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Kommentare zu:
Studie: Jeder fünfte Schwule hatte Selbstmordversuch


#41 daVinci6667
  • 24.02.2013, 19:33h
  • Antwort auf #39 von Tasaarvo

  • ""Gerade queere Jugendliche ab 14 aufwärts sind von Obdachlosigkeit besonders betroffen"

    Danke für deinen sehr guten Kommentar. Betreffend Obdachlosigkeit konnte man vor einiger Zeit hier bei queer.de folgendes Lesen:

    " Es ist ein unschönes Indiz, dass sich die Zeiten nur langsam verbessern: Einer Schätzung zufolge leben 1.500 junge Obdachlose in New York, die schwul, lesbisch, bisexuell oder Transgender sind - von 3.800 jugendlichen Obdachlosen insgesamt. Die meisten der Kids landeten auf der Straße, weil sie nach ihrem Coming-out von ihren Eltern verstoßen wurden."

    Ich fürchte auch bei uns in good old Europe könnte jeder zweite Obdachlose LGBT, und von den Eltern von zu Hause fortgejagt worden sein.

    www.queer.de/detail.php?article_id=15417&ignore_mobile=j
    a
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#40 greengreeneye
  • 24.02.2013, 12:28h
  • Mich macht dieser Artikel eher sehr betroffen.
    Großgeworden am Rande des Ruhrgebietes, hatte ich einen sehr netten Jungen in meiner Parallelklasse. Wir hatten schon einige Male Augenkontakt, ich möchte fast sagen wir haben geflirtet. Irgendwann kam er nicht mehr zur Schule, Selbstmord!
    Natürlich weiß ich nicht warum, aber es hat mir doch weh getan.
    Später, nach meinem Coming-Out habe ich mich dann entschieden, immer offen mit meinem Schwulsein umzugehen. Ich denke bis heute, dass ich so anderen die Möglichkeit geben kann zu sehen, dass es wirklich ein gutes Leben ist mit der eigenen Homosexualität.
    Wir brauchen da nicht auf Schulen, Lehrer, Eltern etc. bauen, jeder von uns kann, wenn es ihm möglich ist einen ganz kleinen Teil zur Prävention beitragen. Habt doch die Augen und Ohren in eurem Umfeld offen, bietet euch zu Gesprächen an, gebt eine helfende Hand, wann immer ihr den Eindruck habt, das da einer in Not ist. Ich denke dann ist schon viel getan.
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#39 TasaarvoEhemaliges Profil
  • 24.02.2013, 01:21h
  • Antwort auf #20 von fink
  • Neulich hat jemand diese Daten gepostet:

    "90 Prozent der Fachkräfte attestieren den Schulen, dass dort ein unfreundliches soziales Klima für homosexuelle Jugendliche herrscht. Bei den Befragten aus der Schulsozialarbeit, die noch näher dran sind, teilen sogar 97 Prozent die Meinung.

    Dass sich die jungen Leute bei Gleichaltrigen problemlos outen, halten die Fachleute daher für schwierig, wenn nicht unmöglich. Deshalb würde eine klare Mehrheit der Kräfte aus der Schulsozialarbeit ihnen auch nicht dazu raten.

    82 Prozent der Befragten geben an, dass an Orten wie Schulen oder Jugend-Freizeitstätten homophobe Ereignisse verbreitet sind.

    Und auch in den Familien, davon gehen 80 Prozent der Fachkräfte aus, wird die sexuelle Identität der jungen Leute nicht problemlos akzeptiert."

    www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.neue-studie-schwul-in-de
    r-schule.07c758bd-e8f6-458e-a1c2-b5b8c64cfbdd.html


    Dann habe ich noch das hier gefunden:

    "Gerade queere Jugendliche ab 14 aufwärts sind von Obdachlosigkeit besonders betroffen"

    "Das Elternhaus ist die größte Sozialisationsinstanz, aus der die meisten Konflikte resultieren. Dann kommt die Schule. Gerade die Schule in Berlin ist nach wie vor ein extrem homophober Ort. Da haben Jugendliche ganz viel Angst und beileibe nicht den Rückhalt, den sie brauchten."

    www.siegessaeule.de/berlin-schwul-lesbisch-2000/out-und-drau
    ssen.html
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#38 MeineFresseAnonym
#36 TheDadProfil
  • 23.02.2013, 20:58hHannover
  • Antwort auf #35 von MeineFresse
  • ""Und genau dann setzt auch die Frage an, was die machen, die feststellen, dass sie auf diesen Sport keinen Bock haben ""..

    Die machen den Scheiß nicht mit..
    Und das hat auch nix mit Bi zu tun..

    Diese hier als Diagramme geposteten Studien lese ich nicht..
    Denn die vermitteln mir immer den Eindruck, das es sich um das immer gleiche Diagram zu hunderten verschiedenen Fragen handelt..

    Dazu vermitteln Statistiken aus Bundesämtern verläßliche Zahlen, die zwar manchmal "erlesen" werden müssen, da die oft auf tabellarische Darstellungen verzichten und keine Diagramme verwenden..

    Und mir ist noch keine Statistik untergekommen die nachweisen würde, das Jungs auf sich selbst und gegenseitiges befummeln verzichten würden..
    Selbst wenn, dann hätte diese Studie die gleiche Qualität, wie die Befragungen zur Onanie..

    Wer da behauptet, er über Verzicht, der lügt..

    Ich habe in meinem bisherigem Leben viele Menschen kenngelernt..
    Und hatte als Krankenpfleger mit vielen verschiedenen Patienten zu tun..

