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  • 15.02.2013           6      Teilen:   |

Versprechen

Wowereit will sich für russische Schwule und Lesben einsetzen

Klaus Wowereit hat nach eigenen Angaben lange auf stille Diplomatie gesetzt - Quelle: abbilder / flickr / cc by 2.0
Klaus Wowereit hat nach eigenen Angaben lange auf stille Diplomatie gesetzt (Bild: abbilder / flickr / cc by 2.0)

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), hat gegenüber dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) erklärt, dass die Menschenrechtsverletzungen gegenüber Homosexuellen in Russland auch in den offiziellen Kontakten Berlins angesprochen werden.

Wowereit sagte, er "teile die Kritik an dem Gesetz", das "Werbung für Homosexualität" unter Strafe stellen soll. "Es verletzt die Menschenrechte und wir werden das nicht unkommentiert lassen. Im Rahmen der vielfältigen Kontakte Berlins – einschließlich der Städtepartnerschaft mit Moskau – wird es immer wieder Gelegenheiten dazu geben. Solche kritischen Punkte dürfen nicht verschwiegen werden, wenn es um die Weiterentwicklung der internationalen Zusammenarbeit geht."

Bereits Ende Januar hatte Klaus Wowereit gegenüber dem "Tagesspiegel" das geplante Verbot von "Homo-Propaganda" kritisiert: "Das ist ein absoluter Rückschritt, eine offene Diskriminierung von Minderheiten." Der LSVD begrüßte in einer Pressemitteilung "diese klare Haltung und ermutigt alle deutschen Politikerinnen und Politiker, bei ihren russischen Gesprächspartnern darauf hinzuwirken, dass die universell gültigen Menschenrechte in Russland respektiert werden."

In den letzten Jahren war Wowereit eher still gewesen, wenn es um die Verbote von schwul-lesbischen Demos in Moskau ging, die oft in der Verhaftung und Verprügelung von Teilnehmern endeten. Dafür wurde er auch von russischen Aktivisten kritisiert. Ein Sprecher Wowereits erklärte damals gegenüber queer.de, dass der Politiker in der Frage auf stille Diplomatie setze. (nb/pm)

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Tags: russland, moskau, homo-propaganda, klaus wowereit
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Reaktionen zu "Wowereit will sich für russische Schwule und Lesben einsetzen"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
15.02.2013
16:31:44


(+3, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Herr Wowereit sollte die Städtepartnerschaft von Berlin mit Moskau auf Eis legen und damit endlich dem Vorbild manch anderer europäischer Stadt, die eine Partnerschaft mit einer russischen Stadt unterhält, folgen!


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#2
15.02.2013
19:35:21


(+2, 4 Votes)

Von Luca


Tja, wenn Guido Westerwelle (FDP), dessen Aufgabe als Außenminister das eigentlich wäre, schon nichts tut, müssen eben andere einspringen...


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#3
15.02.2013
21:11:23


(+2, 4 Votes)

Von alexander
Profil nur für angemeldete User sichtbar


ok. die "stille diplomatie" nehme ich ihm ab !
allerdings bin ich der meinung : "schuster bleib bei deinen leisten"!
auf treudeutsch :" kümmer dich doch erstmal um den dreck vor der eigenen haustür!" ich war immer der meinung, er sollte keine schwule politik betreiben, wäre auch albern, aber diese, unsere stadt, auch in schwulen belangen, derartig zu vernachlässigen, ist schon kaum noch zu verzeihen, ob seiner inzwischen langen amtszeit ! ich vermisse konkrete ansätze und umsetzungen dies bezüglich, egal welcher coleur! da reicht ein begrüssungswort zum ledertreffen nicht aus ! er hat es "leider" versäumt, eine "subtile homopolitik" für berlin umzusetzen, denn die stadt lebte jahrzehnte, genau von den SCHWULEN und dem damit verbundenen reiz ! er trat als hoffnungsträger und sunnyboy an und verkommt im moment zur mondfinsternis ! (leider!)
klar, die städtepartnerschaften mit russland sollten schnellstens aufgekündigt werden, man sollte schon deutlich zeigen, dass es so nicht geht !
aber, man mag es drehen wie man will, hier wäre der aussenminister gefragt (welcher???) der hat ja mit seinen rentenansprüchen mehr als genug zu tun !
ich persönlich kann ohnehin nicht nachvollziehen, dass es diese regierung die letzte legislaturperiode überhaupt "durchschlampen" konnte ???


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#4
16.02.2013
10:43:27


(0, 4 Votes)

Von le_waldsterben
Aus Berlin
Mitglied seit 07.01.2012


Immer dann, wenn Politiker auf ganzer Linie versagen (Flughafen!), entdecken sie die Schwulen. Das lenkt dann einige Zeit von ihrer Unfähigkeit ab. Die Zeit von Wowereit dürfte endgültig abgelaufen sein.


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#5
16.02.2013
13:11:52


(+3, 3 Votes)

Von Hugo


"Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), hat gegenüber dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) erklärt, dass die Menschenrechtsverletzungen gegenüber Homosexuellen in Russland auch in den offiziellen Kontakten Berlins angesprochen werden."
Das Reden reicht nicht mehr, die Verbrecher in der Duma kennen nur eine Sprache: Geld.
Russland muß raus aus der UNO und sanktioniert werden wo es nur geht


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#6
16.02.2013
13:17:46


(+1, 3 Votes)

Von Geld
Antwort zu Kommentar #5 von Hugo


Ausgerechnet Russland zählt zu den wenigen Verbündeten der Deutschen.

Link zu www.spiegel.de


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