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Nach Ehe-Öffnung in England und Wales

Elton John und David Furnish wollen "richtig" heiraten


Seit knapp 20 Jahren ein Paar: Elton John (65) und David Furnish (50)

Verpartnert sind sie bereits seit 2005, doch nach der geplanten Öffnung der Ehe in England und Wales will sich das Promi-Paar erneut das Ja-Wort geben.

Bereits vor acht Jahren ließen sie keine Zeit verstreichen: Am 21. Dezember 2005, im ersten Monat des Inkrafttretens des Gesetzes über Eingetragene Partnerschaften in Großbritannien, gaben sich der Sänger und Komponist Elton John und sein langjähriger Freund David Furnish das Ja-Wort. Nun will das Promi-Paar auch zu den ersten gehören, die in den Genuss einer gleichgeschlechtlichen Ehe kommen. Das britische Parlament hatte dafür Anfang Februar die erste Hürde genommen (queer.de berichtete).

"Wenn wir wieder in Großbritannien sind, werden wir uns definitiv noch einmal das Ja-Wort geben", bestätigte Furnish gegenüber dem US-Onlineportal "Hollysoop". Mit dem 15 Jahre älteren Sänger lebt der kanadische Filmproduzent und Regisseur seit fast 20 Jahren zusammen. Die beiden hatten sich 1993 auf einer Halloween-Party kennengelernt.

Hochzeit auch in Los Angeles geplant

Gemeinsam zieht das schwule Paar mittlerweile zwei Kinder groß. Im Dezember 2010 brachte eine Leihmutter zunächst Zachary Jackson Levon Furnish-John zur Welt (queer.de berichtete). Am 11. Januar in diesem Jahr folgte Elijah Joseph Daniel Furnish-John, der von derselben Leihmutter ausgetragen wurde (queer.de berichtete).

Das geplante Ja-Wort in England ist den beiden jedoch nicht genug: "Das gleiche haben wir in Los Angeles vor", kündigte Furnish gegenüber "Hollysoop" an. "L.A. ist wie eine zweite Heimat für uns." Für die Ehe-Schließung in der kalifornischen Metropole muss sich das Paar allerdings noch etwas gedulden: In dem US-Bundesstaat wurden gleichgeschlechtliche Ehen durch eine Volksabstimmung im Jahr 2008 ("Proposition 8") wieder abgeschafft (queer.de berichtete).

Ginge es nach David Furnish, wäre das Ja-Wort in Los Angeles zudem nur ein Anfang: "Lasst uns einfach die Gelübde überall dort erneuern, wo die Homo-Ehe legal wird", erklärte der 50-Jährige. Damit will sich das Promi-Paar mit anderen Schwulen und Lesben solidarisieren und ein politisches Zeichen setzen. Noch immer kämpften viele Menschen um rechtliche Anerkennung, sagte Furnish. "Wenn wir dem Ganzen ein Gesicht geben können, werden wir dies auch weiterhin tun." (cw)



#1 FuckTisTAnonym
#2 FOX-NewsAnonym
  • 23.02.2013, 15:42h
  • Die Beiden sind einfach nur "bähh" ... zwei schlechte Vorbilder für die Schwulen dieser Welt.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 TheDadProfil
  • 23.02.2013, 17:41hHannover
  • Von FuckTisT :
    ""Elton John will so dringend-hysterisch normal sein.""..

    Von FOX-News :
    ""Die Beiden sind einfach nur "bähh" ... zwei schlechte Vorbilder für die Schwulen dieser Welt.""..

    Und weil Mann sich in seiner eigenen Wahrnehmung weniger hysterisch einordnet, es selber aber nicht hinkriegt die Kathegorisierung als "Exot" abzustreifen, sind andere also hysterisch "normal" oder gleich "schlechte Vorbider" für die ganze Welt..

    Ist das jetzt einfacher Neid auf 2 Männer die bald heiraten, und seit Jahren verpartnert sind ?