    Und ich hab schon alles gesehen..
    Selbst Patienten die im Koma liegen wichsen..
    Das ist Fakt..
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#35 MeineFresseAnonym
  • 23.02.2013, 18:52h
  • Antwort auf #29 von TheDad
  • "
    Äh ?
    Welche Studien sollen das sein ?"

    Daskann nicht dein Ernst sein. Irgendwer postet die ständig, zu fast jedem Thema. Dummerweise habe ich keinen Link gespeichert aber warte einfach bis ein Artikel gepostet wird, in dem man auch nur im Ansatz mit Heteronormativität antworten kann und schon wird dieses Diagramm wieder kommen.

    "Und alle Kontakte die ich zu Jungs in dem Alter habe, egal ob zu meinen Neffen, oder zu den Kindern meiner Hertero-Freunde, bestätigen eigentlich immer, die fummeln erst untereinander, und das oft schon mit 8 oder 10 Jahren"

    Ok, aber wie ist dieser Altersbereich einzuschätzen? Wenn man von der Altersspanne ausgeht, müsste ich auch eine Bi-Neigung haben (was ich definitiv nicht habe), weil ich da mal was mit Mädchen hatte. Das ist ja fast noch Doktorspielalter.

    " und dann erst kommt der "Sport" wer die erste Freundin hat.."

    Und genau dann setzt auch die Frage an, was die machen, die feststellen, dass sie auf diesen Sport keinen Bock haben und Jungs (oder als Mädchen halt Mädchen, wobei die es leichter haben dürften wenn sie keinen Freund "vorzuweisen"haben) lieber haben.

    Können Jungs heutzutage größtenteils einfach mit 14 ihren ersten Freund nach Hause bringen, oder zumindest vor Familie und Kumpels nicht verheimlichen, dass sie sich einen wünschen? Ist das so einfach?

    @G-Punkt

    der heisst bei euch aber P-Punkt XD
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#34 Timm JohannesAnonym
  • 23.02.2013, 18:52h
  • Antwort auf #25 von fink
  • @fink

    "das selbe gilt natürlich für entsprechende studien. empfindliche persönliche informationen sind sehr schwer seriös zu erforschen. wenn in solchen studien aber schon eine gewisse anzahl von menschen einen suizidversuch angibt, dann dürfte die reale zahl eher noch größer sein."

    --> Die Studie ist erstens allein deswegen nach meiner Meinung Schrott, weil die Erhebungen zehn (!) Jahre alt sind.

    Zweitens nach meiner Einschätzung geben auch bei solchen Befragungen gern einige Typen an, dass sie schon einen Selbstmordversuch "hinter sich hätten": das ist die typische "Betroffenheitsnummer", die da dann abläuft und bei einer anonymen Studie ist dies noch einfacher und lockerer ebend kurz mitzuteilen ("das die Wet so ungerecht ist; "das man überall beschissen wird", "das man schon einen Selbstmorderversuch hinter sich habe", usw.). Ich stehe solchen Angaben in anonymen Befragungen mittlerweile sehr, sehr skeptisch gegenüber. UND aus meinem schwulen Bekannten- und Freundeskreis, und das sind verdammt viele im Laufe der Jahre geworden, kenne ich KEINEN einzigen, der mir das schon einmal erzählt hätte.

    Was Osteuropa oder Afrika angeht - da allerdings sieht die Lage echt anders aus - und das dort die Selbstmordraten höher liegen, das glaube ich in der Tat.

    --------

    Nichtsdestotrotz die Forderung, dass die sexuelle Vielfalt stärker im Schulunterricht thematisiert wird und Lehrplaninhalt wird, ist zu 100 Prozent richtig. Bis zum Abitur hat das in meiner Schulzeit in den 1980er (Abi zur Wendezeit) kein einziger Lehrer gemacht; da es damals auch noch kein Internet gab, durfte ich meine LGBT-Informationen mir über meine liberale Familie ("da habe ich wirklich Glück gehabt in meinem Leben") über Freunde und über 100 Km Fahrten bis zur nächsten größeren Stadt dann besorgen, wo ich dann mit dem Füherschein ab 18 auch Videos im Pornoladen kaufen konnte ("Tauschbörsen, CDs und DVDs gab es damals alles noch nicht").

    Erst in der Studienzeit hatte ich dann Anfang/Mitte der 1990er die Möglichkeiten mich am schwulen Autonomen ASTA-Referat ausreichend zu informieren sowie an einem schwulen Zentrum der Unistadt gleichgesinnte schwule Menschen zu treffen.

    An Suizid habe ich aber nie gedacht und auch kein einziger schwuler Mann, den ich so im Laufe der Jahre kennengelernt habe. Meiner Meinung nach hat sich das Klima in Deutschland, Schweiz, Belgien und ganz Westeuropa sehr zum Positiven verändert und die Neuen Medien schaffen den Zugang zu LGBT-Medien und Infos bis in jedes Haus in ganz Deutschland ("das allerdings hätte ich damals auch schon gerne gehabt...einen Internetanschluss in meinem liberalen Elternhaus...gab es damals leider nicht").
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#33 Karl LAnonym
  • 23.02.2013, 17:53h
  • Antwort auf #31 von Aus Bad Homburg
  • .Die Frage ist nur: 'was ist eine 'liberale Gegend', und wo findet man sie?'.

