Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?1860

Straßburg Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Österreich wegen strafrechtlicher Diskriminierung von Homosexuellen verurteilt. Einer am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung der Straßburger Richter zufolge verstieß die Alpenrepublik mit dem inzwischen nach einem Urteil des Verfassungsgerichtshofes gestrichenen Paragrafen 209 ihres Strafgesetzbuches (StGB) gegen die Europäische Menschenrechtskonvention. Der beanstandete Paragraf stellte sexuelle Beziehungen zwischen erwachsenen und jugendlichen Schwulen unter Strafe; heterosexuelle und lesbische Beziehungen zwischen Erwachsenen und Jugendlichen blieben dagegen straffrei. Das Gericht sprach den Klägern, Michael W. und Wolfgang W., Schadensersatz in Höhe von 15.000 Euro beziehungsweise 20.000 Euro sowie Kostenerstattungen zu. Die Richter begründeten dies mit Verstößen gegen den Artikel 14 der Menschenrechtskonvention - der Diskriminierungen verbietet - in Kombination mit Artikel acht zum Schutz des Privatlebens. Die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien forderte darauf die Rehabilitierung aller Opfer, eine Entschuldigung des Parlaments sowie die Streichung des neu eingeführten Paragrafen 207b zum sexuellen Missbrauch von Jugendlichen. (nb/pm)



#1 MikeAnonym
#2 mrbAnonym
  • 22.10.2004, 21:19h
  • na ein glück das ich da nicht wohne meine ex freunde hätten da ganz schön was zu bezahlen gehabt!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 StefanAnonym
  • 25.10.2004, 05:07h
  • Ich weiß ja nicht, wie die HOSI daruf kommt, in dem Protest gegen den §209 auch gleich noch gegen den $207b mitzuprotestieren. Sexuelelr Missbrauch von Jugendlichen ist schon noch von anderer Quali als das einvernehmliche u.a. sexuelle Verhältnis zw. Schwulen Männern, von denen einer zufälligerweise älter als und einer jünger als 18 ist.

    Sind in der HOSI sehr viele Pädos eingenistet? Diese Frage stellt sich angesichts des Artikels schon.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 jürgenAnonym
  • 26.10.2004, 12:22h
  • mir stellt sich zunächst die Frage was Paragraph 207b aussagt, und warum die HOSI was dagegen hat bevor man denen Pädounterstützung nachsagt.
  • Antworten » | Direktlink »