    Ist das so eine Art "Aufgabe" des Zieles Gleichstellung, wenn andere genau das machen, was als Ergebnis eines emanzipatorischen Kampfes eigentlich allen erlaubt sein soll, aber wenn ausgerechnet die beiden es zuerst tun, will Mann es nicht ?

    Ich halte es zuert einmal für die beiden als eine logische Konseqenz eines Kampfes, den beide über Jahre hinweg in England geführt und unterstützt haben..

    Es zementiert auch ihre Haltung zusammen mit ihren Kindern nichts weiter zu sein, als eine ganz normale Familie..

    Mann muß die beiden nicht mögen..
    Aber Mann muß ihre Pläne auch nicht als hysterisch empfinden, und sie als falsche Vorbilder verunglimpfen..

    In einem solchem Fall ist dann nämlich neben der eigenen verschobenen Selbstwahrnehmung das für sich gesetzte Ziel vielleicht falsch gewählt..
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#5 FOX-NewsAnonym
  • 23.02.2013, 18:05h
  • Antwort auf #4 von TheDad

  • Dein Problem mit anderen Meinungen, scheint in einer gestörten Mutter-Kind-Beziehung in deiner späten Kindheit zu liegen; sie war anscheinend eine zu starke Persoenlichkeit fuer Dich und Dein Vater war stets im Hintergrund, oder? Zumindest laesst sich dies an deinen permanten Verbalattacken ableiten.

    Ich mag weder Elton John noch seinen Freund. Beide sind schlechte schwule Vorbilder.
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#6 FuckTisTAnonym
#7 TheDadProfil
  • 23.02.2013, 20:30hHannover
  • Antwort auf #5 von FOX-News
  • Oh ?

    Du scheinst therapieerfahren zu sein..
    Hilf mir, ich bin therapieresistent..

    Vor allem wenn mir jemand nachsagen will, ich hätte ein Problem, weil meine Eltern mich nicht lieb(t)en..

    Dem muß ich dann immer entgegenhalten :
    Jaaa, ich bin ein Wunschkind..
    Meine Eltern haben sich damals ganz bewußt für ein drittes Kind entschieden..

    Alles andere allerdings ist so privat, das ich es hier jetzt verschweige..
    Nur soviel noch :
    Mein Vater (katholisch) war gegenüber meiner Mutter (evangelisch) der dominante Part, und die beiden haben sich gegen den Willen der eigenen Eltern, die ihrerseits beide nicht mit der Konfession des jeweils anderen klar kamen, geheiratet..

    Was ist denn bei Dir jetzt die "späte Kindheit", und wann fängt die denn an ?

    Das interessiert mich jetzt brennend, weil, ich bin ja schon mit 18 in die weite Welt hinaus..

    Und wie gesagt..
    Mann muß die Leut ja nicht mögen, aber schlechte Vorbilder sind das deshalb noch lange nicht..
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#8 TheDadProfil
  • 23.02.2013, 20:36hHannover
  • Antwort auf #6 von FuckTisT
  • "Man kann doch zu sich stehen, wie man will,
    die meisten stehen lebenslänglich still,
    der Wind bläst ihnen ständig in´s Gesicht,
    doch aufzufliegen trauen sie sich nicht "..
    (Heinz-Rudolf Kunze)..
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#9 FOX-NewsAnonym
#10 alexander
  • 23.02.2013, 21:32h
  • abgesehen davon, dass elton john einer der besten (pop?) musiker der letzten 45 jahre ist, finde ich die idee überall, aus solidarität zu heiraten, schon ganz ok !
    wer seine sehr verückte vita kennt, verbunden mit etlichen unsicherheiten im privaten bereich, trotz seiner popularität, aber dem entsprechendem verdienst, sollte dem "alten star", jetzt auch ein bischen private freude gönnen. ich habe mit seinen "späten kinderwünschen" auch meine probleme, aber er hat, im gegensatz zu mir, jedwede möglichkeit seine kinder abzusichern, egal was da komme !
    also warum soll er die ihm verbleibende zeit nicht für sich persönlich nutzen, egal wie er sie verbringen möchte, von mir aus auch mit "heiraten"!
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