    Wo halt Provinz ist. Ein Beispiel:

    "Und Reaktionen von Tusk scheint Gowin ebenfalls nicht zu fürchten. "Der konservative Flügel der PO repräsentiert eine schweigende Mehrheit der Polen, die zwar tolerant gegenüber Veränderungen ist, aber nicht eine Werterevolution nach den Vorstellungen der westlichen Linken möchte. Wenn wir nicht wären, würden über 10 Prozent der PO-Wähler für die PiS stimmen. Dies könnte eine Rückkehr der PiS an die Macht bedeuten. Und das ist der wahre Einsatz in diesem Spiel", erklärte Gowin selbstbewusst der Gazeta Wyborcza.
    Doch dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit. In einer von Wochenmagazin Newsweek veröffentlichten Umfrage, sprachen sich zwar 56 Prozent der Befragten gegen eine Gleichstellung homosexueller Partnerschaften aus, doch gleichzeitig bejahten 55 Prozent die Annahme einer der Gesetzesvorlagen zur Gleichstellung nicht-ehelicher Partnerschaften. Der Zuspruch kommt vor allem von jungen, gut ausgebildeten und in Großstädten lebenden Menschen, also dem Wählerklientel der rechtsliberalen PO, das sich von der Partei momentan abwendet. "Mit Sicherheit werde ich nie wieder Betrüger wählen", erklärte dieser Tage stellvertretend die bekannte Regisseurin Agnieszka Holland und beklagte die konservativen Moralverstellungen innerhalb der PO, die ihrer Meinung nach Polen mehr Russland annähern als Europa."

    www.heise.de/tp/artikel/38/38610/1.html

    Natürlich steht der Hauptfeind immer im eigenen Land!
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#32 TheDadProfil
  • 23.02.2013, 17:01hHannover
  • Antwort auf #31 von Aus Bad Homburg
  • ""Sicher ist, dass die unschuldige und konservative Provinz so was wie Homophobie nicht kennt""..

    WIE BITTE ? ? ?

    Du hast total einem am Brett..

    Und zwar an dem Brett vor dem Kopf, das Du immer mehr zur Waffe ausbaust..

    WAS Bitte ist an einer Provinz UNSCHULDIG, zumal sie konservativ ist ?

    Wenn die gemeine Dorfschwuppe aus der Provinz in die "Großstadt" zieht (was dieser Begriff mit Bad Homburg zu tun hat, läßt sich über Wikipedia klären, nämlich nichts), dann hat sie den ersten Suizidversuch genau wegen der konservativen, homophoben und damit zutiefst rassistischen Umgebung schon längst hinter sich..

    Ich kenne genügend Gegenden in vielen Bundesländern auf die Deine Beschreibung von ländlich und konservativ zutrfft..

    KEINE ist da "unschuldig"..

    Aber in allen diesen Gegenden leben mehr Kühe oder Hühner oder Schweine als Menschen dort leben, und alle diese Tiere sind einzeln und als Gruppe freundlicher und netter als die Menschen dort..

    Denn die nehmen die Jungschwuppe so wahr, wie sie ist, ohne sie zu mobben und zu bashen, ohne sie zu bedrohen, zu verprügeln, aus Vereinen auszuschließen, oder gar nicht erst reinzulassen..

    Das Dorf, und hier zumal in der von Dir benannten Idylle hat mehr LGBT`s das Leben gekostet, als alle tödlichen Krankheiten dieser Welt zusammen..
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#31 Aus Bad HomburgAnonym
  • 23.02.2013, 15:10h
  • In den konservativen Gegenden gibt es mehr Suizidversuche als in den liberalen, so steht im Artikel. Die Frage ist nur: 'was ist eine 'liberale Gegend', und wo findet man sie?'. Sicher ist, dass die unschuldige und konservative Provinz so was wie Homophobie nicht kennt - denn das ist ein fast aussschliessliches Privileg der (angeblich 'liberalen') Grossstadt. So zumindest meine ganz pers. Erfahrung, wenn ich vor allem meine Stadt, aber auch Oberursel oder Wiesbaden mit Berlin oder Frankfurt vergleiche.
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#30 TheDadProfil
  • 23.02.2013, 14:40hHannover
  • Die von mir in verschiedenen Postings veröffentlichten Zahlen zu Suiziden unter LGBT-Jugendlichen basieren auf Statistiken des Statitischen Bundesamtes..

    Dort geht Mann davon aus, daß das Rissiko zum Suizid bei LGBT`s 3 - 5 mal höher liegt, als bei Hetero-Jugendlichen, und die errechnete Zahl von einem Suizid pro Tag stellt hier das Minimum dar..

    Dazu kommt eine Dunkelziffer, denn die Zahlen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit viel höher..

    Davon ausgehend das die Suizidrate in der Bevölkerung nach Zahlen der WHO für die BRD in 2006 :
    16,0 Männer 5,6 Frauen
    entspricht einem Durchschnitt von 10,9 pro 100.000 Einwohner waren..

    ..ergibt das hochgrechnet 1280 Männer und 448 Frauen..

    Etwa ein Drittel davon sind Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, entspricht wenigstens 576..

    Das 3 - 5 mal höhere Risiko bedeutet hier dann einen Anteil von 60 - 80 Prozent LGBT`s, was 345 bis 460 Jugendlichen LGBT`s entspricht..

    Die für 2011 veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren unverändert hoch..

    Da aber nicht jeder Suizid sofort beim ersten Mal klappt, kann Mann auch davon ausgehen das die Zahlen von 2002 aus der Schweiz durchaus aktuell sind, und wir hier eher noch eine Dunkelziffer hinzurechnen müßen, und so letztlich nicht auf ein Fünftel, sondern eher noch von einem Drittel ausgehen müssen, und dies vor dem Hintergrund den die Zahlen auch belegen, das Männer gefährdeter sind als Frauen, und der Anteil der Transgender in ihrer Gruppe wenigstens mit Fünfzig Prozent zu beziffern ist..

