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  • 22. Oktober 2004, noch kein Kommentar

Das Musical "Mamma Mia!" ist für schwule ABBA-Fans ein absolutes Muss. Der Soundtrack steht ab sofort im Handel.

Von Jan Gebauer

Das Musical "Mamma Mia!" von Benny Andersson und Björn Ulvaeus verbindet ABBAs größte Hits mit einer wundervollen, temporeichen Liebesgeschichte: Es geht um den Mut, seine Träume zu verwirklichen, um Liebe, Freundschaft, Familie und die Bedeutung der Vergangenheit für das Glück der Zukunft. Am 18. Juli 2004 feierte das erfolgreiche Musical Premiere im Stuttgarter Palladium Theater. Über zehn Millionen Zuschauer sahen "Mamma Mia!" weltweit, mehr als eine Million sicherten sich Tickets für die Hamburger Produktion. Und zum ersten Mal in der deutschen Musicalgeschichte ist eine Show so erfolgreich, dass sie an zwei Standorten gleichzeitig spielt.

"Mamma Mia!" ist eine bewegende und urkomische Geschichte, erzählt durch 22 der größten Hits von ABBA - darunter "Dancing Queen", "The Winner Takes It All", "Knowing Me, Kowing You" und "Mamma Mia": Donna lebt mit ihrer 20-jährigen Tochter Sophie seit den 70er Jahren auf einer kleinen griechischen Insel und betreibt dort eine Taverne. In dem Tagebuch der Mutter entdeckt Sophie, dass sie drei mögliche Väter hat. Diese Ungewissheit soll ein Ende haben, bevor sie ihre Jugendliebe Sky heiratet. Sophie lädt die in Frage kommenden Männer zur feierlichen Trauung ein und das Rätselraten beginnt. Zusätzlicher Schwung kommt in die Geschichte, als Donnas beste Freundinnen aus alten Tagen anreisen und die Erinnerungen an ihre Zeiten als das Gesangstrio "Donna and the Dynamos" wieder lebendig werden.

Die Songs, die jeder kennt und auf Englisch mitsingen kann, haben in den deutschen Fassungen ihren ganz besonderen Reiz. Ob "Mich trägt ein Traum" (I have a dream), "Danke für die Lieder" (Thank you for the music) oder "Der Sieger hat die Wahl" (The winner takes it all), diese und alle weiteren Stücke auf diesem Album können durchaus neben den Originalen bestehen und bestechen dank Michael Kunze und Ruth Deny durch gelungene Adaptionen der Texte ins Deutsche.

15. Juli 2004