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  • 18.02.2013           7      Teilen:   |

Selbstverpflichtung abgegeben

Rheinland-Pfalz verplichtet sich zur Förderung von Vielfalt

"Bunte Vielfalt": Plakat der Akzeptanzkampagne des Landes Rheinland-Pfalz
"Bunte Vielfalt": Plakat der Akzeptanzkampagne des Landes Rheinland-Pfalz

Die rot-grüne Landesregerierung von Rheinland-Pfalz und QueerNet, ein Zusammenschluss von LGBT-Gruppen des Landes, haben am Montag eine Selbstverpflichtungserklärung für die Akzeptanzpolitik der Regierung unterzeichnet. QueerNet-Sprecher Joachim Schulte sprach von einem "historischen Tag für Rheinland-Pfalz".

In der "Zielvereinbarung", die von ihm und Familienministerin Irene Alt (Grüne), unterschrieben wurde, verpflichten sich die Partner zu folgenden Punkten (zitiert nach den Angaben von QueerNet, die Landesregierung spricht von LSBTTI und kommt auf "acht Handlungsfelder"):

  • Werben für die Akzeptanz von Vielfalt und den Schutz vor Diskriminierung von LSBTI durch Informations-, Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Weiterentwicklung des Landesaktionsplans "Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen – Akzeptanz für queere Lebensweisen"
  • Bestmögliche Beratung für von Diskriminierung betroffenen Lesben, Schwulen, Trans*, Bi- und Intersexuellen gewährleisten
  • Ansprechpersonen für queere Lebensweisen in der Landesverwaltung sicher stellen und QueerNet Rheinland-Pfalz e.V. als Ansprechpartner für LSBTI und zur Umsetzung des Landesaktionsplans die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung stellen
  • Vielfalt und Diskriminierungsschutz von queeren Lebensweisen als Querschnittsaufgabe in allen gesellschaftlichen Bereichen etablieren
  • Initiativen zur vollständigen rechtlichen Anerkennung und Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*- und Inter*Personen in allen Rechtsbereichen auf Landes und Bundesebene unternehmen

Im Koalitionsvertrag hatte die rot-grüne Regierung unter Ministerpräsident Kurt Beck diese Zusammenarbeit bereits im Mai 2011 beschlossen (queer.de berichtete). Auch eine rückwirkende Gleichstellung von verpartnerten Beamten und ein Einsatz für die Aufnahme des Merkmals "sexuelle Orientierung" in den Diskriminierungsschutz des Grundgesetzes waren damals versprochen worden.

Zudem wurde die Akzeptanzkampagne "Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen" beschlossen, die es inzwischen als Plakate und Postkarten gibt. Die Kampagne sei "ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer diskriminierungsfreien Gesellschaft", erklärte Alt bei der Vorstellung des Aktionsplans. "De facto sind Benachteiligungen wegen der sexuellen Identität noch immer an der Tagesordnung – in der Schule, im Beruf wie im Privatleben. Hier wollen wir durch konkrete Maßnahmen für Akzeptanz und Respekt werben." (nb/pm)

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Tags: rheinland-pfalz, queernet, akzeptanzkampagne
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Reaktionen zu "Rheinland-Pfalz verplichtet sich zur Förderung von Vielfalt"


 7 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
18.02.2013
16:16:18


(-1, 3 Votes)

Von FOX-News


Die Plakate sind allesamt schlecht umgesetzt. Eine Idee ist zwar teilweise dahinter zu erkennen, aber mehr auch nicht. Sorry, Geldrauswurf und erinnert (trotz mehr als schwacher Umsetzung) stark an die bayr. Kampagne der LH München.
Link zu www.muenchen.de (PDF)


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#2
18.02.2013
16:57:27


(+3, 3 Votes)

Von Zeitfenster


Kann mir jemand sagen, wie hoch die finanziellen Mittel sind, die das Land Rheinland-Pfalz für die Umsetzung dieser Ziele zur Verfügung stellt? Warme Worte allein reichen ja nicht aus, wobei nicht alle Maßnahmen Geld kosten werden. Aber etwas Kohle muss ja in die Hand genommen werden, wenn man landesweit Akzeptanzarbeit machen will.
Weiß das jemand?


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#3
18.02.2013
17:23:07


(+1, 3 Votes)

Von Timm Johannes


So lange Rot/Grün die versprochene Gleichstellung im Landesrecht bei den Lebenspartnerschaften im baden-württembergischen Landesrecht nicht umsetzt, bin ich mittlerweile skeptisch, was rot/grüne Versprechungen auf Landesebene angeht.

Alle anderen Bundesländer, ausser Sachsen, Bayern, Thüringen und Baden-Württemberg, haben ihr Landesrecht gleichgestellt.

Im rot/grün regierten Baden-Württemberg ist dies bisher nicht geschehen.


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#4
18.02.2013
17:26:46


(0, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Sehr gut! Es geht voran in Rheinland-Pfalz! Warum gibt es sowas nicht in jedem Bundesland???


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#5
18.02.2013
17:48:05


(+1, 3 Votes)

Von Coco Lorez
Antwort zu Kommentar #4 von FoXXXyness


Es gibt Dinge die dauern.

Ich freue mich für die schwulen Farbigen in Mississippi, auch für die, die in Rhl.-Pf. stationiert sind!

Mississippi schaft die Sklaverei ab!

Link zu www.clarionledger.com


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#6
18.02.2013
19:47:58


(+1, 3 Votes)

Von Yannick


Kaum sind Union und FDP weg, klappt auf einmal alles.

Das ist in zahlreichen Landtagen so und das wäre auch im Bund so...


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#7
19.02.2013
09:16:23


(+1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #6 von Yannick


Die SPD hat in Rheinland-Pfalz zusammen mit der FDP und dann mit absoluter Mehrheit regiert und hätte eine solche Aktion selbst ins Leben rufen können, hat es aber nicht getan und damit auch viel Zeit vertrödelt! Beschwerden also bitte an die SPD in Rheinland-Pfalz richten!


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