    Bürokratisch genug ?

    Das Du persönlich (angeblich) keine kennst, bedeutet nicht, das es sie nicht gibt..
    Einerseits kannst Du vielleicht das "Glück" gehabt haben, das Du tatsächlich niemanden kennst..
    Andererseits kann es ebensogut sein, das Dir nur noch nie jemand von seinem persönlichem Drama erzählt hat..

    Das kann verschiedene Gründe haben, und ich will Dir da jetzt keinen verletzenden unterstellen..
    Aber es liegt auf jeden Fall auch an der Wahrnehmung Deiner Umgebung..
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#29 TheDadProfil
  • 23.02.2013, 14:05hHannover
  • Antwort auf #27 von MeineFresse
  • ""ich dachte, es gäbe Statistiken die besagen, dass das massiv abgenommen hat im Verlauf weniger Jahrzehnte.""..

    Äh ?
    Welche Studien sollen das sein ?

    Ich kenne da keine..

    Und alle Kontakte die ich zu Jungs in dem Alter habe, egal ob zu meinen Neffen, oder zu den Kindern meiner Hertero-Freunde, bestätigen eigentlich immer, die fummeln erst untereinander, und das oft schon mit 8 oder 10 Jahren, und dann erst kommt der "Sport" wer die erste Freundin hat..

    Jugendporno ist ein genauso blöder Begriff, und umschreibt keineswegs das, was Du wohl meinst..

    Ich habe das schon verstanden, aber das hat mit der Begrifflichkeit Porno wenig zu tun, wenn Eltern, und da sind es dann eben oft christliche Eltern, oder gar der Vorsitzende des "Elternvereines" der Schule, der "zufällig" auch noch in der CDU ist, dann die Schulen und die Lehrer verklagen, weil die angeblich mit den Inhalten des Sexualkundeunterrichtes die Kinder "verderben", weil ihnen die Informationen viel zu intim sind..

    Ich habe das als Schulsprecher an einer Haupt-und Realschule mit über 1100 Schülern in den 70´ern selbst erlebt..
    Erst waren die Informationen zu detailiert..
    Wozu muß ein 14 Jähriger Wissen, das er eine Prostata hat, und wie kann ein Lehrer behaupten das Wichsen keinen krummen Rücken macht ?

    Nachdem die Schule sich durchgesetzt hatte, und hinter dem Lehrer stand, wurde er wieder von den gleichen Leuten angegriffen, weil er in Sozialkunde die "Industriereportagen" von Günter Wallraff lesen ließ, um den Schülern einen Eindruck industrieller "Arbeitswelten" zu vermitteln..

    Der gleiche Elternvertreter wurde hier wieder aktiv, und wendete ein, die Reportagen würden ein verfälschtes Bild der Arbeitswelt vermitteln, der Arbeitnehmer sein keine bloße "Nummer"..

    Tonbandaufnahmen der Schülerzeitung am Arbeitsplatz des Elternvetreters konnten da das Gegenteil beweisen..
    Der Mann war Personalchef in einem Karstadt-Kaufhaus, und dort wurde und wird das Personal nicht mit Namen, sondern mit einer Personalnummer ausgerufen, wenn es sich irgendwo melden muß..

    Wenig später wurde der Lehrer wieder angegriffen, weil er auf einer Demonstration zur Solidarität mit Chile fotographiert wurde..

    Eben von jenem konservativem Vater, der nicht erklären konnte was er denn auf dieser Demo zu suchen hatte..

    Das waren schlicht STASI-Methoden..

    Sein Sohn allerdings war der Leidtragende..
    der wurde natürlich in der Klasse gemobbt, durfte von Seiten der Eltern nicht "mit so einem Lehrer" auf Klassenreise, wurde beim Sport von den anderen ausgeschloßen, weil er ja auch nicht mit den anderen danach Duschen durfte, es hätte ja sonstwas passieren können (was auch genau so war), und wurde später (eigentlich natürlich), äußerst aktives Mitglied im RCDS an der Uni, wo er Wirtschaft studierte..

    Damit hat es meiner Meinung nach viel mehr zu tun, das es eine Menge Männer gibt die ich nicht verhältnismäßig viele nennen würde, die ihr Coming Out erst auf Umwegen erlebt..
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#28 G PunkteAnonym
#27 MeineFresseAnonym
  • 23.02.2013, 12:23h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • "Denn bevor sich Jungs den Mädels zuwenden befummeln sie sich erst selbst, und dann gegenseitig, und zwar sehr viel öfter, als sie das später zugeben.."

    ich dachte, es gäbe Statistiken die besagen, dass das massiv abgenommen hat im Verlauf weniger Jahrzehnte.

    "Und ich z.B. wußte mit Zwölf ALLES darüber, und mir war klar dat Mädels nix für mich sind, ohne sie verher krampfhaft zu "probieren".."

    Das ist schön für dich, aber es gibt auch Jungs (und Mädchen), und sicher nicht wenige, die unter einem ziemlichen inneren/äußeren Druck aufwachsen, sowohl was Geschlechtsrollen als auch Sexualität angeht.
    Je rigider das Umfeld, desto häufiger die Anzahl derer bei denen nicht sein kann was nicht sein darf.
    Wenn es nicht so wäre, gäbe es wohl kaum so verhältnismäßig viele Ungeoutete, "heterosexuelle" Familienväter oder welche die erst mit 30 oder 40 rauskommen, meinst du nicht?

    "Ach ? Ech ?
    Aber über die "Missionarsstellung" hast Du damals schon was gehört, oder ?"

