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"Aktiv für Demokratie und Toleranz"

Auszeichnung für "Fußballfans gegen Homophobie"


Die "Fußballfans gegen Homophobie" setzen sich in deutschen Stadien für Toleranz ein (Bild: FARE network / flickr / by-sa 2.0)

Die Initiative "Fußballfans gegen Homophobie" wird zusammen mit anderen Gruppen im Rahmen des Wettbewerbs "Aktiv für Demokratie und Toleranz" für ihr bundesweites Engagement gegen Homophobie im Fußball ausgezeichnet. Die Aktivisten erhalten ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro.

Insgesamt 344 Vereine und Initiativen aus ganz Deutschland hatten sich bei dem Wettbewerb um den Toleranzpreis beworben. Die Auszeichnung wird seit 2001 vom "Bündnis für Demokratie und Toleranz" vergeben, das damals von der Bundesregierung gegründet worden war, um gegen Extremismus und Gewalt gegen Minderheiten vorzugehen.

"Fußballfans gegen Homophobie" wurde im Sommer 2011 von Anhängern des Berliner Fußballvereins Tennis Borussia in Kooperation mit dem Project "Soccer Sound" und dem LSVD Berlin-Brandenburg ins Leben gerufen. Die Aktion startete im Juni 2011 bei den Respect Gaymes in Berlin mit einem großen lilafarbenen Stadionbanner mit der Aufschrift "Fußballfans gegen Homophobie", der seitdem von der Freizeitliga bis zur 1. Bundesliga durch Deutschlands Stadien und Sportplätze wandert, um ein Zeichen gegen Homophobie im Fußball zu setzen. Begleitet wird die Aktion durch meist von den einzelnen Fanszenen selbst entwickelten und organisierten Informations- und Bildungsveranstaltungen sowie thematischen Flugblättern. (pm/dk)