gerichtsurteil mit eben dieser Aussage...

    Aber sie dürfen einem schwulen Paar nicht verweigern, ihre Kinder eben in diesen Kindergarten zu schicken!

    Ich würde mich an die Presse wenden und den Skandal mal aufdecken und wenn Du genügend Befürworter hast, Deine Kinder trotzdem in einen öffentlichen Kindergarten schicken!

    Eltern, Freundeskreis, Nachbarn ... (von Kindergartenkindern) haben schon andere Sachen gewuppt...

    Diese menschenverachtende Kirche würde ich meinen Kindern freiwillig nicht antun! Die hetzen/erziehen am Ende noch die Kinder gegen ihre Eltern auf!

    Lies mal den Kommentar von "daVinci6667"!
    > Als Schwule sollten wir um alle kirchlichen Einrichtungen einen sehr großen Bogen machen! <

    Diese "Wüterei" der Kirchen uns Schwulen gegenüber muss man sofort beantworten:

    Austreten!
    Sofort!

    Zumindest die Kirchensteuer ist denen dann nicht mehr sicher! Austreten kannst Du beim Amtsgericht oder beim Standesamt (kommt aufs Bundesland an). Dafür kann kein Weg zu weit sein.

    Stillschweigend würde ich die Auskunft des Kindergartens trotzdem (oder trotz Austritts) nicht hinnehmen!

    Übrigens, falls Dir z. B. die Feier der "Kommunion" fehlt, kannst Du Deine Tochter ein anderes Ereignis feiern lassen! Ein schön großes Fest, damit drüber geredet wird...

    Da fällt einem schon was ein...
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#60 HUberAnonym
  • 19.02.2013, 14:49h
  • Antwort auf #59 von Klabautermann
  • Vielen Dank für das Feedback. Also zuallererst habe ich dort angerufen weil ich erst mal wissen wollte ob das überhaupt stimmt. Ob die wirklich diese Erzieherin rausgeworfen haben weil sie lesbisch ist. Ich hatte ja eher damit gerechnet das das alles ein Missverständnis ist und sich aufklärt. Hat es auch aber in eine total andere Richtung.

    Wir wollten uns natürlich vorher erst mal überall schlau bevor wir uns für einen KIndergartenplatz entscheiden... Mein erster Gang nach diesem Telefonat war natürlich (!!!!) zum Amtsgericht. Kirchenaustritt für alle. Klar. Das geht gar nicht.

    Und natürlich kommt so ein intolerantes Umfeld für unsere Tochter gar nicht in Frage. Es gibt ja gottseidank Alternativen. Mit der Kirche zu streiten habe ich keine Lust. Da zieht man doch eh den kürzeren. Siehe Missbrauchsfälle...
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#61 mx5972Profil
  • 19.02.2013, 18:12hKerpen
  • Ich bin seit 10 Jahren ausgetreten!!!

    Aber mal ganz ehrlich, was erlauben die sich??? Sind wir vor Gott nicht alle gleich?????? Es sind leider viel zu wenige die aus diesem verlogenen Verein austreten!! Ich glaube noch nicht einmal, das die schwarz Röcke es überhaupt merken!!!

    Bin mal gespannt was der neue da oben für Ansichten hat!! Ich habe nichts positives bis jetzt von den " Brüdern" gehört!!
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#62 KlabautermannAnonym
  • 19.02.2013, 18:34h
  • Antwort auf #60 von HUber
  • Wat?

    Nein, wenn die den Gegenwind nicht merken, ändert sich nix!

    Mein Schreiben an die Bischofskonferenz wird auch ohne Antwort bleiben, da bin ich ganz sicher! Aber ich habe einen Protest abgegebn, den die garantiert lesen.

    Vielleicht kommt die ein oder andere Eminenz, Excellenz, Pope ... doch zum NACHDENKEN!
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#63 KlabautermnnAnonym
  • 19.02.2013, 18:39h
  • Antwort auf #61 von mx5972
  • "auf den Neuen da oben" würde ich mich keinesfalls verlassen! Da wird vorerst nix anders!

    Klar, vor Gott sind wir alle gleich, aber vor seinem Bodenpersonal nicht!

    Die Kirchenaustritte der letzen Jahre merken die schon und sie wollen was dagegen tun! Große Aktion mit den Protestanten in Hannover...
    Fragt sich nur, wie das bei den aufgeklärten Glübigen ankommt.

    Warte mal, da treten noch mehr aus!
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#64 alexander
  • 19.02.2013, 19:32h
  • was mich, in diesem zusammenhang, besonders freut, dass diese "alleinseeligmachende", immer stärker unter einem massiven priestermangel "leidet", so das schon "laien und sogar frauen", gottesdienstähnliche, "ersatzmessen" vornehmen müssen !!!
    WEITER SO !!!
    dieser verein soll an seiner sturheit und menschenverachtung ersticken !
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