    "Bei Google gibt es dazu genau NULL Einträge.."

    entschuldige, es müsste Jugendpornographie heissen. Sexualaufklärung hat damit natürlich erstmal ncihts zu tun, aber der Grad kann halt schmal sein, besonders was die Wahrnehmung von Eltern oder bestimmten Lobbygruppen angeht. Ich mein, du kennst das doch. Die Hysterie diesbezüglich ist sehr hoch. Dazu braucht es ja nicht einmal zu einer Verurteilung oder überhaupt Anklage zu kommen um Stress zu bekommen. Dementsprechend kann ich verstehen, wenn Lehrkräfte sich zurückhalten was das angeht. Ich denke nur mal an den Lehrer der gefeuert wurde, weil er einem Schüler gesagt hat, dass er schwul ist.

    "Und der Mythos Gräfenberg-Punkt basiert auf einer Studie mit exakt 18 Frauen, die glaube ich sowieso nicht, weil sie viel zu ungenau ist..

    Aber Du hast da bestimmt nähere Info´s drüber.."

    Naja, bei mir wurde der mal erwischt, aber das ist nur ein einzige mal passiert und ich habe in der Richtung auch nie bewusst irgendwas versucht. Hab da keinen Bock ewig rum zu suchen
    Aber geben scheint es das offenbar schon. Vielleicht ist das ähnlich wie bei Männern. Da klappt es prostatatechnisch offenbar auch nicht bei jedem und immer gleich gut.

    "Aber die ERWÄHNUNG von Oralverkehr, 69, Analverkehr, oder PETTING bis hin zur Prostatamassage ist auch nichts weiter als eine Erwähnung, und nicht gleich eine LEHRE mit praktischen Übungen und nachfolgenden Tests in der nächsten Woche."

    Musst du mir nicht erklären, ich sage lediglich dass das Klima meiner Empfindung nach diesbezüglich "strenger" geworden ist und bin deshalb nicht sicher, ob das flächendeckend und problemlos selbst an deutschen schulen möglich ist (von den Ländern weiter östlich oder jenseits des großen Ozeans garnicht erst zu reden), aber vielleicht täusche ich mich da auch. Ich bin ja nicht allwissend ;)
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#26 AndreasAnonym
  • 23.02.2013, 12:06h
  • Bitte überlegt, ob ihr das äußerst drastische Foto nicht durch ein anderes ersetzt. Denn schließlich lesen hier vielleicht auch nicht wenige mit, über die in diesem Artikel geschrieben wird und die selbst einen Selbstmordversuch hinter sich haben. Solche Bilder in Verbindung mit dem Text können ein Auslöser für äußerst unangenehme Erinnerungen sein.
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#25 finkAnonym
  • 23.02.2013, 11:39h
  • Antwort auf #21 von Timm Johannes
  • "Ich kenne sehr, sehr viele schwule Männer"

    das tun vermutlich viele hier. persönliche anekdoten ersetzen aber eben keine systematische studie.

    selbst bei menschen, die ich bereits sehr gut zu kennen glaubte, hat es oft lange gedauert, bis sie mir von einem früheren suizidversuch oder suizidgedanken erzählten. so etwas intimes bindet man halt nicht gleich jedem auf die nase.

    das selbe gilt natürlich für entsprechende studien. empfindliche persönliche informationen sind sehr schwer seriös zu erforschen. wenn in solchen studien aber schon eine gewisse anzahl von menschen einen suizidversuch angibt, dann dürfte die reale zahl eher noch größer sein.
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#24 TheDadProfil
  • 23.02.2013, 03:07hHannover
  • Antwort auf #16 von MeineFresse
  • ""Ich kenne viele schwule Männer (eigentlich die meisten) die ihre ersten Erfahrungen mit Mädchen gemacht haben ""..

    Nöö..
    Und nur weil Du einige kennst daraus eine Regel zu stricken, oder es zum Standard zu erklären ist ziemlich anmaßend..

    Denn bevor sich Jungs den Mädels zuwenden befummeln sie sich erst selbst, und dann gegenseitig, und zwar sehr viel öfter, als sie das später zugeben..

    Und ich z.B. wußte mit Zwölf ALLES darüber, und mir war klar dat Mädels nix für mich sind, ohne sie verher krampfhaft zu "probieren"..
    Und das sogar ohne den sehr schlechten Sexualkundeunterricht der Siebziger..

    Meine "erste Beziehung" hatte ich dann mit kanpp 15..

    ""Dass Lehrer über Sexpraktiken reden, ist mir tatsächlich neu.""..

    Ach ? Ech ?
    Aber über die "Missionarsstellung" hast Du damals schon was gehört, oder ?

    Alles andere wird dann oft weggelassen..

    Aber die ERWÄHNUNG von Oralverkehr, 69, Analverkehr, oder PETTING bis hin zur Prostatamassage ist auch nichts weiter als eine Erwähnung, und nicht gleich eine LEHRE mit praktischen Übungen und nachfolgenden Tests in der nächsten Woche..

    ""besonders nach Anziehung des Kinderpornographiegesetzes (alles unter 18 = Kind)""..

    Häääää ? ? ?

    Was soll das sein ? ? ?

    Bei Google gibt es dazu genau NULL Einträge..

    Und der Mythos Gräfenberg-Punkt basiert auf einer Studie mit exakt 18 Frauen, die glaube ich sowieso nicht, weil sie viel zu ungenau ist..

    Aber Du hast da bestimmt nähere Info´s drüber..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#23 TheDadProfil
  • 23.02.2013, 02:42hHannover
  • Antwort auf #14 von NeuesDeutschland
  • Viele Eltern versagen bei der Thematik völlig..

