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  • 22. Oktober 2004, noch kein Kommentar

Die große R&B-Lady geht ihr Comeback-Album "Lazy Afternoon" mit geschmeidigem Jazz und Soul an. George Duke saß am Produktionspult.

Von Jan Gebauer

Sie war neben Anita Baker eine der absoluten Soul-Queens der 80er Jahre: Regina Belle. Ihre Stimme ist wie Samt und ebenso ausdrucksstark wie inbrünstig. Mit "Lazy Afternoon" präsentiert die Sängerin ihr siebtes Album – und dafür holte sie sich den legendären Produzenten George Duke ins Studio, der mit vielen Top-Stars des Soul-Genre Platten aufnahm: Frank Zappa, DeeDee Bridgewater, Deniece Williams, Anita Baker, Dianne Reeves, etc. Dessen Einfluss ist es wohl zu verdanken, dass die Aufnahmen diesmal viel jazziger ausgefallen sind als beispielsweise auf ihren Alben Anfang der 90er Jahre, als sie Platz eins der US-Charts mit der Disney-Ballade "A Whole New World" (1992 im Duett mit Peabo Bryson) belegte. Höhepunkte auf dem Album sind die relaxten Nummern wie der Titelsong, "If I Ruled The World" und natürlich das nachdenkliche "Why Do People Fall In Love", das auch in einer wunderschönen Version von Linda Eder ("Jekyll & Hyde") existiert. Manche Songs sind zwar zu lang und dadurch stellt sich eine gewisse Langeweile ein ("Try a Little Tenderness"), aber Regina Belle glänzt prinzipiell mit ihrer tollen Stimme.

2. August 2004