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  • 20.02.2013           11      Teilen:   |

Evangelikale und Katholiken in Aufruhr

200.000 Puerto-Ricaner demonstrieren gegen Homo-Rechte

Die Demonstranten glauben, dass Homo-Rechte die Religionsfreiheit einschränken würden
Die Demonstranten glauben, dass Homo-Rechte die Religionsfreiheit einschränken würden

Im mit den USA assoziierten Inselstaat Puerto Rico sind lokalen Medien zufolge 200.000 Christen am Montag gegen Homo-Rechte auf die Straße gegangen.

Die Demonstration in der Hauptstadt San Juan wurde von evangelikalen und katholischen Aktivisten organisiert und richtet sich gegen "Gesetz 54", das unverheiratete Paare vor häuslicher Gewalt schützen soll. Die Demonstranten beklagten, dass dieses Gesetz Homo- und Heterosexuelle gleich behandeln soll. Außerdem beraten die Parlamentarier darüber, ob das Merkmal "sexuelle Orientierung" ins Antidiskriminierungsgesetz aufgenommen werden soll.

Cesar Vazquez Muñiz, ein Sprecher der Protestler erklärte, die Gesetze könnten dazu führen, dass der christliche Glaube bald unterdrückt werde: "Wir sind besorgt, dass öffentliche Schulen unsere Kinder verändern werden und dazu zwingen, Verhaltensweisen zu akzeptieren, die wir als falsch ansehen", so Vazquez in einem Interview mit der Zeitung "El Vocero".

Viele Demonstranten trugen Transparente oder T-Shirts mit Aufschriften wie "Puerto Rico verteidigt die Familie". Insbesondere religiöse Botschaften waren populär. So stand auf mehreren T-Shirts: "Adam+Adam=Null. Eva+Eva=Null. Josef+Maria=Jesus". Bei der Veranstaltung gab auch der katholische Bischof Daniel Fernández Torres eine Rede, in der er die Teilnehmer aufforderte, die Kirche zu verteidigen.

Im rund vier Millionen Einwohner zählenden Puerto Rico wurde Homosexualität bis 2003 mit zehn Jahren Haft geahndet. Der amerikanische Supreme Court erklärte damals das Gesetz in Puerto Rico, ebenso wie in 13 US-Bundesstaaten, für ungültig, da es gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz in der amerikanischen Verfassung verstoße. Als US-Außengebiet muss sich der Freistaat Puerto Rico uneingeschränkt an die US-Verfassung halten.

Der prominenteste Homosexuelle aus Puerto Rico ist Ricky Martin, der sich 2010 geoutet hatte (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: puerto rico, evangelikale, katholische kirche
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Reaktionen zu "200.000 Puerto-Ricaner demonstrieren gegen Homo-Rechte"


 11 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
20.02.2013
19:56:41


(+7, 7 Votes)

Von Marc


Was sind das für Menschen, die Liebe verachten und Hass verbreiten?


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#2
20.02.2013
20:16:35


(+7, 7 Votes)

Von Eucharestie
Antwort zu Kommentar #1 von Marc


Sie essen Fleisch und trinken Blut.


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#3
20.02.2013
21:37:31


(+5, 5 Votes)

Von alexander
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Antwort zu Kommentar #2 von Eucharestie


ich bin diesen CHRISTENTERROR so leid !
vor allem das diese religionsvereine immer die unwissenheit der bevölkerung ausnutzen !
aber gerade diesen inselstaaten, die auf den tourismus angewiesen sind, sollte man schon von "offizieller seite klarmachen", dass sie mit dieser "KIRCHENVERTEIDIGUNG", ihren eigenen lebensstandart "verlieren" ! eine andere sprache verstehen sie ohnehinn nicht !


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#4
21.02.2013
08:10:46


(+4, 6 Votes)

Von userer
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Antwort zu Kommentar #1 von Marc


Marc fragt: "Was sind das für Menschen, die Liebe verachten und Hass verbreiten?"

Christen halt. Die sind so.


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#5
21.02.2013
08:18:20


(+3, 3 Votes)

Von userer
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Nachtrag: Bei 3.752.789 Einwohnern (lt. Wikipedia) sind 220.000 Demonstranten fast 6 % der Gesamtbevölkerung, die sich bemüßigt sehen, ihre Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit auf die Straße zu tragen. 6 % aller Einwohner, Babies und Kinder eingerechnet, also erheblich mehr prozentual der erwachsenen Bevölkerung! Wie viele christliche Sympathisantinnen sind da noch zu Hause geblieben?

So gesehen finde ich die Zahl erschreckend hoch.


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#6
21.02.2013
09:20:04


(-1, 5 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Und wann wird auf dieser Insel endlich mal FÜR die Homorechte demonstriert?


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#7
21.02.2013
14:49:27
Via Handy


(+4, 8 Votes)

Von Foxie
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Achtung, Ironie!
Wie wäre es mit einem Gesetz gegen
Religionspropaganda?
Von der (Ex) Sowjetunion lernen heisst siegen lernen!


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#8
21.02.2013
18:55:56


(+2, 4 Votes)

Von hypathia
Aus Baden (Österreich)
Mitglied seit 18.11.2012


"Adam+Adam=Null. Eva+Eva=Null. Josef+Maria=Jesus"

Und ich dachte immer Maria wurde vom heiligen Geist geschwängert. Jetzt war's doch der Josef?!
Also doch nix mit der Jungfräulichkeit!

Merken diese religionsindoktrinierten, verdummbibelten Religioten eigentlich nicht, wie bescheuert sie sind?


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#9
22.02.2013
11:11:34
Via Handy


(+4, 4 Votes)

Von Foxie
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #8 von hypathia


Das ist halt fanatischer Glaube, wider jeder Logik, wider die Natur.


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#10
08.03.2013
02:08:00


(0, 0 Vote)

Von jerome


Wir sind besorgt, dass öffentliche Schulen unsere Kinder verändern werden

In Puerto Rico gibt es auch Atheisten und große GayPrides. Puerto Rico hat dafür gestimmt 51.Bundesstaat der USA zu werden.

Schickt Eure Kinder bitte ins Kloster (CHRISTEN).
Und Adam+Adam oder Eva+Eva = Nicht 0 , denn es gibt Adan+Andam &Eva+Eva , also gibt es auch die Möglichkeit auf KIDS.
Gott sei Dank ist PuertoRico groß und liberal und nur wenige so intolerant. Apropo US-Terretorium Guam hat sogar Volladoption für Homosexuelle Paare.

Zu den Christen:"Die Welt dreht sich nicht NUR um Euch!" und auc andere Menschen glauben an etwas, nicht nur CHRISTEN z.B. als Atheist habe ich auch meine Überzeugungen. PuertoRico ist kein Gotteststaat und Deutschland auch nicht!Basta.


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