    Außerdem indoktrinieren die ihr Kind schon mit Heteronormen..

    Also muß Sexualaufklärung zwingend im Kindergarten einsetzen, in der Grundschule vertieft, und in der Haupt/Realschule/Gymnasium so vermittelt werden, das alle pubertierenden spätestens in der 6. Klasse wissen das es LGBT`s und damit andere Lebens- und Liebesweisen gibt..

    ""und diese mit offiziellen Zahlen vergleichen""..

    Das haben wir schon öfter getan..

    Danach bringt sich jeden Tag wenigstens Ein LGBT`Jugendlicher um..

    Und jeder einzelne ist einer zuviel..
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#22 daVinci6667
  • 22.02.2013, 23:43h
  • Antwort auf #14 von NeuesDeutschland

  • "Sexualaufklärung ist nicht zwingend eine Aufgabe öffentlicher Erziehungsinstitutionen, eher ist es die Aufgabe der Eltern; hier muss man ansetzten."

    Es WÄRE eigentlich Aufgabe der Eltern. Sicher gibt es Eltern die das auch ganz prima machen. Ich behaupte aber, die meisten Eltern versagen dabei elendiglich!

    Deshalb muss die Schule das übernehmen. Nur sie kann gewährleisten dass ALLE Kinder eine Sexualaufklärung erhalten.

    Viel wichtiger als die rein biologische Wissensvermittlung ist ausserdem dass Jugendliche und Kinder lernen mit der alltäglichen Pornografie umzugehen. Macht euch keine Illusionen, schon ein 8jähriger mit Handy und Internetzugang wird schnell auf Pornos zugreifen. Sperren irgendeiner Art, wenn überhaupt eingerichtet, werden ziemlich schnell geknackt werden.

    Und viele Jungs verzweifeln dann wenn sie im Vergleich zum Internet einen viel kleineren Schnidel haben, nicht ewig können, weniger spritzen etc. Auch von einer Refraktärphase haben viele Jungs noch nie gehört. Nehmen wir ihnen diese unnötigen Sorgen!

    Und selbstverständlich gehört im Unterricht der Homosexualität der gleiche Stelkenwert beigemessen wie der Heterosexualität. Themen wie Coming-Out, Diskriminierung, Mobbing etc. gibt es mehr als genug!
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#21 Timm JohannesAnonym
  • 22.02.2013, 22:50h
  • An dieses Ergebnis glaube ich auf keinen Fall, was Deutschland, Schweiz oder beispielsweise Niederlande angeht.

    Ich kenne sehr, sehr viele schwule Männer, war im Autonomen Asta-Referat einer Hochschule in den 1990er mitengagiert, habe viele schwule Männer im Laufe der Jahre kennengelernt und NICHT ein einziger unter Ihnen hatte einen Selbstmordversuch, wenn man sich ihre Lebensgeschichten anhörte, was ich sehr oft gemacht habe.

    Die Lage sieht natürlich in Osteuropa oder Afrika ganz anders aus, da würde ich dann mit Sicherheit zustimmen und eine noch höhere Rate sogar vermuten.

    Aber hier in Deutschland oder in der Schweiz hat sich die Lage in den letzten 25 Jahren massiv zum Positiven verändert.

    Zudem ein Witz, dass die Erhebung aus dem Jahre 2002 in der Schweiz stammt. Wer auf Befragungen zurückgreift, die bereits 10 (!!!) Jahre alt sind, der kann die Studie sofort in den Mülleiner werfen.

    ------------

    Was die Forderung angeht, dass in den Schulen die sexuelle Vielfalt stärker thematisiert werden muss, da stimme ich allerdings zu 100 Prozent zu.
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#20 finkAnonym
  • 22.02.2013, 22:10h
  • schrecklich. und so furchtbar unnötig.

    vor allem ist es ernüchternd, festzustellen, dass sich da offenbar gar nicht viel verbessert hat...

    die schulaufklärung im unterricht ist sicher ein wichtiger schritt. das kann aber auch nur ein ansatzpunkt unter mehreren sein. was hat ein schüler davon, wenn im unterricht ganz tolerant geschwafelt wird, aber auf dem pausenhof steht er trotzdem ganz allein mit seinen problemen da und kann sich niemandem anvertrauen?

    die ganz individuellen probleme, die mit der selbsterkenntnis und -annahme ja erst BEGINNEN, wird man nicht im unterricht bewältigen, dafür braucht es entweder gute freunde, eine gute familie oder eben gute beratungsangebote, coming-out-gruppen o.ä.

    hier ist auch die communitiy gefragt, bestehende angebote auszubauen, denn die nachfrage scheint mir keineswegs nachzulassen.

    was den sexualkunde-unterricht angeht, bin ich nicht auf dem laufenden. ist denn die frage, was man wie wo reinstecken kann, wirklich das, was schüler_innen interessiert? geht es denen nicht viel mehr darum, darüber zu reden, welche vorstellungen und bedürfnisse man an so etwas wie eine beziehung hat und wie man die auch umsetzen kann? wird so etwas besprochen?

    sexualaufklärung kann man sich doch im netz runterladen...
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#19 alexander
  • 22.02.2013, 22:08h
  • nun, das ist ja keine neuigkeit, aber leider, den umständen geschuldet*, immer noch ein sehr trauriges factum!
    insbesondere habe ich das gefühl, dass durch das internet und die berühmten "sozialen netzwerke", dieses problem sich noch verschärft hat ?
    für junge menschen ergeben sich daraus parallelwelten, denen sie oftmals nicht gewachsen zu sein scheinen.
    man sollte meinen, dass sich durch das netz, die situation verbessert hat, auf grund der informationsmöglichkeiten (auch durch pornos !), die man heute leichter und vor allem anonym erreichen kann, als noch vor 40 jahren.
    aber wie die situation zeigt, sind pubertäre jugendliche dadurch völlig überfordert, wahrscheinlich auf grund der flut von pseudoaufklärung und der damit verbundenen missverständnisse !
    allerdings zeigt es auch das völlige versagen der eltern und der schulen auf, die offenbar damit selbst nicht "vernünftig umgehen können !"
    denn hier ist eine differenzierte aufklärung des einzelnen kindes/jugendlichen gefragt, auch altersgemäß ! das funktioniert eben nicht mehr nebenbei durch "gassenaufklärung", wie früher "völlig normal"! hier bedarf es eines verstärkten "leitbildes" durch die erziehung !(ich wäre in dem alter im dreieck gesprungen, wenn meine eltern, mehr als "zarte versuche" unternommen hätten !)
    will sagen, die "zweischneidigkeit" des netzes, verlangt in der heutigen zeit, wesentlich mehr persönlichen einsatz bei der erziehung, die zeit, nach dem motto : setz die plagen vors tv, da können sie was lernen ??? sind vorbei !
    aber gerade in diesem zusammenhang, wären schwule eltern, mit sicherheit "erziehungsfähiger", als tumbe heten! (die ja in der überzahl sind !)

    *mit umständen meine ich die allgemeine soziale kompetenz : der kirchen, schulen,vereine, vorbilder/idole (jeder coleur!), auch das verhalten der kinder/jugendlichen untereinander usw. !!!
    was ich aber überhaupt nicht verstehen kann, diese "schwierigkeiten sind hausgemacht"!
    und es entblödet sich kein politiker hier abhilfe zu schaffen, allein durch sprüche : mehr bildung ! ist es nicht getan, die habe ich schon vor 50 jahren gehört und warte noch heute drauf !
    lieber opfern wir "die berühmten zu schützenden kinder", wenn sie auch noch schwul sind erst recht und tun so als hätte sich die welt nicht verändert??? aber wehe es hat jemand etwas gegen die "götzenhafte globalisierung" !
    aber die verohung der jugend nimmt man gerne in kauf, (natürlich nur mit grossem bedauern!)
    aber für dieses problem haben wir ja jetzt überwachungskameras und überfüllte knäste ! und diese kosten übernimmt ja wieder der steuerzahler, der aber ansonsten mit all dieser problematik, "der schönen neuen welt", allein gelassen wird.
    ich persönlich nehme besonders übel, dass diese sehr umfassende gesamtproblematik, allgemein bekannt ist, sich aber kein verantwortlicher "wirklich kümmert", weil unbequem ! bringt keine stimmen und macht auch noch arbeit, man müsste am ende ja vielleicht noch dabei denken ???
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#18 daVinci6667
#17 mx5972Profil
  • 22.02.2013, 19:29hKerpen
  • Es sind leider viel zu viele, die diesen Schritt gewagt haben!
    Wenn man jeden Tag in der Schule oder am Arbeitsplatz gemobbt,oder diskriminiert wird, und noch privat Mails bekommt, mit den Worten, Du bist nicht Lebenswert,du schw... s..! Manche jungen Leute können nicht mehr, und sehen das als letzten Schritt an,sich das Leben zu nehmen!!
    klar das es falsch ist, aber diese Leute brauchen keine Aufklärung, Sie wissen was sie wollen,oder möchten!!

    Die Leute die ihn zu diesem Schritt "gezwungen" haben, DIE müssten ""Aufgeklärt"" werden!!
    Da gebe ich den ersten Kommentator vollkommen recht, Sind sie am Ende vielleicht sogar noch stolz, dass ihre Vernichtungskampagne so gut greift?

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#16 MeineFresseAnonym
  • 22.02.2013, 19:08h
  • Antwort auf #13 von @MeineFresse
  • Und bevor du da jetzt wieder einen homophoben Angriff draus konstruierst, wenn ein Lehrer Schülern Stellungstips, Oralverkehrtips etc. im Heterobereich gibt, ist er schneller weg vom Fenster als er "das ist ungerecht" sagen kann. In diesem Punkt gibt es keinen oder zumindest fast Unterschied zwischen Homo und Hetero in der öffentlichen Wahrnehmung.
    Kann man spießig finden, ist aber so.
    Wenn du Homophobie erst dann als besiegt ansiehst, wenn der Biolehrer im Unterricht seine Schüler die Kunst der perfekten Prostatamassage lehrt, dann kannst du ewig darauf warten.
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#15 MeineFresseAnonym
#14 NeuesDeutschlandAnonym
  • 22.02.2013, 18:12h
  • Sexualaufklärung ist nicht zwingend eine Aufgabe öffentlicher Erziehungsinstitutionen, eher ist es die Aufgabe der Eltern; hier muss man ansetzten.

    Zum Thema: Man sollte bei derartigen Studien immer vorsichtig sein; klingt alles für mich eher nach der Hysterie, die für eine Gesellschaft des Spektakels typisch ist. Man muss nur mal derartige Zahlen zusammenrechnen und diese mit offiziellen Zahlen vergleichen...
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#13 @MeineFresseAnonym
  • 22.02.2013, 18:06h
  • Antwort auf #9 von MeineFresse
  • Durch befreundete schwule Lehrer, die sich über den verkrampften Umgang ihrer Kollegen beschweren.

    Wenn du in Abrede stellen willst das Homosexualität stärker tabuisiert wird, auch im Aufklärungsbereich, tue das. Kann ich nicht ändern. Ich habe auch keinen Bock und Zeit dir das zu erleutern.

    Ein religiöser Einfluss ist ein großes Problem, aber es ist gibt auch noch andere Faktoren die Homophobie bedingen.
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#12 DavidJacobEhemaliges Profil
#11 breitmaulfroschAnonym
  • 22.02.2013, 17:53h
  • In welcher Lehrerausbildung kommen Spuren von Kinder-, Jugend- oder Erwachsenenpädagogik vor?
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#10 DavidJacobEhemaliges Profil
  • 22.02.2013, 17:25h

  • Das Bild zum Artikel ist unter aller Sau! Das lässt mich zum Beispiel an meine schlimme Zeit denken. Weg damit!
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#9 MeineFresseAnonym
  • 22.02.2013, 17:22h
  • Antwort auf #8 von Genauer
  • Dass Lehrer über Sexpraktiken reden, ist mir tatsächlich neu.
    Bei mir ist Schule noch nicht so lange her und da ging es um den weiblichen Zyklus, die Entstehung einer Schwangerschaft, die Veränderungen des Körpers in der Pubertät und Intimhygiene bei Jungen.
    Dass Lehrer konkret über Sexpraktiken gesprochen haben, gab es bei uns nicht.
    Woher weisst du, dass das (inklusive G-Punkt Gerede) standard an deutschen Schulen ist? Kann ich mir nicht vorstellen, da, besonders nach Anziehung des Kinderpornographiegesetzes (alles unter 18 = Kind), Lehrer sich auf sowas einlassen ohne mit einem Bein im Knast stehen zu wollen.

    Mir würde es schon reichen, wenn ein akzeptierender Umgang mit Homosexualität gelehrt werden würde. Das mit dem Sex können Schüler dann selber rausfinden.
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#8 GenauerAnonym
  • 22.02.2013, 16:53h
  • Antwort auf #5 von MeineFresse
  • "(Früh)-(Homo)Sexual isierung von Kindern"

    Nenn es ruhig klar bei Namen, es geht direkt um Angst vor Homosexualisierung der Kinder.

    Aufklärungsunterricht gibt es mittlerweile in jeder modernen Schule. Aber nur was heterosexuellen Sex und Erotik betrifft. Dabei werden auch Lustzentren wie der weibliche G.Punkt erklärt, der weibliche und der männliche Orgasmus usw .

    Aber von der Möglichkeit das Männer durch passiven Analverkehr Orgasmen kriegen können, kein Wort.

    Das in Schulen nicht nur über die Existenz und Gleichberechtigung von Homosexuellen ( wird in gesellschaftlichen Fächern immerhin berücksichtigt), sondern auch über homosexuellen Sex und Homoerotik aufgeklärt wird, habe ich noch nie von Lehrern gehört.
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#6 MeineFresseAnonym
  • 22.02.2013, 16:13h
  • Antwort auf #1 von Enyyo
  • Naja, die denken, dass, wenn man das Thema komplett unter den Tisch kehrt (und überhaupt die ganze böse Sache mit Aufklärung und Sexualität), dass dann auch niemand schwul oder lesbisch wird.
    Insofern werden solche Ergebnisse eher dazu führen, noch mehr Anstrengungen zu unternehmen, Jugendliche davon fernzuhalten.
    Sie sehen die Selbstmordrate, Depressionen etc. nicht als Anstoß, die eigene Vorgehensweise und Einstellung zu +berdenken, sondern als Beweis, dass Homosexualität schlecht und gefährlich ist ohne über die Ursachen nachzudenken.
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#5 MeineFresseAnonym
  • 22.02.2013, 16:10h
  • Wundert das irgendjemanden wenn jeder Ansatz eines Versuchs, das Thema in der Schule zu behandeln mit "Werbung", "propaganda", "Indoktrinierung" und "(Früh)-(Homo)Sexualisierung von Kindern" abgewürgt wird von christlichen Lobbygruppen und/oder "besorgten Eltern"?

    Ich hatte das schon mal vorgeschlagen, aber wenn es nicht anders geht, sollte man Schulen einführen, die extra Wert auf dieses Thema legen und wo homosexuelle Schüler garantiert unbehelligt ihre Pubertät durchleben können.

    Ich kenne viele schwule Männer (eigentlich die meisten) die ihre ersten Erfahrungen mit Mädchen gemacht haben und mehr oder weniger lange mit der Brechstange versucht haben, hetero zu sein. Wnen überhaupt. Manche sind sogar bis in ihre 20er hinein ganz ohne sexuelle Kontakte verblieben.
    Ihre "richtigen" Beziehungserfahrungen kommen dann später, während Heteros schon mit 14 ihre ersten Gehversuche machen können.
    Und das gilt in dieser Gesellschaft als völlig normal und niemand stört sich daran, dass da Menschen um ihre eigene Pubertät (voller wichtiger Entwicklungsschritte) gebracht werden.
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#4 Xq28
  • 22.02.2013, 16:08h
  • Tut mir leid, aber ich finde das Foto ist pietätlos.
    Muss über so einem ernsten Thema so ein reißerischer Müll prangen?
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#1 EnyyoAnonym
  • 22.02.2013, 15:17h

  • Grauenhaft!

    Und wie äußern sich dazu die Vertreter von Kirche und Politik, die das massiv mit zu verantworten haben?

    Letztere durch Untätigkeit, Erstgenannte durch gezielte Abwertung von anders Liebenden.

    Sind sie am Ende vielleicht sogar noch stolz, dass ihre Vernichtungskampagne so gut greift?

    \Sarkasmus off
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